Wie kommt der Zug im Kamin zustande?

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3 Antworten

Mit der Frage haben sich auch schon andere Foren auseinandergesetzt. Daher dieser Link hier:

http://kamineffekt.know-library.net/?rel=nofollow

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Dort steht folgende -in meinen Augen recht gute- Erläuterung:

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Der eigentliche Kamineffekt beruht auf Wärmeströmung; warme Luft über einem Feuer steigt auf und zieht durch bspw. ein offenes Fenster ab. Dadurch entsteht ein Unterdruck, welcher durch ein Nachströmen von Luft ausgeglichen wird. Diese Frischluft enthält dennoch mehr Sauerstoff welcher das Feuer weiter anfacht, dadurch steigt die Brandtemperatur und mehr Luft wird erwärmt und steigt auf; es kommt zu einer positiven Rückkopplung und das Feuer breitet sich immer schneller aus. Kamineffekte können gewaltige Ausmaße annehmen, dann spricht man von einem Feuersturm.

Warme Luft ist leichter als kältere (Die Moleküle in warmer Luft bewegen sich schneller als in kalter, so dass die Dichte abnimmt - stell dir als vergleich eine Gruppe Nonnen und eine Gruppe Hooligans vor - die Hooligans bewegen sich mehr und pro Quadratmeter sind es dann schnell weniger Menschen). Je nachdem wie kalt die Umgebung ist - also der Temperaturunterschied zwischen warmer und kalter Luft - desto besser funktioniert das.

Also fkt. nicht, wenns im Haus so kalt ist wie draussen, oder?

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Warme Luft (abgase) ist leichter und hat höheren Volumen als kalte und steigt auf. Wenn jedoch der Luftdruck schwankt, oder bei einer Inversionslage, wenn es in verschiedenen Luftschichten unterschiedlichen Luftdruck gibt, dann funktioniert der Kaminzug nicht so richtig!

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