Wie kommt man vom Veganismus wieder runter?

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23 Antworten

Also ich denke du solltest dir klar machen dass du das 100% vegane nicht schaffst/ kannst/ willst.
Hole dein fleisch vom bauern, ebenso milch & eier. Ist von guter Qualität, den tieren gehts/ gings gut, du kannst dir Landwirte unterstützen & hast keine massentierhaltungsprodukte gekauft & Konsumiert.
Du könntest ebenso, neben der Ernährungsumstellung, die umwelt mit einbeziehen!
Weniger Plastik, recyceln ♻️, wasser und Strom sparen, mit dem Fahrrad fahren oder zufuss gehen anstatt mit dem auto, oder lieber zug/ bus nehmen...
Ich verwende zum Beispiel keine Plastiksachen mehr & verwende beim einkaufen eine recycelbare tasche oder eine stofftüte :) sind total robust und reissen 1) nicht so schnell wie plastiktüten 2) hat man weniger müll und 3) kostet sie nur paar cent mehr aber man muss nicht wieder neue kaufen so wie bei den dünnen plastiktüten :)
Ebenso kaufe ich fairtrade sachen, wo es nur geht, obst und Gemüse Saisonal & regional. Achte einfach ein bisschen drauf wo/ was und wie viel du kaufst. So kannst du was bewirken ohne veganer zu sein.
Lg

torria 01.05.2017, 23:46

Die Umweltsache ist ein Aspekt des Ganzen. Wenn ich mich aus diesen Gründen so ernähren würde, wäre der von dir beschriebene Weg sicher leicht machbar. Ich habe hingegen in erster Linie ethische Bedenken. Die sind schwieriger zu umgehen, aber es gib auch Wege dazu, von wegen artgerechte Tierhaltung und Wildfang. Bei Nebenprodukten wie Leder wird es schon eng. Meine Frage ist hingegen, wie komme ich auch von den ethischen Bedenken wieder runter bzw. warum haben die andere nicht.

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Ich finde du solltest so denken:
Es gibts Kinder/Menschen die in armen Ländern bzw. Entwicklungs Ländern leben müssen. Die freuen sich auf alles, und haben nicht die Wahl um zu entscheiden Veganer oder Vegetarier.
Und aus diesem Grund glücklich werden, da du dir keine sorgen um dein Hunger machen musst.

Hey, anders als viele hier, kann ich deine Gedanken nachvollziehen. Sieh Veganismus nicht als Dogma, du brauchst niemanden etwas beweisen. Verfolge keine Ytuber oder Blogger, die ins Extreme neigen, außer du willst das unbedingt, was ja nicht der Fall ist. Du brauchst das nicht als Lebensinhalt oder Stempel auf der Stirn.

Du verzichtest auf Tierprodukte, weil das für dein Gewissen das einzig Richtige ist und du gesundheitlich und ökologisch davon überzeugt bist. That's it. Klar wäre es schön, wenn die restlichen 99% das auch so sehen würden, aber du bist kein "Ökofaschist" (ich denke jeder weiß wie ich das meine), der anderen seine Meinung aufdrückt.

Sag doch einfach, du ernährst dich rein pflanzlich und wenn dir eine Ausnahme geschieht, lernst du für das nächste Mal. Sei nicht verkrampft, dieses Ideal, was einige lautstark an den Veganismus anheften wollen, muss nicht deines sein.
Für mich persönlich wäre eine Rückkehr zu Fleisch und Co aber persönlich undenkbar, aber das soll jeder individuell entscheiden.
LG :)

torria 16.11.2016, 23:35

Stimmt alles. Nur dass ich nicht 'überzeugt' bin, sondern es bloß mache, weil ich mir das andere aus ethischen Gründen nicht vorstellen kann. Die habe ich mir nicht ausgesucht. Damit steht man automatisch außerhalb der Gesellschaft. Viele Leute die Fleisch essen, haben die ethischen Bedenken genauso, doch sie sind in der Lage, darüber hinwegzusehen.

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Vegzehrung 17.11.2016, 16:34

Gut, ich sehe das so: Du willst vegan bleiben, siehst die ethische Notwendigkeit, erkennst aber, dass andere das genau so sehen ohne so zu handeln. Option 1: Schwimm mit der Masse, iss was du willst und hinterfrag nicht woher es kommt. Du siehst schon, dass ich ihnen dir zu Option 2 rate, Fürsprecher von Option 1 kennst du aus deinem Alltag ja sicher genug ;) Option 2: Informiere dich zu dem Thema, mache dich damit vertraut und akzeptiere, dass der Weg der anderen nicht für dich der richtige sein muss. Anbei ein paar Denkanstöße: Hörbuch Tiere Essen (kostenlos auf YT) ich selbst lese im Moment das Buchttps://youtu.be/IPpzPpQByxYyxY - Die China-Study: Sollte es als Hörbuch auf Spotify also kostenfrei geben. hab ich jedenfalls gehört, ich habe das als CD, gibts auch als Buch. Es ist die wissenschaftliche Erklärung einer veganen Ernährungsweise. Gelesen im Deutschen übrigens von Christoph Maria Herbst (Stromberg). -Schau dir mal ein Interview von ihm an. -hol dir ein veganes Kochbuch, wenn du Kochen als Hobby entdeckst und dabei keine Tiere brauchst, fällt dir das umso leichter. Es gibt Dokus wie Earthlings oder Cowspiricy (oder so). Persönlich mag ich aber keine Dokus, wo ich Tiere leiden sehe, deshalb habe ich die wohl selbst noch nicht gesehen, sie sollen aber sehr gut sein, auch von den Fakten her. ich denke, das reicht als Ansatz. Ein Fußballprofi hört nicht so schnell mit dem Sport auf, wie ein Amateur, der es Nr spielt, weil er instinktiv weiß, Sport ist gut. Der Profi ist informiert und seinen eigenen Weg gegangen. Will ich, dass du ein veganer Profi wirst? Nein, sowas gibt es wohl auch nicht. Aber du kannst dir Wissen aneignen und dir selbst ein Bild machen. Die Überzeugung kommt dann von alleine.

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Biofleisch oder aus Fleisch verantwortlicher Jagd essen

Beides kein Hinweis auf eine gute Haltung.

Ich persönlich brauche eigentlich nur Eier und Milch (alles andere interessiert mich nicht aber dafür gibt es natürlich auch Alternativen). Die Eier hole ich auf einem Biohof mit freilaufenden Hühnern. Geringere Güteklassen sind da locker bezahlbar. Die haben dann Kalkverdickungen oder sind besonders klein/groß. Die Milch hole ich aus einem Melkautomaten. Der wird befüllt mit der Milch (Rohmilch) von Kühen aus dem Freilaufstall nebenan und hat immer  24/7 offen.

Das wichtigste ist aus meiner Sicht, dass die Tiere ihren sozialen Interaktionen nachkommen können (freie Bewegung) und ihren sonstigen Trieben.

Ansonsten macht es mir Spaß mich allgemein einfach zu ernähren. Sprich ich kauf praktisch nichts Fertiges sondern alles als Rohware und offen. Das spielt mir natürlich in die Hände. Wenn man Fertigprodukte kauft und auf vegan achten will, hat wirklich einiges zu tun. Aber diese einfache Ernährung ist auch günstig. Und wenn ich jetzt hochwertige Eier im Handel kaufen würde, dann tät das auch nicht so ins Gewicht fallen.

Eines ist klar: So oder so macht es keinen Sinn aus negativen Gefühlen und schlechtem Gewissen zu handeln. Sei also nicht zu streng, sondern leisten einfach den Beitrag, den du leisten im Stande bist und wobei du Spaß hast. Die Tiere und die Umwelt danken es dir.


Wie kann ich alles essen ohne mir irgendwelche Gedanken zu machen

Ein gedankenloser Zustand ist kaum erstrebenswert. Je bewusster man ist, umso klarer fallen die eigenen Entscheidungen und desto mehr steht man hinter diesen Entscheidungen.

torria 16.11.2016, 23:37

Die Frage war, wie man von den Bedenken wieder herunterkommt.

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Primär muss man doch erst mal von diesem Aberglauben herunter kommen. Das geht nur über den Kopf und das kann man nicht reinprügeln.

Primär ist unsere Welt nun mal sogebaut, dass es Pflanzenfresser und Fleischfresser gibt. Je nach Glauben hat das Gott so eingerichtet oder die Natur.

Pflanzenfresser haben einen ganz anderen Verdauungsapparat. Die sind in der Lage, das in der Umgebung wachsende "Grünzeug" zu verarbeiten und die Nährstoffe zu extrahieren, die sie zum Überleben brauchen. Reine Pflanzenfresser würden nie auf die Idee kommen, Tiere als Nahrung zu jagen, halten, züchten etc. Wenn die mal versehentlich einen Käfer verschlucken, werden sie daran auch nicht krepieren. Die machen sich, wie die Veganer, auch keine Gedanken zum Pflanzenschutz, nur weil Pflanzen angeblich nicht leiden und nicht schreien. Sehr überhebliche Spezies!

Fleischfresser sind in der Regel nicht in der Lage, sich ausschließlich oder überwiegend aus Pflanzen zu ernähren. Das reicht einfach nicht aus, da sie nicht alle pflanzlichen Bestandteile ausreichend umsetzen können. Es gelingt auch nicht, diese Viecher zu Veganern zu erziehen. Die würden bald krepieren.

Der Mensch als "Mischfutterverwerter" hat da schon Probleme, denn die in seinem Umkreis wachsenden Pflanzen haben nicht alles, was der Körper braucht. Also schaut man rund um den Globus, wo es annähernd gleichwertigen Ersatz oder wenigstens notwendige Ergänzung gibt, um den Körper ausreichend zu ernähren. Das funktioniert sogar halbwegs, wenn man sich kein Gewissen darüber macht, dass die Welt durch den Transport der "Ersatzstoffe" gründlich verpestet wird.

Aha, Umwelt interessiert uns nicht? Die Mitmenschen (übwewiegend Fleischkonsumenten) haben kein Recht auf gesundes Leben und Zukunft ohne Klimawandel?

Und was ist mit den armen Viechern, die fast noch mehr unter der zerstörten Umwelt leiden, teilweise schon aussterben und nicht mal die Chance haben, sich zu wehren?

Aber hoppla, das ist doch eine extrem kuriose Doppelmoral!

Keine Frage, überhöhter Konsum tierischer Produkte ist ungesund, genau so ungesund, wie einseitige, pflanzliche Ernährung. Wer relogiös ist, darf sich bei seinem Gott über die Fehlkonstruktion beschweren.

Der hohe Konsum und Preisdruck führt zur Massentierhaltung. Auch keine erstrebenswerte Alternative.

Zu deinen "katholischen Interessen" sei auch gesagt, dass Veganer kaum gute Christen sein können, wenn sie meinen, Gottes Weltordnung, dazu gehört auch der Vielfraß Mensch, ignorieren und revolutionieren zu wollen. Ergo sind es wohl Atheisten.

Vernünftige, ausgewogene Pflanzen-/Fleischernährung ist also immer noch angesagt. Das durchzuziehen ist ein sinnvolles Ziel.


torria 16.11.2016, 23:26

alles gut und schön, aber die Frage war 'wie'

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fiwaldi 17.11.2016, 07:15
@torria

Habe ich schon verstanden.

Aber bevor es "technisch" wird, muss erst mal der Kopf überzeugt werden

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Find ich gar nicht blöd, :D.

Ganz ruhig, torria.

Auch dies ist deine freie Entscheidung, ebenso wie deine freiwillige Abkehr davon.

Dazu musst du dir keine Gleichgültigkeit zulegen sondern nur deine Fleischprodukte in deiner Region besorgen:

Wie ich heute, indem ich eben keine #0 abgepackten Spareribs kaufte sondern welche eines Bauern, der in nicht mal 20 km Entfernung vom Markt seinen Hof hat.

Hat an der Metzgertheke nur wenig mehr gekostet, und Leder fällt immer an: wäre doch schade, es wegzuwerfen...

Man muss ja auch nicht jeden Tag fleischeln...

Das mit dem Katholizismus überleg dir besser, denn da kannst du dein Gewissen ja im Beichtstuhl abgeben, beichtest also und kannst losgehen, neue Sünden begehen.

Und: bist was wie wer?

LG.

Welches Ziel sollte es sein, Tierleid zu unterstützen? Ich verstehe das nicht, sei doch froh, daß Du Veganer bist, ich bin leider nur Vegetarier.

Ich schaffe es tatsächlich nicht, auf Milchprodukte zu verzichten, aber Du bist da einen Schritt weiter, sei doch stolz darauf!

torria 08.12.2016, 17:27

Mit Stolz hat das nichts zu tun, wenn ich anscheinend anders als 99 % meiner Mitmenschen empfinde. Es ist eher beschämend.

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mulano 30.04.2017, 22:49

Beschämend für deine Mitmenschen die sich nicht den Kopf darüber machen wie ihr Essen produziert wird!

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Einen Glauben kann man nicht ändern. Entweder bist du überzeugt von dem, was du tust (offenbar nicht), oder eben nicht.
Ob Veganismus nun hut oder schlecht ist sei dahin gestellt, aber wenn du nur 'Teil der Gesellschaft' sein, bzw dazu gehören willst, ist was auch immer du tust falsch. Man tut nichts für andere.

torria 16.11.2016, 23:51

Vielleicht doch. Ein Glaube fällt ja nicht vom Himmel. Ein Veganer auch nicht.

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Hmmm werd dir bewusst, dass du auch nur ein tier bist, tiere fressen andere tiere und vegane ernährung führt bei der spezies mensch zu mangelerscheinungen! Lg

torria 02.05.2017, 00:02

Meine Frage ist, wie mache ich das. Tiere haben ja wohl keine Moral, Menschen hingegen meistens schon.

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Lazybear 02.05.2017, 05:52

tiere, was wir auch sind, sind offt mehr als die summe ihre teile, aber egal! warum sollte es unmoralisch sein fleisch zu essen? auch ich handel moralisch und habe keine probleme fleisch zu essen, vllt ist das problem bei dir, dass dir irgendjemand eingeredet hat, es habe was mit moral zu tun? vllt musst du diese person oder organisation einfach suchen und bei ihr fehler in der betrachtung suchen, sodass dein verstand ihre ideologie nicht mehr als makellos ansieht und zulässt, dass du dich davon löst?

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Ich glaube, ich habe einen wunderbaren Bibelspruch für Dich:

1. Johannes 2, 27: "Die Salbung, die Ihr von IHM empfangen habt, bleibt in Euch, und Ihr habt es nicht nötig, dass Euch jemand belehre, sondern wie SEINE Salbung Euch über alles belehrt, so ist es auch wahr und keine Lüge. Und wie sie Euch belehrt hat, so bleibt in IHM."

JESUS führt jeden Menschen individuell. Es kommt nicht auf Veganer sein an, oder katholisch sein, oder auf irgend ein System oder einen -ismus, sondern es kommt darauf an, in IHM zu bleiben.

Vielleicht möchte JESUS, dass Du Veganer bist. Vielleicht aber auch nicht. - Vielleicht möchte ER, dass Du, zumindest für eine Zeit, Dich in der katholischen Kirche umtust. Vielleicht aber auch nicht.

Bitte JESUS, dass SEIN höchster Wille für Dich in Deinem Leben erfüllt wird, was immer dies in Deinem Fall bedeuten mag. Übergib´ IHM im Gebet Dein Leben, und bitte IHN um die Salbung, die Dich führt.

: )

torria 29.03.2017, 12:41

Danke für den Tipp, würde ich gerne machen, aber die Frage wäre die gleiche. Die lautete, wie kommt man vom Glauben wieder runter.

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Alburnus 29.03.2017, 18:23
@torria

Du scheinst an weiter nichts als an Gedankenspielen interessiert zu sein, und nicht wirklich an der Wahrheit. Du leistest Dir Deine Kapriziösität, um wirklicher Moral ausweichen zu können. - Na ja, so groß kann der Leidensdruck dann nicht sein...

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Du kannst entweder gewissenhaft oder gleichgültig leben. Entweder du wählst den einfachen Weg, hast dabei aber nie ein reines Gewissen oder aber du lebst bewusst und achtest darauf, was du tust und musst mit gewissem Verzicht zurecht kommen.

Katholisch zu werden, wäre ja die perfekte Möglichkeit, all das über den Haufen zu werfen. Im katholischen Glauben heißt es: Mache dir die Welt untertan! Tiere haben dort keinen eigenen Wert, sondern werden nur als bloßem Zweck beschrieben, den Menschen zu versorgen.

Allerdings würdest du dich ganz neuen Regeln unterwerfen, die im Gegensatz zu den Regeln, denen du jetzt folgst, nicht rational und ethisch begründbar sind, sondern einfach willkürlich festgelegt und diese Welt keinen Deut besser machen. Meines Erachtens also ein schlechter Tausch.

torria 16.11.2016, 23:41

Es gibt eben für mich kein Entweder Oder. Das Gewissen kann ich ja schlecht an- oder abstellen. Woher kommt das Gewissen überhaupt und wieso haben die 99% damit kein Problem.

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Die Frage ist in der Tat bescheuert. Veganismus hat mit Religion 0 zu tun. Du musst doch selbst wissen, was für dich moralisch in Ordnung ist und was nicht. Und "Sünden" gibts sowieso nicht. Hast dir wohl zu viele Antiveganseiten durchgelesen 🙄 Von wegen Veganerbibel und so. Du bist doch sicher ein Troll?! Kanns mir kaum anders erklären.

torria 02.05.2017, 00:19

Offensichtlich gibt es Leute, die ohne Gewissensbisse Tierprodukte nutzen. Aber ich habe welche und zwar so starke, dass ich ganz darauf verzichte, obwohl ich weiß, dass moralisch nichts dagegen spricht, Tierprodukte zu nutzen. Man wirft ja der Katze auch nicht das Mausen vor. Um es auf Englisch zu sagen: What is wrong with me?

Apropos Troll: Da ist hier kein Forum, sondern eine Frage-Seite.

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ApfelTea 02.05.2017, 00:28

Was hat das mit Forum zu tun? Es ist doch ganz einfach: Entweder sind dir die Tiere egal oder nicht. Musst du entscheiden. Eine Katze kann das übrigens nicht. Sie hat einen Jagdinstinkt und sie ist zudem ein carnivore.

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mach ein kalten entzug. Also verzichte auf Shockvideos, auf Vegane Propaganda und einseitige Hetze der Veganer. Informiere dich objektiv. Begegne dem ganzen mit Wissen und Logik und nicht mit glaube.

Es gibt gute Bücher:

"Ethisch Essen mit Fleisch" (geschreiben von einer Veganerin die 20 Jahre Vegan lebte)

"Fleisch essen, Tiere lieben: Wo Vegetarier sich irren und was Fleischesser besser machen können"

"Don't Go Veggie!: 75 Fakten zum vegetarischen Wahn"

"Lexikon der populären Ernährungsirrtümer"

"Wer hat das Rind zur Sau gemacht?: Wie Lebensmittelskandale erfunden und benutzt werden"

"Vegetarismus - Irrtum und Heuchelei der Pflanzenesser" von Hans Georg Wagner


Du musst aus dem "Aufmerksamkeitstunnelblick" ausbrechen und die selektive wahrnehmung ablegen. Bei Religös gläubigen ist es ähnlich. Durch wissen fällt der glaube.


Aufmerksamkeitstunnelblick

Umgangssprachlich bezeichnet der Begriff aber eher „im übertragenen Sinne die Unfähigkeit oder Unwilligkeit, Dinge wahrzunehmen, die außerhalb dessen liegen, wofür sich der Betroffene aktiv interessiert“
(ebd.).

Themen werden möglichst vereinfacht und mit einer Schwarz-weiß-Schablone erklärt, und das Thema im Vordergrund lässt andere Themen in den Hintergrund treten oder ganz vergessen.

Änderung der Wahrnehmung bedeutet Änderung der Lebenspraxis. Und das ist offenbar das Problem. Niemand verlässt gerne ohne Not den alten Trott. Und mit Scheuklappen und Tunnelblick kann man die „Not“, sprich
Notwendigkeit schön ausblenden. Ehe wir auf andere (die Politik, die Medien, die Wirtschaft) mit dem Finger zeigen, sollten wir einfach auf uns selbst weisen. Das wäre ein Anfang.

https://publicopinia.de/?p=2394

torria 16.11.2016, 23:47

Zumindest hat mal einer die Frage verstanden. Durch Wissen fällt der Glaube. Stimmt. In meinem Fall ist das vielleicht wirklich das Problem, bloß umgekehrt. Ich werde trotzdem gerne mal in die Bücher hineinschauen. Wenn ich in einen Stall schaue, habe ich wirklich einen Tunnelblick.

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"Wie kann ich alles essen ohne mir irgendwelche Gedanken zu machen oder Gewissensbisse zu haben, also so werden wie 99% meiner Mitmenschen, die sich bedenkenlos beim Discounter den Wagen füllen?"

Sehr gewagte These. Sehr viele Menschen machen sich inzwischen viele Gedanke in Bezug auf Ernährung, Tierhaltung, etc...

Du musst entweder ganz aufhören, Dir Gedanken darüber zu machen, oder aber Dich selber überzeugen, dass der Mensch als "Allesfresser" auch alles essen kann. Dann musst Du auch dazu stehen.

torria 16.11.2016, 23:39

Es geht nicht ums Essen, sondern um die Tierproduktion.

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Blindi56 17.11.2016, 11:03
@torria

In der Frage steht "wie kann ich alles ESSEN, ohne...",

Menschen, die KEINE Veganer sind, machen sich einfach keine Gedanken, sondern sagen sich: "es war schon immer so".

Wer sich nur ein bisschen Gedanken macht, geht zu Biofleisch über....(aber ich könnte z. B.kein selbst gezogenes und kein geschlachtetes Tier essen, das ich persönlich kannte, obwohl auch das früher so üblich war - Hühner, Kaninchen)...

Dann kann man wenigstens mit gutem Gewissen sagen, das Tier, das ich hier nutze, hat ein schönes Leben gehabt.

Andererseits: man kann sich doch auch gesund und lecker vegan ernähren, warum soll man das abstellen wollen, wenn man den Sprung mal geschafft hat? Das ist doch viel schwieriger, als sich beim Discounter den Wagen voll zu machen (auch wenn es da inzwischen auch Bio und zumindest vegetarisches gibt..)

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Sei ignorant ,so macht es die breite Masse ich halte es für unklug.....

Also ich bin mir eigentlich darüber bewusst, warum Veganismus moralisch gesehen besser sein sollte, aber die Tiere gehen mir einfach am Arsch vorbei.
Die Einstellung brauchste einfach auch :D

Ich verstehe nicht wie man so sein kann und sowas dummes fragen kann, ersten sie sind genauso schrecklich wie die anderen Menschen. Zweitens man muss nicht gleich Veganer sein sondern richtiger Vegetarier ist auch gut. Drittens das hat nichts mit Religion Zutun man muss es für die Tiere machen alles andere ist falsch.

torria 02.05.2017, 00:11

Wie ich schon sagte, es ist eine dumme Frage, aber leider ist das Problem für mich ganz real. Ich bin wie eine Katze, die Gewissensbisse beim Mausfang hat. Oder ein Löwe, der lieber Freund mit der Antilope sein möchte.

Übrigens ist aus Sicht des Veganismus Vegetariertum nichts anderes als Fleisch essen, da es ohne Fleischproduktion keine Milch gäbe.

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31EinEngel 02.05.2017, 08:19

Was natürlich gibt es Milch ohne Fleisch 😂

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Wenn wir irgendwann mal sterben, dann enden wir doch auch als Wurmfutter. Fressen und gefressen werden - der ewige Kreislauf des Lebens. Schuldgefühle hat nur der Mensch.

Gingeroni 14.11.2016, 15:43

Hmm darum geht es den meisten veganern aber glaub ich nicht. Zumindest mir nicht. Tod und töten ist nichts wiedernatürliches. Aber dieser übermäßige Konsum und vor allem was für kreaturen wir züchten schon.

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wickedsick05 15.11.2016, 00:54
@Gingeroni

Aber dieser übermäßige Konsum und vor allem was für kreaturen wir züchten schon.

aha. Also geht es den Veganern (oder dir) darum dass andere zu viel essen? also sind sie (oder du) unfähig wenig Fleisch zu konsumieren? Andere Menschen kaufen Kleidung aus Sklavenartigen Produktionsstätten läufst du deshalb Nakt rum? NEIN ... Warum sind dir Menschen weniger wert als Tiere?. NICHTS tun hat noch nie etwas gebracht. schlechte Argumentation.

In Deutschland wird mehr geschlachtet als je zuvor


http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/lebensmittelindustrie-in-deutschland-wird-mehr-geschlachtet-als-je-zuvor-1.2850521

und DAS troz verzicht... wo es doch 10 Millionen sein sollen.

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torria 17.11.2016, 00:02

Genau, ohne Schukldgefühle wäre es einfacher. Viele Menschen kommen jedenfalls ganz gut ohne zurecht. Wie machen die das bloß.

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Bargh 17.11.2016, 00:37
@torria

Indem sie einer Ideologie folgen oder sich einen starken Anführer suchen. Das nimmt die Last der Verantwortung für das eigene Handeln von den eigenen Schultern.

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Iss fleisch vom bauern oder metzger
Eier vom bauern
Bio Produkte
Viel obst und gemüse
Regionale Produkte
Da is nix böses dabei :)

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