Wie kommt es zur Wahl des Bundeskanzlers?

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6 Antworten

Wahl des deutschen Bundeskanzlers – Kanzlerwahl

Der Bundeskanzler wird gemäß Artikel 63 des Grundgesetzes (GG) vom Bundestag gewählt.

1.Im ersten Wahlgang schlägt der Bundespräsident einen Kandidaten vor. Rechtlich steht es dem Bundespräsidenten dabei frei, wen er vorschlägt (in der Praxis schlug der Bundespräsident immer den Kandidaten der koalierenden Fraktionen bzw. Gruppen vor). Wird dieser mit der Mehrheit der Mitglieder des Bundestages (d. h., mehr als der Hälfte der Mitglieder – Kanzlermehrheit) gewählt, so muss der Bundespräsident ihn zum Bundeskanzler ernennen.

Bisher folgte der Bundestag immer dem Vorschlag des Bundespräsidenten.

2.Ist der erste Wahlgang erfolglos, so hat der Bundestag 14 Tage Zeit einen Bundeskanzler wählen, ohne dass ein Vorschlag des Bundespräsidenten erforderlich ist. Das Vorschlagsrecht des Bundespräsidenten für den ersten Wahlgang verleiht damit nur formale Macht. Innerhalb der 14 Tage können beliebig viele Wahlgänge stattfinden (oder keiner). Auch hier ist gewählt, wer die absolute Mehrheit bekommt.

3.Kommt keine erfolgreiche Wahl innerhalb der 14-Tage-Frist zustande, so findet unverzüglich ein neuer Wahlgang statt, in dem gewählt ist, wer die meisten Stimmen erhält relative Mehrheit).

•Erfolgt die Wahl mit Kanzlermehrheit, so muss der Bundespräsidenten ihn zum Bundeskanzler ernennen.

•Erfolgte die Wahl aber nur mit relativer Mehrheit, so hat der Bundespräsident die Wahl, ob er den Gewählten zum Bundeskanzler ernennt oder den Bundestag auflöst.

Das heißt aber auch, die häufig gehörte Behauptung „ab dem dritten Wahlgang reiche die einfache Mehrheit“ stimmt so nicht. Nach der ersten erfoglosen Wahl nach Art. 63 Abs. 1 GG können innerhalb von 14 Tagen beliebig viele Wahlgänge (oder auch keiner) nach Art. 63 Abs. 3 GG stattfinden, bei der dann jeweils die absolute Mehrheit erforderlich ist. Erst danach erfolgt eine Kanzlerwahl mit relativer Mehrheit.

http://www.wahlrecht.de/lexikon/bundeskanzlerwahl.html

danke schön.

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@dedechen14

Oh, und das Thema Bilderberg ist hier wohl unter den Tisch gefallen, hm?

Ist das also auch wieder alles nur Einbildung, dass im Mai 2005 eine Bilderberg-Konferenz in Rottach-Egern (Deutschland) war, bei der G. Schröder nur zum Begrüßen der internationalen Gäste da war und Angela Merkel als Gast die ganze Konferenz lang? Und kurz nach der Konferenz wird sie zur Bundeskanzlerin gewählt?

Soll das auch wieder ein Zufall sein?

Gerhardt Schröder wollte damals nicht mitmachem im Krieg und deshalb wurde er auch abgesetzt. Angela Merkel von der CDU hingegen ist dann mitgegangen und hat genau ´so gespurt, wie es die Macht-Elite wollte.

Aber naja, macht ja alles nichts. Ich bin bestimmt nur so ein "Verschwörungs-Theoretiker", der Böses verbreiten will. :D

Geheime Konferenzen, auf denen sich die mächtigsten Menschen der Welt treffen, (Welt-)Bankiers, Meinungsmacher, Spitzenpolitiker und viele andere. Abseits von jeglicher Öffentlichkeit. Kann das Demokratie sein? Ist das nicht ein Widerspruch in sich?

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Können schon, nur ist hier keine Hausaufgaben-Erledigungsplattform. Da eine Wahlrechtsreform ansteht und ob diese bereits in 2013 bereits greift, war es zumindest bisher so dass das Volk ca. 620 Abgeordnete wählte und diese dann den/die Bundeskanzler/in wählten.

das ist ja keine hausaufgabe, sondern für die arbeit. naja, trotzdem danke.

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