Wie kommt man zum Psychologen?

7 Antworten

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Eine Möglichkeit ist, zunächst einmal einen Termin bei einer Beratungsstelle zu machen.

Ansonsten wird es (wenn es um Kosteenübernahme durch die Krankenkasse geht) nich um einen Psychologen, sondern um einen Psychotherapeuten gehen. Ob dieser ärztlicher oder psychologischer Psychotherapeut ist, ist egal. Ein Psychotherapeutenverzeichnis (mit kassenzugelassenen Psychotherapeuten) bekommst du bei der Kassenärztlichen Vereinigung deines Gebietes.

Mit diesem Verzeichnis rufst du die Psychotherapeuten an. Dort ist in der Regel ein AB geschaltet, auf dem meist eine Zeit für die telefonische Terminvergabe angegeben wird. Da rufst du an und fragst nach einem Termin. Du musst dich auf Wartezeiten zwischen sechs und neun Monaten einstellen.

Die ersten bis zu fünf Gespräche (sog. probatorische Gespräche) werden in jedem Fall von der Krankenkasse bezahlt, diese können auch bei mehreren Therapeuten in Anspruch genommen werden (bei der Beihilfe nicht, bei privaten Krankenversicherungen ist eh der Vertrag zu prüfen). Danach muss ein Antrag auf Kostenübernahme gestellt werden.

Für raschere Hilfen ist der Hausarzt, der Facharzt für Psychiatrie, Ärzte, die in die psychosomatische Grundversorgung eingebunden sind, die Ambulanzen der Kliniken für Psychiatrie der Regelversorgung deines Einzugsgebietes und deren Tageskliniken und stationäre Einrichtungen zuständig.

Auch wenn keine Überweisung notwendig ist, ist ein erster Besuch beim Hausarzt sehr empfehlenswert - früher oder später muss er sich ohnehin körperlich auf die Symptome hin untersuchen, um organische Ursachen (Eisenmangel, Schilddrüse usw.) auszuschließen, sonst kann keine psychotherapeutische Behandlung beantragt werden.

Ich war mittlerweile bei meinem Hausarzt, der mich erst mal krank geschrieben hat, weil es nicht mehr auszuhalten war und mir eine Überweisung gegeben hat.
Ich habe bei sehr vielen Psychotherapeuten angerufen, von denen mich viele abgewiesen haben, dass sie niemanden mehr aufnehmen können und ich es woanders versuchen sollte :/
Zum Glück habe ich mittlerweile dann doch bei einer Psychotherapeutin einen Termin bekommen. Diese hat allerdings auf diversen Bewertungsseiten für Ärzte, eine eher schlechte Bewertung. Sie würde nicht richtig auf die Person eingehen und ziemlich schnell Medikamente verschreiben. Viele Leute mit denen ich geredet habe, haben mir geraten sehr vorsichtig mit diesen Antidepressiva zu sein und es wenn es auszuhalten ist, lieber ohne zu versuchen. Naja, mal sehen was das wird. Ich werd noch versuchen irgendwie woanders noch einen Termin zu bekommen. Gibt es da vielleicht irgendwelche Tricks? ^^'

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Was genau sind das für Beratungsstellen, von denen du da gesprochen hast? Kannst du mir da was konkretes nennen?

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Zum Psychologen - genauer: Psychotherapeuten (psychhelp erklärt das richtig) kann man nicht "einfach gehen", man braucht aber auch keine Überweisung. Man braucht unbedingt einen Termin (das ist da das Hauptproblem, weil es oft lange Wartezeiten gibt), den man sich telefonisch holen muss. Also: Erst anrufen, dann Termin, das zahlt die Krankenkasse, wenn es sich um einen kassenzugelassenen Psychotherapeuten handelt (Titel: psychologischer/ärztlicher Psychotherapeut). Nach dem Erstgespräch muss dann u. U. noch Dein Hausarzt eingeschaltet werden, aber das erklärt dann der Psychotherapeut

Wie man zu einem Psychologen kommt, fragst du? Nun, man stellt sich auf seine 2 Beine und bewegt die möglichst nach Vorne, immer ein Bein vor, dann folgt das andere, so einfach ist das im Grunde genommen!

Spaß beiseite, man braucht für einen Psychologen dann keine Überweisung, wenn der eine kassenärztliche Zulassung hat, also mit den K.Kassen selbständig abrechnen kann. Das ist bei Psychanalytikern und Verhaltenstherapeuten der Fall.

Ja, ich hab meine Frage etwas komisch formuliert^^

Aber genau das wollte ich wissen! Dann suche ich mir so einen raus, bei dem das so ist! Hab mich bisher nie mit dem Thema beschäftigt, da ich auch niemanden kenne, der beim Psychologen ist, deshalb hatte ich davon einfach keine Ahnung! Danke jedenfalls!

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2) Und bezahlt es die Krankenkasse, wenn ich nicht vom Hausarzt überwiesen werde, sondern mich direkt an einen Psychologen wende?

3) Und bekommt meine Mutter etwas davon mit, wenn die Krankenkasse die Therapie bezahlt? Ich wohnte noch zu Hause, also sprich einen Brief an sie von der Krankenkasse. Ich möchte wirklich nicht, dass jemand davon erfährt.

Danke schon mal im Vorraus!

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