Wie kommt Kant zum kategorischen imperativ?

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3 Antworten

Der kategorische Imperativ in der Kritik der praktischen Vernunft" lautet: "Handele stets so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könnte." 

Nicht das Gut-Sein, sondern das Gut-Sein-Wollen war Kants Thema. 

Allerdings sprach der Philosoph Mirandola schon 300 Jahre vor Kant davon, dass der Mensch ein selbständiges Wesen ist, und da er frei denken und handeln kann, es an ihm selber liegt, wofür er sich entscheidet und ob er was aus sich macht. 

D.h. wollen die Menschen gut miteinander auskommen, müssen sie ihren guten Willen befolgen. Weder die Begabung oder noch der Charakter oder die Lebensumstände eines Menschen sichern das Gut-Sein, sondern allein der Wille. 

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Kommentar von Pyramesse27
08.08.2016, 11:03

Dann müßte ja auf der ganzen Erde unter der Menschheit nur Friede,Freude;Eierkuchen herrschen,wenn Alles nur vom ,,Wollen´´ abhängt. Wo ist da die Logik ? Gruß

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Kant hat die Hilfswörter völlig durcheinander gebracht. Erst guter ,,Wille´´, dann ,,Was soll ich tun´´  und dann Müssen als Imperativ. Kant verlangte einfach so, man könne die uns zu eigenen Interessen welchen Gesetzen auch immer anpassen oder gleich schalten,also irgendwie in Übereinstimmung bringen , so das alle persönlichen Interessen gleich Pflichten sind. Und das ist idealistische Träumerei, auch weil es viele verschiedene Pflichten gibt. Man kann auch Menschen durch gesellschaftliche Manipulation soweit bringe, das diese Pflichten verinnerlichen wie ,, bis zur letzten Patrone´´ u.s.w. Und bei Gesetzen geht es immer noch um Dürfen oder nicht.  Gruß

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