Wie kommt man am besten mit dem Tod seines Haustieres klar?

5 Antworten

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Ich kann Dich wirklich gut verstehen. Ich habe schon viele Tiere einschläfern lassen müssen und leide jedesmal. Meinen letzten Kater, "Brösel", knapp 20 Jahre alt, mußte ich im März 2014 einschläfern lassen, ich könnte immer noch weinen, wenn ich daran denke. Ich habe auch noch 2 Katzen, die mich täglich trösten.

Viele Menschen verstehen das nicht. Das hat nichts mit Depressionen zu tun, Trauer muß man bewältigen, und da ist es egal, ob es sich um ein Tier oder einen Menschen handelt. Sei einfach traurig, wenn Du es sein mußt, es wird Dir besser gehen, nach einiger Zeit, aber die Katze wird immer irgendwo eine kleine Ecke in Deinem Herzen besitzen, so alt Du auch wirst. Du wirst sie nie vergessen. Es gibt ein "Gedicht" das "Regenbogenbrücke" heißt, es ist von P. Dahms. Immer, wenn ich besonders traurig bin, lese ich das. Ich glaube fest daran, daß ich auf der anderen Seite meine Tiere wiedersehe. Vielleicht ist es ja auch etwas, was Dir hilft, ein bißchen weniger traurig zu sein.

Deine Katze würde wollen, daß ein anderes Tier ihren Platz einnimmt, das Du ebenso lieb hast, nicht, daß Du traurig bist. Also laß Dir Zeit. Liebe Grüße.

Danke, das ist echt lieb. Und danke für dein Verständnis!!!

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@AidaLove

Gern, und wenn Du weinen mußt, dann weine, und schäme Dich Deiner Tränen nicht. Das muß wirklich manchmal sein.

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Weißt du, bestimmte Menschen verstehen nicht, wie wichtig ein Tier sein kann. Vor allem, wenn man mit ihm alles durchlebt hat & es immer an seiner Seite hatte. Tiere können einem ein Gefühl von Geborgenheit vermitteln. Was oft nicht mal ein Mensch ersetzen kann. Ich hatte auch seit meiner Geburt eine Katze, sie war immer an meiner Seite. In jeder Lebenslage. Das kann kein anderes Haustier ersetzen. Deshalb kann ich das nachvollziehen. Du musst nur versuchen, an die schönen Dinge zurück zu denken, welche du mit ihr erlebt hast. Vergessen wirst du sie bestimmt nicht so schnell, aber vllt hilft dir das eher damit klar zu kommen. 

Ja, wahrscheinlich hast du recht, das st nur icht so licht für mich....

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Ich weiß, wie du dich fühlst. Mein Hund ist erst Ende April gestorben und ich komme teilweise immer noch nicht ganz damit klar. Ich konnte mich nicht mal verabschieden, weil sie starb während ich für längere Zeit im Ausland war. Das hat mich sehr hart getroffen. Leider gibt es dagegen kein Allheilmittel.

Das einzige, was dich heilen kann ist Zeit.. leider :-( Aber es ist ganz wichtig, dass du deine Gefühle nicht unterdrückst! Soetwas macht dich auf Dauer nur kaputt. Wenn du noch trauern musst, dann tue es, egal was andere sagen. Viele wissen nicht einmal, wie sich das anfühlt, wenn das eigene Haustier gestorben ist. 

Und sobald du wieder traurig wirst, wenn sie weg ist, denke daran, wie schön es war, als sie noch da war. Das ist einfach nur eine andere Art des Denkens. Statt sie ist weg, lieber nur wie schön dieser und dieser Moment war.

Ja, die zeit heilt alle wunden. Doch leider habe ich das geühl das meine Wunde viel zu groß ist. Das mit den schönen Momenten werde ich versuchen. Hoffentlich klappt das.

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