Wie kommt ihr klar, dass es den Tod gibt?

27 Antworten

Ich sehe den Tod nicht als Fluch an. Stell dir mal vor, alle würden hier auf dieser Erde, so wie sie ist und wie die Menschen sind, ewig leben. Das wäre geradezu grausam.

Vor meinem eigenen Tod habe ich keine Angst. Danach wird es mir wesentlich besser gehen als hier, denn ich werde ewig beim Herrn sein.

Der Tod nahestehender Menschen ist was anderes. Den muss man erstmal verkraften, was sehr lange dauert. Der Tote ist ja weg von dieser Erde, er merkt nichts von der Trauer. Aber wir müssen weiterleben, ohne den geliebten Menschen.

Du fragst, wie man damit zurecht kommt. Erstmal ist man wie gelähmt und kann es nicht wirklich fassen. Dass er nicht mehr da ist, muss die Psyche erst einmal verarbeiten. Ein schmerzlicher Prozess, bei dem es aber Hilfen gibt, die man auch annehmen sollte. Die größte Hilfe ist dabei der Glaube. Wenn der Verstorbene ein überzeugter Christ war, dann darf und sollte man sich sagen: Er ist jetzt bei Gott und es geht ihm dort viel besser als hier. Und eines Tages werden wir uns dort wiedersehen, wo er jetzt ist. Das hilft sehr bei der Trauerbewältigung. Man wird ihn zwar immer vermissen, denn ein nahestehender Mensch hinterlässt eine Lücke. Aber der Schmerz darüber wird mit der Zeit ganz von selbst erträglicher und mündet irgendwann in so einer Art Melancholie. Jedenfalls habe ich es so erlebt.

Also um deine Frage zu beantworten: Ich komme klar mit dem Tod, aber nur durch meinen tiefen Glauben an Gott und Jesus.

Der Tod ist ein Fluch? Warum das?

Für mich ist der Tod ein ganz normaler Übergang. So wie wenn man eine Tür zumacht. Dann ist man in dem Raum, in dem man war, gestorben. Dafür ist man in einem anderen Raum.

Ich habe keine Angst vor dem Tod. Wenn man einen geliebten Menschen verliert, kann das sehr hart sein und starke Schmerzen machen. Aber alles vergeht und das Leben geht weiter.

Meine Großeltern sind gestorben als sie alt waren. Damit konnte ich eigentlich gut umgehen. Als ein Bekannter starb, den ich noch am Krankenbett besucht hatte, war ich so tief getroffen, dass ich bei der Todesnachricht körperlich zusammen gebrochen bin. Mir sind einfach die Beine weggesackt und ich hab geschrien und gewimmert, so weh hat es getan. Keine Ahnung, warum ich gerade bei diesem Menschen so stark reagiert habe.

Weisst du ich bin von jemandem abhängig, ich will nicht sagen wieso. Aber wenn diese Person stirbt dann weiss ich nicht weiter. Ich liebe auch diese Person

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@Ayde1234

Wie wahrscheinlich ist es denn, dass diese Person vor dir stirbt?

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Wir Christen wissen, warum wir sterben, denn wir stehen alle unter dem Todesurteil Gottes. Es war nicht so geplant, dass wir Menschen sterben müssen, wir hätten ewig hier auf der Erde leben können.

Wie gut, dass das durch Jesus Christus wieder möglich sein wird!

Eine Nachbarin war über 60 Jahre verheiratet und eine ausgesprochene Realistin, so nach dem Motto ,,der Tod gehört zum Leben" . Jetzt ist ihr Mann gestorben und sie sagte:"Ich habe nicht gedacht, dass das so was mit mir macht!" Der Tod des Ehepartners kann einen umhauen!

Wie ich selbst mit dem Tod klarkomme? Ich selbst habe jung meine Eltern verloren und meine kleine Schwester starb knapp vierjährig an Meningitis. Wenn ich mir ihr Bild ansehe, weiss ich noch genau, wie sie roch - ich vermisse sie immer noch, genau wie meine Eltern.

Aber wie ich schon erwähnte, verspricht uns Gott, dass mit dem Tod nicht alles vorbei ist. Ich freue mich auf die Zeit, wenn der Herr Jesus die Toten rufen wird und ich alle in meine Arme schliessen kann. Dann können wir alle zusammen mithelfen, die Erde wieder zu einem Paradies zu machen. Mal sehen, wie sich meine kleine Schwester dann so entwickelt!

Hier sind grundsätzliche Tipps, um mit der Situation umzugehen: Du kannst mit einem Menschen reden. Es gibt im Internet und über das Telefon kostenlose Seelsorge. Falls Du noch zur Schule gehst: Gibt es an Eurer Schule vielleicht einen Vertrauenslehrer? Dann kannst Du auch mit diesem reden. Auch kannst Du zu einem Psychologen gehen.

Ich bin Christ, ich glaube an ein ewiges Leben nach dem Tod. Ich habe keine große Angst vor dem Tod. Das ich keine große Angst habe, das liegt an meinem Glauben. Ich bin daher der Ansicht, dass mit dem Tod nicht alles vorbei ist.

Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott und ein Leben nach dem Tod gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Zumindest für bekehrte Christen ist der Tod kein Fluch. Sie freuen sich auf ein gemeinsames Leben mit Gott. Dort wo es keine Tränen und keine Schmerz gibt.

Ein "Fluch" ist der Tod in der Hinsicht, dass es Menschen gibt, die man liebt und bei denen man weiss, dass sie Jesus Christus bisher nicht als Retter und Erlöser angenommen haben.

Da kann ich auch nur beten, dass sie den Weg zu Jesus finden. Sowie bereit sein, darüber zu sprechen, wenn sie fragen, was ich denke, was nach dem Tod sein wird.

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