Wie kommt er wieder an sein Geld?

9 Antworten

Ganz grundsätzlich darf man zeitgleich (!) nur ein P-Konto haben. Wenn man also bereits bei einer anderen Bank ein P-Konto führt, müsste das zuerst zu einem normalen Konto rück umgewandelt werden oder gekündigt werden. Diese Voraussetzung muss gegeben sein.

Das mit den Kontoauszügen der letzten 10 Jahre ist völliger Schwachsinn. FordPerfect hat da eigentlich alles zu gesagt. Das ist niemals für die Umstellung auf ein P-Konto möglich.

Geh mit deinem Freund zur Sparkasse und wenn die auf den Kontoauszügen bestehen, verlangst du in einem ruhigen Ton jemanden von der Fachabteilung für Pfändungen. Wenn der auch drauf besteht, dessen Abteilungsleiter.

Solltet ihr dann nicht weiter kommen, lasst ihr euch die Verweigerung der Umstellung aufs P-Konto und das Verlangen nach den Kontoauszügen der letzten 10 Jahre schriftlich geben. Damit geht ihr dann direkt zum örtlichen Amtsgericht und beantragt bei einem Rechtspfleger eine einstweilige Verfügung, die der Bank untersagt, die Kontoauszüge zu fordern und die Bank verpflichtet, das Konto umzustellen.

Hier stimmt mal wieder rein gar nichts.

Er hat keinen Pfändungsschutz auf seinem Konto

Da stellt sich doch schonmal die Frage, wieso nicht?

(laut seiner Bank können die das erst einrichten, wenn er all seine
Kontoauszüge der letzten 10 Jahre mitgebracht hat, die hat er aber
nicht)

Völliger Unsinn. Sofern es sich bei dem Konto um ein Girokonto handelt, und es kein Gemeinschafts- oder Geschäftskonto ist, *muss* die Bank das Konto auf Antrag des Kunden unverzüglich umgestellt werden. Der Betroffene muss der Bank diesen Auftrag schriftlich mit Fristsetzung zukommen lassen; die Rechtsgrundlage findet sich unter § 850k Abs. 7 ZPO.

Zitat:

"In einem der Führung eines Girokontos zugrunde liegenden Vertrag können
der Kunde, der eine natürliche Person ist, oder dessen gesetzlicher
Vertreter und das Kreditinstitut vereinbaren, dass das Girokonto als
Pfändungsschutzkonto geführt wird. Der Kunde kann jederzeit verlangen,
dass das Kreditinstitut sein Girokonto als Pfändungsschutzkonto führt.
Ist das Guthaben des Girokontos bereits gepfändet worden, so kann der
Schuldner die Führung als Pfändungsschutzkonto zum Beginn des vierten
auf seine Erklärung folgenden Geschäftstages verlangen."

Zitat Ende, Quelle: https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__850k.html

Die erste Überlegung war ein neues Konto zu eröffnen, allerdings ist dies wegen seiner Schufaeinträge nicht möglich.

Ein Guthabenkonto muss die Bank einrichten. Auch dies ist gesetzlich geregelt, siehe u.a.:

https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2015/10/2015-10-28-recht-auf-ein-konto-fuer-jedermann.html

Einen Dauerauftrag auf mein Konto z.B. ist auch nicht möglich, da die
Gläubiger laut seiner Bank (Sparkasse) immer schneller sind als der
Dauerauftrag. 

Das ist sogar noch größerer Unfug. Bei bestehender Pfändung wird vorabgezweigt, d.h., die stehende Pfändung hat immer Vorrang vor Verfügungen des Inhabers. Sonst wäre sie ja witzlos.

...laut seiner Bank können die das erst einrichten, wenn er all seine
Kontoauszüge der letzten 10 Jahre mitgebracht hat, die hat er aber
nicht...

Da hat er entweder etwas falsch verstanden oder er wurde ganz schlecht beraten.

Es gibt für Privatkunden normalerweise keinen Grund, Kontoauszüge über einen solchen Zeitraum aufzubewahren, und es ist auch für ein Pfändungsschutzkonto nicht erforderlich.

Um welche Bank geht es?

Sparkasse. Die meinten sie hätten keinen Zugriff auf Konten in anderen Städten (er wohnt jetzt wo anders) und für den Umzug des Kontos und diese Pfändungs-Geschichte sollte er das alles mitbringen.

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@8minreis

Ach so - es geht um eine andere Sparkasse?

Da ist das natürlich etwas anderes - es gibt fast 400 verschiedene Sparkassen, und der Zugriff auf Kundendaten anderer Sparkassen ist natürlich nicht möglich.

Dann sollte er sich an seine kontoführende Sparkasse in seinem früheren Wohnort wenden.

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@8minreis

Grr - warum schreibt man sowas nicht gleich? Es geht also darum, dass er *mehrere* Konten bei verschiedenen Banken hat? Das ist was anderes. "Die" Sparkasse gibt es nicht. Und für den Kontoumzug ist das auch so nicht möglich, da jeder nur *ein* P-Konto haben kann. Und solange auf dem*alten* Konto eine Pfändung liegt, kann es auch nicht im eigentlichen Sinn umgezogen werden (oder anders ausgedrückt, das wäre auch sinnlos).

Anders herum wird ein Schuh daraus: Er muss bei der neuen Sparkasse ein neues Konto auf Guthabenbasis eröffnen, das darf ihm die Sparkasse nicht verwehren. Nach Einrichtung des neuen Kontos wird dieses als P-Konto umgewandet, und das alte Konto gekündigt. Fertig.

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Alte Pfändung reaktiviert?

Hallo zusammen. Ich hoffe hier kann mir jemand helfen, denn ich weiß langsam keinen Rat mehr. Wir haben seit 3 Wochen eine Pfändung auf unserem Konto (ja hätte man vermeiden können, aber das ist ja nun uninteressant). Wir haben direkt mit dem Gläubiger gesprochen und uns wurde gesagt, damit die 4 Wochen nicht ins Land verstreichen, können wir zur Bank gehen und die Zahlung schon jetzt veranlassen. Die Pfändung kam Freitags, das Telefonat hat auch Freitags stattgefunden und Montag sind wir dann direkt zur Bank. War auch alles kein Problem. Uns wurde gesagt, das die Anweisung der Zahlung an die Pfändungsabteilung weiter geleitet wird und es etwa 48 Stunden dauert, dann wäre die Überweisung raus und unser Konto wieder frei. Soweit so gut. Donnerstags waren wir noch mal bei der Bank, weil nichts passiert ist. Die konnten aber nur sehen, das die Pfändung noch drauf ist. Haben dann auch eine neue Telefon Pin beantragt, da unsere alte nicht auffindbar war und wir diese brauchten um bei der Pfändubgshotline anzurufen (sind bei der Deutschen Bank) Samstag kamen 2 Briefe von der DB. Einmal nur die "Bestätigung" das auf unserem Konto eine Pfändung drauf ist. Der 2. Brief war dann die Info, das die Überweisung nicht getätigt werden konnte, weil eine andere Pfändung vorrangig wäre. War natürlich toll an nem Samstag wo man nix machen kann. Wir haben aktuell aber nur die eine Pfändung und konnten uns das nicht erklären. Also Montag wieder zur Bank und nachgefragt. Ja eine Pfändung von 2011 wurde reaktiviert. Diese ist aber schon längst erledigt!!! Mein Mann hatte sich damals mit dem Gläubiger auf Ratenzahlung geeinigt. Die Raten sind auch immer per Dauerauftrag raus, sonst hätte der Gläubiger ja die Überweisung des Gesamtbetrags von der Bank verlangt. Bank sagte, wir müssen uns mit dem Gläubiger in verbindung setzen, das dieser ein Schreiben an die pfändungsabteilung schickt, das die Pfändung erledigt ist. Also hat mein Man angerufen (Unterlagen sind noch alle da) So der Gläubiger von damals hat alle Fälle abgegeben. Auf der Hotline von denen kommt nur, daß man sich an den neuen Gläubiger wenden soll. Gesagt getan. Die haben bestätigt, daß die Pfändung erledigt ist und das sie das Schreiben an die Bank schicken und das wir auch ein Schreiben bekommen. Unser Schreiben kam am 10. an mit der Info, das wir aus der alten Pfändung ein Guthaben von knapp 50€ haben. Mein Mann hat jeden Tag bei der Pfändubgshotline angerufen und gefragt ob der Brief da ist. Nein ist er nicht. Nun kam uns Ende der Woche der Gedanke, das der Brief evtl nicht zugeordnet werden kann, da die Forderungsnummer durch den Wechsel des Gläubigers jetzt eine andere ist. Also hat mein Mann die neue Nummer durch gegeben. Mein Problem ist, das ich langsam kein Geld mehr hab, aber 2 Kinder ernähren muss und sich das ganze jetzt wegen etwas was nicht unsere Schuld ist hin zieht. P-konto bringt uns nix bzw ist nicht möglich, da wir ein Gemeinschaftskonto haben. Was können wir noch machen?

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