Wie kommst das Menschen so unterschiedlich sind?

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11 Antworten

Glaubensfreiheit jeder darf an das glauben woran er will. Viele glauben an Gott weil es ihnen einen gewissen halt im leben gibt und sie so ihr Leben ausleben können und halt finden. Entscheide selber was richtig ist oder nicht.

Die Wahrheit liegt stets im Auge des Betrachters, doch der Betrachter hat noch keinen zweiten Blick riskiert, wenn er nur die Unterschiede erkennt.

Die Sache mit dem Glauben an Gott, ist ein gutes Beispiel: so viele Glaubensrichtungen es auch gibt, die großen Religionen haben im Grunde genommen sogar mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede. Die eigentlichen Unterschiede finden sich in den Details, die zwar eigentlich mehr Verständnis bringen sollen, jedoch die Prinzipien meist unnötig komplizieren. Erstaunlicherweise finden sich genau die gleichen Prinzipien bei Atheisten wieder, obwohl diese doch streng behaupten an keine höhere Macht / Gott zu glauben. Wenn diese jedoch eingehender befragt werden, stellt sich heraus, dass dies meist doch in gewisser Art der Fall ist...

Zudem ist der Betrachter ein Individuum plus hat individuelle Lebenserfahrung. Kein Mensch gleicht dem anderen - und selbst wenn doch könnten wir uns nicht mehr unterscheiden, müssten sogar auf viele Gefühle verzichten, die das Leben erst erlebbar machen. Am schönsten erklärt das ganze übrigens Erni (Sesamstraße):

Naja , zu Atheisten gibt's die wirklich? Denn bsp jemand lügt ein anderen an , der glaubt ihm aber. Ist der dann ja auch gläubig.

Ahh ok. das mit der sesamstraße habe ich denk ich verstanden. Mensch will sich ne Identiät geben.

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@BabyForgive

Atheist heißt nicht, dass man generell nicht an eine Sache oder an Worte oder Fakten glauben kann sondern nur, dass man nicht an Gott oder ein gottähnliches Wesen glaubt; das griechische Wort Theos bezieht sich ergo nicht auf den allgemeinen Alltagsbegriff Glaube, sondern auf den religiösen Begiff (a- als griechische Verneinungsvorsilbe)

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Menschen sind unterschiedlich geprägt worden, wie sie aufgewachsen sind, wie sie Autorität erlebt haben, wie sie Kirche erlebt haben. Ich denke, das Kindheits-Umfeld ist nicht unwesentlich für das Entstehen eines Vertrauensverhältnisses zu Gott, oder der Ablehnung Gott gegenüber. Man kann aber auch beobachten, dass Menschen sich glaubensmäßig stark verändern, auch im Erwachsenenalter.

Wahrheit ist Wahrheit. Wie wir damit umgehen, und ob wir sie als solche wahrnehmen und anerkennen, ist eine andere Frage. Wichtig ist die Quelle der Wahrheit. Die Summe meiner persönlichen Erfahrungen, müssen nicht zwangsläufig der Wahrheit entsprechen – auch nicht als Christ. Es geht um Offenbarungen. Entsprechend steht in Johannes 7, 16-17: ''Meine Lehre ist nicht mein, sondern des, der mich gesandt hat. Wenn jemand will des Willen tun, der wird inne werden, ob diese Lehre von Gott sei, oder ob ich von mir selber rede''.

Die Fakten der Bibel sind Wahrheit. Davon ausgehend kann man die Bibel im Glauben lesen und wird dann auch persönlich angesprochen werden. Alles in der Schrift konzentriert und bezieht sich auf Jesus Christus! ER ist offenbart im Fleisch, gerechtfertigt im Geist, erschienen den Engeln, gepredigt den Heiden, geglaubt in der Welt, aufgenommen in die Herrlichkeit (1. Timotheus 3,16). Die Menschwerdung Gottes ist das zentrale Thema der Bibel, und letztlich der Grund und das Ziel unseres Glaubens an das Evangelium, also der Vergebung der Sünden durch Gottes Sohn Jesus Christus.

Die Wahrheit ist mit den Ideen, die wir über die Welt haben, nur sehr begrenzt zu erklären. Und diese Ideen sind dann noch schwer in Worte zu fassen.

Und die Aussage "Es gibt einen Gott" liegt genau so neben der Realität wie die Aussage "Es gibt keinen Gott". Denn das, worauf der Begriff "Gott" (meistens) hinweisen soll, ist mit Worten nicht zu erfassen und sprengt jede Vorstellung, die wir uns davon machen.

Eine Aussage ist eine Aussage, eine Idee ist eine Idee - und die Wahrheit ist die Wahrheit. Man bekommt das Eine eben schlecht mit dem Anderen zu fassen.

Wenn man es ganz genau nimmt, dann gibt es selbstverständlich nur eine Wahrheit. Das Problem ist nur, dass nicht jeder Menschen mit ihr klar kommt. So ist es auch mit dem Glauben an Gott. Es können noch so viele Beweise gegen seine Existenz geliefert werden, einige werden jedoch sich niemals überzeugen lassen.

Es gibt nicht eine Wahrheit. Soll jeder an das glauben, was er will.

Wenn es einen Gott geben sollte, und das bezweifle ich, da ich selbst Atheist bin, dann hat er bestimmt gewollt, dass Menschen so unterschiedlich denken. Und wenn es keinen geben sollte, dann ist es eine Erfindung von den Menschen, die ein solches Werk wie die Bibel verfasst und verbreitet haben, und als die einzige Wahrheit verkauft haben. Aber das macht so ziemlich jede Religion so. Was nun wahr ist, und was nicht, kann sich jeder selber denken. Aber man sollte nicht versuchen, anderen im Internet seine eigene Meinung aufzuzwingen. Denn auch wenn man denkt, es sei die einzige Wahrheit, Deutschland ist immer noch ein Land mit Meinungs- und Glaubensfreiheit, und das soll es auch immer bleiben.

Ich denke, diese Glaubensrichtungen im allgemeinen, sie sind alle wahr. Weil die Leute jeder seine eigene Meinung als die Wahrheit empfindet. Somit gibt es nie nur eine Wahrheit. Jeder Mensch hat seine eigene Wahrheit.

Ich hoffe, ich konnte das gut erläutern Gruß

Wahrheit bezeichnet die Ralität unserer gegenwärtigkeit, dass heißt wenn ein Gläubier an G'tt glaubt ist es die Wahrheit, dass es ihn gibt. Glaubt ein Atheist G'tt gibt es nicht ist es ebensfalls die Wahrheit. Ob es Ihn in Wirklichkeit gibt, kann man nicht sagen bzw. kann man sich darüber streiten.

Wahrheit ist also individuell ebenso, wie der Galube an etwas.

Hallo BabyForgive,

dass die Menschen so unterschiedlich sind, ist ja zunächst einmal etwas Schönes, und das gilt auch für die Mannigfaltigkeit der Meinungen und Standpunkte. Das zeigt ja, dass niemand uns zwingt, nur in eine gewisse Richtung zu denken.

Gott lässt uns die Freiheit, selbst zu entscheiden, ob wir ihn als unseren Schöpfer anerkennen, oder nicht. Das bedeutet jedoch nicht, dass es ihm gleichgültig ist, wie wir entscheiden. Er möchte, dass wir uns all die Beweise aneignen, die ganz klar zeigen, dass er unser liebevoller Schöpfer ist. In Römer 1,(HFA) wird darüber gesagt:

20 Gott ist zwar unsichtbar, doch an seinen Werken, der Schöpfung, haben die Menschen seit jeher seine göttliche Macht und Größe sehen und erfahren können.

Zudem gibt es noch weitere Beweise, die für Gott Zeugnis ablegen. Da sind die Berichte über seinen Sohn, Jesus, der nicht nur erklärte, dass Gott existiert, sondern auch zeigte, wie er ist, und wie sehr er an unserem Wohlergehen interessiert ist. Joh 3,16 (HFA) sagt:

16 Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben.

Vergleiche einmal das Buch Hiob (aus der Bibel) mit den Irrfahrten des Odysseus von Homer. In beiden Fällen hat ein Mensche sehr viel mehr Pech, als es der Wahrscheinlichkeit entsprechen würde, und in beiden Fällen sucht der Erzähler nach einer Antwort. In Hiob lautet die Antwort, dass sich der liebe Gott dummerweise auf eine Wette mit dem Teufel eingelassen hat. In der Odyssee lautet die Antwort, dass Odysseus in die Mahlsteine eines Streites zwischen den Göttern geraten ist.

Die biblische Antwort ist ein innerer Widerspruch zu vielen sonstigen Aussagen der Bibel. Dagegen haftet der polytheistischen Antwort kein innerer Widerspruch an. Wir können also den Monotheismus als wahrhaftiges Gedankengebäude sofort ausschließen. Der Polytheismus lässt sich nicht so leicht widerlegen, aber wenn es SOOO viele Menschen auf diesem Planeten gibt, dann ist es doch sehr wahrscheinlich, dass einige wenige unter ihnen allein aus dem Zufall heraus sehr viel mehr Pech haben als andere, oder?

Es kann nur eins wahr sein. Wie soll denn beides wahr sein?
Wenn Sie wissen wollen, warum ich an Gott glaube (ich bin Christ), dann können Sie mich fragen oder auf mein Profil gehen, dort findet man Argumente, um an Gott zu glauben.

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