Wie kommt man auf die Idee, das impfen schlecht sei?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Im Impfen haben manche Menschen einen Weg gefunden, mit dem System abzurechnen.

Sie haben das Gefühl, dass fast alles vorbestimmt wird und sie selber keine Kontrolle darüber haben, was in unserer Gesellschaft passiert. Das liegt aber einzig an der Tatsache, dass sie unfähig sind MIT ANDEREN unsere Gesellschaft mitzugestalten. Das kann viele Gründe haben. Meistens sind es "Riddler" ähnliche Vergangenheiten.

Mit dem Impfen haben Impfgegner eine gewisse Machtstellung. Denn Sie wissen, dass man sie nie direkt dazu zwingen könnte. Das nutzen sie aus, um der Gesellschaft ihren Unmut zu zeigen, ohne dass es ihnen bewusst ist, das sie selber das Problem sind, aber damit zumindest an dieser Stelle ein wenig Kontrolle verspüren. Leider auf eigene Kosten und auf Kosten der Gesellschaft, aber auch auf Kosten ihres Nachwuchses.

Ich glaube in sehr seltenen Fällen kann es auch zum Ausbruch der Krankheit kommen, aber da wissen die anderen Antwortgeber bestimmt mehr dazu :)

"Ich glaube in sehr seltenen Fällen kann es auch zum Ausbruch der Krankheit kommen"

ja, Herdeneffekt... Wenn alle um dich herum geimpft sind, bist du geschützt. Wenn nun jeder deshalb den Herdeneffekt nutzen will, gibt es den dann leider nicht mehr...

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Vor allem weil die meisten keine Ahnung haben?

Ja, genau deswegen.

Und weil so viele Menschen geimpft sind, dass viele heute keine Erfahrung mehr damit haben, wie schlimm die Krankheiten sind, die durch das Impfen verhindert werden.

Wenn viele Menschen heute keine Erfahrung mehr mit Kinderkrankheiten haben, weil sie sie eben nicht erlebt haben, woher sollen sie dann wissen, dass die schlimm sind?

Ich hatte als Kind Masern, Keuchhusten und Windpocken. Daran erinnere ich mich noch sehr gut. An die Masern, weil ich da tagsüber in Mamas Bett liegen durfte, weil ich Saft zu trinken bekam und ich nicht in die Schule gehen musste. An den Keuchhusten, weil sich meine große Schwester jedesmal so aufregte, wenn ich einen Hustenanfall hatte, weil sich das "eklig anhört". Ich hustete hingebungsvoll, nur um sie zu ärgern. An die Windpocken, weil ich mich nicht kratzen konnte, weil Mama sonst sauer war. Kann sein, dass ich auch noch andere Kinderkrankheiten hatte, aber ich erinnere mich nur noch an diese drei.

Meine Kinder hatten Masern, Keuchhusten, Windpocken, Mumps und Röteln.

Erfahrung hab ich also genug, hab auch meine Kinder genau so gepflegt, wie es meine Mutter tat und wie ich es in Büchern gelesen hatte. Schlimm fand ich die Krankheiten nicht, weder meine noch die der Kinder.

Kann auch sein, dass viele Leute (und vielleicht auch Ärzte) nicht mehr wissen, wie man ein Kind mit einer Kinderkrankheit versorgt. Vor mehreren Jahren las ich im Spiegel mit Entsetzen, dass in Rheinland-Pfalz oder Saarland (wo genau kann ich nicht mehr sagen, es war jedenfalls in einem dieser beiden Länder) ein Mädchen an Masern gestorben ist, obwohl der Kinderarzt ihr Antibiotikum und fiebersenkende Mittel gegeben hat. Es war nur ein kleiner Bericht in einem Kästchen am Ende einer Seite. Falsch behandelte Kinderkrankheiten können echt schlimm werden.

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@lumbricussi

Man kann Masern nicht "behandeln". Das ist eine Viruserkrankung.

Wie schön, dass Du und Deine Kinder keine Komplikationen hattet.

Ich habe mein Kind impfen lassen, damit es nicht krank wird und damit auch niemand von ihm angesteckt werden kann.

"Als schwerwiegende Folgen von Masern gelten Entzündungen des Gehirns (Enzephalitits) mit teilweise langfristigen Schäden wie Lähmungen oder Sprachstörungen. Zehn bis 20 Prozent der Patienten sterben. Besonders gefürchtet ist die sogenannte subakute sklerosierende Panenzephalitis. Sie bricht meist erst Jahre nach der Maserninfektion aus und verläuft immer tödlich. Die Patienten verfallen zunehmend geistig. Leiden unter Krampfanfällen und fallen schließlich ins Koma. Vom Auftauchen der Symptome bis zum Tod vergehen bis zu drei Jahre.

Die schreckliche Spätfolge der Krankheit trifft kleine Kinder, insbesondere Säuglinge, häufiger als erwachsene Patienten. Von 3.300 masernkranken Kindern im Alter unter fünf Jahren entwickelt eines später eine subakute sklerosierende Panenzephalitis."

https://www.netdoktor.de/news/so-toedlich-sind-masern/

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@lumbricussi

woher sollen sie dann wissen, dass die schlimm sind?

Ich muss übrigens auch nicht gefoltert werden, um zu wissen, dass Folter schlimm ist.

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Ich habe nach meiner Impfung Neurodermitis bekommen.Die Ärtzte haben mir und meinen Eltern danach stark von weiteren Impfungen ,zumindest in den nächsten zehn Jahren.Die Risiken einer Impfung sind nicht zu unterschätzen unteranderem weil gerade das Impfen eine der Hauptgründe für Krebs ist.

Ich bin nicht gegen Impfen aber man muss sich den Risiken bewusst sein.

Meiner meinung nach sollte man nur die wichtigsten Impfungen machen da es ein zu grosses Risiko ist.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Erstmal tut es mir leid für dich. Nebenwirkungen sind sehr selten und nicht mit Krankheiten wie Masern zu vergleichen. Neurodermitis ist klar unangenehm, aber sie stellt heute kein Risiko mehr da. Ein Zusammenhang mit Krebs und Impfungen ist außerdem nicht bewiesen oder wurde schon wiederlegt. Ich finde die Einstellung sich nur gegen ernsthafte Krankheiten impfen zu lassen an sich relativ gut, jedoch gibt es nach meinem Wissen auch keinen Grund dagegen (außer man ist Allergiker oder ähnliches).

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gerade das Impfen eine der Hauptgründe für Krebs ist.

Das ist ja interessant. Dazu hätte ich gerne eine Quelle.

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impfen ist sehr gefährlich und bringt viele Nebenwirkungen mit sich, ich war nach der FSME Impfung fast 2 Jahre arbeitsunfägig, leide heute noch an den Folgen, mein Bruder starb damals 10 Tage nach der Pflichtimpfung, :-(

Märchenstunde ...

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@ModWheelLFO

Das ist sehr gut möglich.Die Schwester meiner besten Freundinn ist jetzt schwer behindert.

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@Icequeen5

Nein, es ist nahezu ausgeschlossen, wenn man sich die Liste der Impfschäden ansieht.

Dass hier unter einer Antwort von gleich drei Betroffenen im Bekanntenkreis berichtet wird, beißt sich mit der Anzahl aller Impfschäden. So ein Zufall ist statistisch ausgeschlossen.

Was allerdings naheliegend ist, ist das Verhalten, Ereignis A auf B zu schieben, falls A zeitlich nahe auf B eintrifft. Das ist ein gut geklärtes Phänomen und seit über 100 Jahren bekannt.

Und genauso sieht es mit den ganzen Impfschäden aus, die offiziell nicht als solche bezeichnet werden, eben aus dem Grund des vorherigen Absatzes.

Für Ddie Betroffenen ist das natürlich unschön und die suchen nach einer Erklärung, aber das ist dann eben nicht immer die richtige.

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