Wie kommt man aus einer Trauersituation?

7 Antworten

Das ist eine schwere Zeit für euch alle, das tut mir sehr leid.

Bitte setzt kein künstliches Lächeln auf, der Vater weiß, wie es um ihn steht. Nuzt die Zeit gemeinsam, um es ihm und euch noch so schön wie möglich zu machen. Mehr kann ich aus meiner eigenen Erfahrung nicht sagen.

Ich wußte drei Jahre lang, daß mein Mann jeden Tag die Augen für immer schließen kann und mußte damit leben. Ich habe es geschafft, aber s war nicht einfach.

Lacht mit ihm, aber nicht künstlich.

Alles Gute für euch alle

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – beruflich und familiär

Ich wusste auch knapp 3 Jahre. Mein Mann verstarb an einem metastasiertem Oesophaguskarzinom. Da ich Krankenschwester für Palliativmedizin bin,konnte ich in med. Hinsicht alles für ihn tun. Ich habe ihn bis zum letzten Atemzug begleitet. Es war eine schwere Zeit und ich fühle mit jedem mit. Du kennst es ja. LG

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Hallo,

Trauer ist bei Menschen verschieden. Du kannst mit einem Menschen reden. Es gibt im Internet und über das Telefon kostenlose Seelsorge. Falls Du noch zur Schule gehst: Gibt es an Eurer Schule vielleicht einen Vertrauenslehrer? Dann kannst Du auch mit diesem reden.

Ich bin Christ. Der Glaube hilft vielen Menschen. Gott liebt Dich. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott und ein Leben nach dem Tod gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Alles Gute

Ich war genau in der gleichen Situation, allerdings bin ich Krankenschwester für Palliativmedizin und konnte so von medizinischer Seite alles für meinen Mann tun. Ich habe ihn gepflegt und begleitet bis zu letzten Atemzug. Ganz wichtig ist es über die Situation zu reden. Auch wenn es schwer fällt. Es muss geklärt werden.ob der schwerkranken Patient noch Wünsche hat,öb er zu Hause gepflegt wird oder eventuell in ein Hospiz möchte. Künstliche Ernährung,palliative Chemotherapie, das alles muss besprochen werden. Man könnte die Liste endlos fortsetzen. Ganz wichtig ist auch eine Patientenverfügung. Man darf den Tod nicht ausklammern,er gehört zum Leben und man muss darüber reden. Und keine Angst,die moderne Palliativmedizin kann alle Symptome bekämpfen,wie Schmerzen, Atemnot,Angst usw. Erkundigen dich rechtzeitig nach einer Hospizhelferin,die dich unterstützt und nach Hause kommt. Das machen meistens ausgebildete Ehrenamtliche. Ich hoffe,dass der Vater noch keine Metastasen hat,dann hat er auch noch eine Chance auf gute Tage. Viel Kraft und alles Gute für die kommende Zeit. Und ganz wichtig ist es,einen guten Hausarzt zu haben,der auch Hausbesuche macht und die entsprechenden Medikamente rezeptiert.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ehrlich zu sich, zum Umfeld und zum Angehörigen sein. Traurig zu sein, ist nichts, wofür man sich schämen muss. Die Zeit ist schwer - sich verstellen zu müssen, macht es nur noch schwerer. Tut euch und dem Angehörigen wo immer es geht, etwas Gutes. Viel Kraft!!

Indem du aufhörst ein künstliches Lächeln aufzusetzen und mit ihm sprichst wie du dich fühlst.

Du verschenkst viel wertvolle Zeit, wenn du das nicht tust.

Jetzt solltet ihr einander sagen wie wichtig ihr euch seid. Verpasste Zeit kommt nicht zurück!

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