Wie kommt Kranke an Bargeld?

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10 Antworten

ne, sie soll nicht die EC-Karte und die Pin einfach anderen aushändigen. Da hast du recht. Aber sie könnte dem Taxifahrer eine Vollmacht ausstellen, daß er von ihrem Konto Geld abheben kann. Oder der Taxifahrer bringt mal einen Stapel Auszahlungsformulare von der Bank mit. Dann kann sie immer, wenn sie Bargeld braucht, einen ausfüllen, unterschreiben und ihm mitgeben. Oder sie macht es in Form eines Barschecks, den der Taxifahrer dann für sie in der Bank einlöst.

Wenn keine Besserung absehbar ist, braucht sie auf lange Sicht einen Betreuer. Die werden von offizieller Seite gestellt und können solche Geschäfte regeln, wenn kein Verwandter mehr da ist.

Danke für Deine Antwort. Ich werde ihr alle Antworten zusenden und ich sehe das auch so, daß sie einen Pflegedienst braucht. Aber typisch für uns Alten, wir wehren uns, so lange es geht und wollen unsere Selbständigkeit behalten. Jezt ist Überzeugungsarbeit von mir angesagt. Sie will halt so lange es geht in ihrer vertrauten schönen Wohnung bleiben.

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Kleine mengen bargeld habe ich schon oft in einem brief verschickt. Die sind bisher immer angekommen. Auf dauer braucht deine cousine eine vertrauensperson mit bankvillmacht. Das sollte jemand sein, der nicht pflegt etc um interessenkollisionen auszug weichen. Diakonie Caritas oder awo koennen da beraten.

In so einem Fall helfen Banken in der Regel.
Bei uns wird das in solchen Fällen telefonisch abgewickelt und dann kommt ein Fahrer von der Bank und bringt das Geld. Die Aushändigung muss quittiert werden und der Empfänger muss sich ausweisen.

Ja richtig, aber lt. Bankauskunft ist der Service mit € 100 begrenzt. Aber die Rechnungen für Lebensmittellieferung und Medizin aus der Apotheke sind meist höher. Und die freundlichen Lieferanten in den 5. Stock hätten ja auch gern ein Trinkgeld.

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@WilliPahl

Gestern hast Du geschrieben, dass die Bank nicht hilft, jetzt lese ich hier, dass der Betrag auf 100 Euro begrenzt ist. Das ist allerdings nicht korrekt.
Das einzige Problem ist, dass sie nicht augenblicklich und zu jeder Tages- und Nachtzeit an Geld kommt. Auf jeden Fall bekommt sie genau so viel, als würde sie selber zum Automaten gehen.
Ausserdem kann sie mit der Apotheke Bankabbuchung vereinbaren und mit den Lieferanten ist bestimmt auch Ausgleich der Rechnungen per Überweisung möglich.
Aber da sie für die Überweisung ja auch zur Bank muss, solltet ihr euch darüber Gedanken machen, ob es nicht besser wäre, die alte Dame in der Nähe von Verwandten unterzubringen oder evtl. ein Pflegeheim in Betracht ziehen.
Klar, alte Leute wollen nicht gerne aus ihrer gewohnten Umgebung, allerdings fehlt ihnen aber auch oft das Gefühl dafür, ob sie noch in der Lage sind, ihr Leben allein zu meistern.

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Wieso braucht sie Bargeld, wenn sie das Haus nicht verlassen kann?

Können Lieferungen nicht per Überweisung bezahlt werden?

Kannst Du ihr Bargeld schicken?

Gibt es keine vertrauenswürdigen Nachbarn, die ihr für ein paar Tage etwas leihen?

Wenn sie grundsätzlich nicht aus dem Haus kann, nicht nur für ein paar Tage, dann müsste sie einen Pflegedienst haben/beantragen, damit man sicher geht, dass sie nicht hilflos in der Wohnung liegt.

Karte+PIN Menschen zu geben, denen man nicht 100%ig vertraut, kann ich keinesfalls empfehlen. Die Dame hat ja dann auch keine Kontrolle über die Kontobewegungen.

Es gibt offensichtlich auch in Berlin wohl Banken, die nur dann Hausbesuche machen, wenn sie irgendwelche Verträge abschließen können. So etwas nenne ich einfach reine " Kundenunfreundlichkeit ".

Die kranke Dame könnte aber ein seriöses Pflegeunternehmen dazu bitten Geld vom Bankkonto abzuholen. Das wird sicherlich machbar sein.

also wenn jemand so bettlägerig ist, dass er nicht mehr alleine das Haus verlassen kann, dann ist dringend ne Betreuung und Pflegedienst angesagt

sehr gute Antwort! Ja ich denke auch, dass sie entweder eine langjährige Putzhilfe hat, der sie vertraut, oder einen Pflegedienst, der etwas für sie holen kann, oder eine gute Nachbarin, oder einen Patenjungen...sie ist ja sicher nicht alleine in dieser Stadt. Wenn sie niemand hat, dann ruf du für sie den nächstgelegenen Pflegedienst an (Telefonauskunft, PLZ-Branchensuche)

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@schwabinggirl

Du hast die Frage nicht richtig gelesen! Es ist verboten, die PIN-Nr. an andere weiter zu geben!

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Kommt sie denn sonst ohne Betreuung aus? Ohne Pflegedienst , Putzfrau oder so? Bei meiner Mutter (Pflegestufe 1) kommt z.B. der Pflegedienst, der dann auch mal solche Sachen außer der Reihe macht. (Bisher allerdings noch kein Geld abheben, weil Mein Bruder bei derselben Bank ist ....)

Sie soll dir die PIN geben und du behebst für sie das Geld.

mit Taxi zur Bank

.. aus dem 5. Stockwerk?

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