Wie kommt es, dass es immer mehr Alleinerziehende gibt?

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18 Antworten

Weil heutzutage einfach immer mehr Menschen NUR an sich denken. Es gibt in den Beziehungen keine Toleranz mehr. Natürlich wenn ein Partner untreu ist, wäre es für mich auch ein Grund zur Trennung, aber nicht wegen Lappalien. Ich meine einfach, man sollte in einer Beziehung mehr Rücksicht auf den anderen nehmen und toleranter miteinander umgehen.

Ich würde sagen weil man immer weniger miteinander redet sondern einfach nur noch abends vorm Fernseh chillt und keine lust mehr hat zu quatschen

oder probleme einfach nicht ausdiskutiert sondern in sich hineinfrisst und irgendwann platzt alles angestaute raus und dass könnte dann ziemlich hässlich werden

so kommt es zur trennung/scheidung...und und und

zum teil aber auch an verantwortungslosigkeit würde ich sagen

eine scheidung ist einfach schon fast zur pflicht geworden und es wird schon lange nit mehr so gesehen wie als meine großeltern mal gehiratet und kinder bekommen haben

Rein wissenschaftlich ist erwiesen, dass der Mensch kein monogames Wesen ist.

Gesellschaftlich zählt bei jüngeren Menschen nur noch der Spaßfaktor - und da passt Familie und Verantwortung nicht rein. Und heutzutage sind es nunmal viele junge Menschen die ein Kind bekommen. Teilweise auch um eine Beziehung zu "retten" was aber eigentlich genau das Gegenteil bewirkt.

Des Weitern gibt es auch einen gewissen Druck durch die Arbeit. Viele Menschen sind froh, wenn sie nach der Arbeit keinen haben der sie nervt oder sonst irgendeine Verpflichtung haben. Also wenn sie nicht mehr tun konnen was sie wollen. Bei einem Kind ist es so, dass man in vielen Dingen eingeschränkt ist und eigentlich das Kind bestimmt, wie der Teil des Tages verläuft.

Wenn ältere und reifere Menschen Kinder bekommen ist das nicht mehr ganz so gravierend. Wenn dann eine Beziehung auseinander geht kann man dies darauf zurückführen, dass entweder mangelnde Kommunikation oder die unterschiedliche Weiterentwicklung im Leben daran Schauld ist. Also wenn ein Partner z.B. andere Ziele und Wünsche hat und diese nicht vom anderen Partner aktzeptiert, respektiert oder unterstützt werden.

Michel1966 12.09.2010, 22:09

Ich habe schon erlebt, dass der Grund warum Menschen ein Kind möchten eher seltsamer Natur ist. Beispiel: Manche Frauen denken nicht logisch darüber nach, sondern handeln aus Emotionen (oh wie süß - ich will auch ein Kind). Das ist aber keine Katze die man nach 3 Jahren jemand anderen geben kann, wenn man die Nase voll hat. Ein Kind Bedeutet VERANTWORTUNG und entsprechend auch VERZICHT auf viele Dinge.

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Weil man sich in der heutigen Zeit wegen JEDEM Furz trennt....Der eine dreht die Zahnpasta nicht zu, das wird gleich zum MEGA Problem und man trennt sich! Blödes beispiel soll aber beschreiben das man heute nich´t mehr miteinander zu reden scheint. Man lebt wie die zeit schnellebig nebeneinander her! Die Frau geht arbeiten, der Mann geht arbeiten....

Nein ich bin der Meinung das es an der mangelnden Kommunikation liegt!

Weil die Leute eher in eine Beziehung gehen und "Kinder machen". Ich denke früher hat man sich das einfach besser überlegt, ob man eine ernste Beziehung angeht. ;)

smiley86 12.09.2010, 21:32

Auch faslsch: Meine Oma und mein Opa haben NUR geheiratet weil mein vater unterwegs war.

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Das liegt am sogenannten Werteverfall- Familienleben ist nicht mehr das Wichtigste und Frauen sind eher bereit und in der Lage sich zu trennen.

Urbanessa 12.09.2010, 21:33

Wieso Werteverfall?

Es ist ja wohl eine Wertezuwachs, dass Frauen ebenso wie Männer erwerbstätig sein können und nicht mehr aus wirtschaftlichen Gründen darauf angewiesen sind, auf Teufel komm raus in einer schlechten, womöglich gewalttätigen Ehe hängenzubleiben, weil sie sich eine Scheidung nicht leisten können.

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WernerBartsch 12.09.2010, 22:09
@Urbanessa

Werteverfall bezieht sich auf frühere Werte, die heute "verfallen" sind - das ist eine neutrale Feststellung und keine Bewertung was besser oder schlechter ist

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weil es nicht mehr so wie früher ist, das Frauen von den Männern abhängig sind
und somit lassen sie sich einfach auch nicht mehr alles gefallen ^^

Urbanessa 12.09.2010, 21:33

So isses!

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Weil die Leute langsam einsehen, dass Omis und Opis Ehe nur so lange hielt, weil sie sich gegenseitig anschwiegen und ihre eigenen Leben einstellten.

Heute denkt man glücklicherweise an das eigene Wohl und an das der Kinder.

smiley86 12.09.2010, 21:31

Ist es im Wohl des Kindes sich zu trennen? Ich glaube da verstehst du etwas miss...

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Urbanessa 12.09.2010, 21:36
@smiley86

Ist es denn zum Wohl des Kindes, in einer schlechten, streitintensiven, gewalttätigen Bezihung zu bleiben, nur, um die "Familie" zusammenzuhalten?

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... eine ehe, und noch viel mehr, grossfamilien sind mittlerweile ein anachronismus geworden, das heisst, diese sind nicht mehr zeitgemäss. früher war der man, der sozusagen auf die jagd-sprich arbeit- ging,um die familie zu ernähren. heutzutage, haben immer mehr frauen zumindest die gleiche ausbildung und verdienen auch ihr geld, sie haben sich also unabhängig gemacht. wenn sich zwei in einer ehe, bisher nicht mehr verstanden,konnte die frau, die ja zu hause am herd die kinder erzogen hat,und sich nicht um ihre ausbildung kümmern konnte und auch nicht durfte, dann hat die frau sich einfach unterordnen müssen... da jetzt all diese faktoren duch die sogenannte gleichberechtigung entfallen sind,übernimmt meisstens die frau das sorgerecht für die jeweiligen kinder. der gesetzgeber unterstützte sie bisher dabei. aber nach neusster rechtsprechung ist es auch für die väter möglich und auch einfacher,das sorgerecht für die kinder zu übernehmen...

norelig 13.09.2010, 18:33

Jetzt ist es einfacher das gemeinsame Sorgerecht zu bekommen , das stimmt . Da ist dann aber immer noch das Aufenthaltbestimmungsrecht , meistens bei der Mutter . Und gemeinsames Sorgerecht ist nicht immer nur gut . Grade bei zerstrittenen Paaren kann das zu großen Problemen führen .

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Weil heutzutage Toleranz und ein Miteinander-Reden für viele ein Fremdwort geworden ist. Die Ego- und "Geiz-ist-g..."-Gesellschaft (ein Ausschreiben des Wortes ist in diesem Board nicht erlaubt) fordert ihren Tribut. Der Partner wird in eine Art "Schublade" gesteckt und hat dort gefälligst zu bleiben. Dass dieser sich dagegen wehrt, ist natürlich ganz klar. Bei einem "Schubladen-Denken" ist der Streit also schon vorprogrammiert, was bei häufigem Vorkommen schon zur Trennung führen kann.

Dazu spielen der heutige Leistungsdruck sowie die Dumpinglöhne in der Arbeitswelt eine große Rolle. Der Frust wird dann meistens zu Hause ausgelassen. Der Partner hat sich ein solches Leben nicht vorgestellt und hat Angst, etwas zu versäumen, wenn sich nichts an dem Zustand ändert. Deshalb versuchen sie, aus dem Teufelskreis auszubrechen, indem sie sich eine(n) andere(n) Partner(in) suchen, bei dem/der sie sich ein besseres Leben erhoffen. Oft kamen sie dabei jedoch "vom Regen in die Traufe".

Das sind nur einige Beispiele, warum es immer mehr Alleinerziehende gibt. Es gibt dafür viele Gründe. Oft hängt es auch mit einem mangelndem Selbstwertfühl zusammen, das bei anderen Partnern Bestätigung sucht. Diesem Verhalten liegt eine falsche Denkweise zugrunde, die ihm suggeriert, dass allein der Partner für sein Glück verantwortlich ist anstatt den Partner selbst glücklich zu machen. Das ist keine echte Liebe, und sie handeln gegen die biblische Weisheit, dass Geben seliger ist als Nehmen.

Was nichts anderes heißen soll als "Back to the roots". ;-)

zuviele scheidungen und zuviele nicht-verheiratete paare, die sich dann auch trennen und zuviele sehr junge mütter, die denken, dass sie durch ein kind der arbeit entkommen.

Weil unsere moderne Gesellschaft immer mehr beziehungsunfähige Egoisten produziert...

Urbanessa 12.09.2010, 21:31

Das sehe ich nicht so.

Die höhere Scheidungsrate hat mehr damit zu tun,d ass unsere moderne Gesellschaft es Frauen ermöglicht, erwerbstätig zu sein, so dass eine Ehe nicht mehr als Versorgungsgemeinschaft angesehen wird und Frauen nicht mehr wirtschaftlich vom Mann abhängig sind.

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Bonhoeffer 12.09.2010, 21:32
@Urbanessa

Das schließt aber nicht aus, dass wir auf eine Gesellschaft zusteuern, die überwiegend aus Egomanen besteht, die nicht in der Lage sind, dauerhaft in einer Partnerschaft Verantwortung zu übernehmen.

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Urbanessa 12.09.2010, 21:34
@Bonhoeffer

Nein, das schließt es nicht aus. Es heißt aber auch nicht, dass Deine Mutmaßung richtig ist. Es sind einfach zwei Dinge, die wenig (oder sogar nichts) miteinander zu tun haben.

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Bonhoeffer 12.09.2010, 21:37
@Urbanessa

Das ist deine Ansicht und die sei dir unbenommen. Für mich ist meine Aussage keine Mutmaßung, sondern eine Tatsache. Vielleicht beschäftigst du dich mal ein bissl mit Soziologie?

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Frodolin91 14.03.2011, 19:00
@Urbanessa

Das Dümmste was man tun kann,abhängig von einem Mann zu sein,denn geht die Ehe schief,dann ist man als Frau arm dran und so kommen immer mehr Kinder in die Armutsfalle.

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weil bei Schwierigkeiten es einfacher ist, "auseinanderzulaufen" als sich "auseinanderzusetzen !!!

Weil wir in einer Ichbezogenen Welt leben.

scheidungen sind teuer, vor allem die folgekosten, das spricht sich rum

weil immer mehr ehen geschieden werden?

Weil die menschen immer dümmer werden : ( :

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