Wie kommt der gesetzliche Grenzwert bei Asbest-Belastung zustande?

1 Antwort

Die Antwort besteht aus mehreren Fassetten

Asbest kann rein theoretisch auch bei einer einzigen Faser zu Erkrankungen führen. Allerdings gilt auch hier: je mehr desto höher.

Wer in der Vergangenheit wirklich erkrankt ist, hat in der Regel längere Zeiten nicht tausend sondern Milionen Fasern pro m³ eingeatmet. Und wenn man weniger eingeatmet hat, hat man weniger Risiken, aber nie ein "Nullrisiko".

Rein theoretisch könnte eine einzige Faser reichen (= kein sicherer Wert unterhalb dem kein Risiko besteht) D. h. Grenzwert "Null" wäre wünschenswert. Aber auch völlig unrealistisch.

In unserer Umwelt sind auch heute noch immer überall Fasern vorhanden. D. h. auch "mitten im Wald" kann man eine? zehn? hundert? Fasern einatmen. Und was soll man dann machen? Den Wald wegen "Grenzwertüberschreitung" verklagen und für alle Wanderer sperren? Das ist irreal. Das Risiko, nach einem Sturm im Wald von einem Ast erschlagen zu werden, ist größer, als das Asbestrisiko dort.

Was man dann macht sind Risikoabschätzungen. Etwa in der Art: "Bei welcher Konzentration erwarten wir 1 zusätzlichen Todesfall pro 1 Million Einwohner?

Und das ist dann der Wert, der als "gesellschaftlich akzeptiertes Risiko" gilt.

Und so entsteht dann ein "Grenz-"Wert von 1000 Fasern.

Faserjahre bei Asbest berechnen?

nachdem vermutlich einige Tage Asbest eingeatmet wurde bei Sanierungsarbeiten möchte ich etwas berechnen. Die Faserjahre. Ich habe gelesen das die Wahrscheinlichkeit an "Asbestkrebs" zu erkranken bei 4 % je Faserjahr liegt.

Wenn jemand zb 40 Std. leicht gebundenen asbesthaltigen Fußboden entfernt (PVC Belege). Faserfreisetzung durch rausreißen im worst case 50.000.000 / cm3 (geschätzt).

Auf wieviel Faserjahre kommt man da?

Die Beschreibungen wie man Faserjahre errechnet ist für mich leicht unverständlich. Ich finde dazu:

Expositionsdauer [Jahre] * Expositionshöhe [F/cm3] = Faserjahre

Ich rechne: 1 Jahr (1920 Arbeitsstunden) also Expositionsdauer 40* 1/1920

1 / 1920 * 50.000.000 (fasermenge) * 40 Std = 1041666,666666667

1041666,666666667 müsste man noch durch 100.000 teilen da [F/cm3] meint 1[F/cm3] = 100.000 fasern...somit kommt man auf 10 Faserjahre was nach meiner Rechnung einer 40 %igen Wahrscheinlichkeit entspricht an Krebs zu erkranken.

Da im Handwerk in Deutschland etwa 5 Mio Menschen arbeiten wovon sicherlich vielen im laufe ihres Handwerkerlebens min. einmal solchen Sachen unwissentlich ausgesetzt sind würde das ja heißen das bei einer latenzzeit eines Asbest Krebs in 15-30 Jahren jedes Jahr zehntausende - hunderdtausende daran sterben (priv. Haussanierer mal nicht eingerechnet) ODER habe ich mich total verrechnet?? :D

bin ja mal gespannt ob sich jmd die mühe macht :-) .. danke schonmal

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