Wie kommen meine Schlafparalysen zustande?

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Warum fühlt sich mein Körper in solchen Momenten immer so an, als würde mich ein 100 kg schweres Kissen zerquetschen und niederdrücken?

Während der Schlafparalyse sind sämtliche Muskeln auf Off gestellt, sonst würde man ständig aufwachen, sobald man sich bewegt. Womöglich sogar umherwandern. Es handelt sich um eine biologische Sicherheitsvorkehrung, die ausgesprochen nützlich ist für unsere Unversehrtheit, ggf. sogar für unser Überleben.

Im hypnagogen bzw. hypnopomben Zustand "schläft" der Körper noch, während der Geist schon halb- oder ganz wach ist. Sämtliche Muskeln sind aber noch auf off gestellt. Durch die Anwesenheit von Bewusstsein wird deshalb im Gegensatz zum Tiefschlaf die Schwere des Körpers wahrgenommen. In der Hypnose oder im Autogenen Training ist diese Schwere ebenfalls sehr deutlich zu spüren, beim AT macht man sie sich in den Formulierungen sogar zunutze - hier hat man allerdings eher den Eindruck, tiefer und tiefer in den Boden einzusinken.

Man nimmt demnach während hypnagoger bzw. hypnopomber Zustände die Last des eigenen Körpers deutlicher wahr, gerade weil man sich nicht bewegen kann. Daraus baut der Verstand fälschlicherweise die Vorstellung auf, jemand sitze auf oder neben einem. Im Prinzip lässt sich das Gefühl mit einer optischen Wahrnehmungstäuschung vergleichen; nur dass es sich um eine kinästhetische Wahrnehmungstäuschung handelt.

Die evangelikale "Erklärung" ist übrigens uralt - früher nannte man solche Erscheinungen die "Nachtmahr" oder "Nachalb". Maler wie Füssli haben die nächtlichen Monster auf der Brust gruselgerecht in Szene gesetzt ;-))

http://de.wikipedia.org/wiki/Nachtalb

Nachtalb - (Gesundheit, Medizin, Psychologie)

Ausgezeichnet. Danke :-) Du scheinst vom Fach zu sein

5

Währent einer Schlafstarre oder auch Schlafparalyse, hat dein Wachbewusstsein keinen Einfluss auf den Körper ....d.h. , wenn du nun versuchst dich zu bewegen, schaffst du es genauso wenig, als wenn du 1Tonne wiegen würdest.. Und um so mehr druck du ausübst desto mehr dückt dagegen . Dieses Gesetzt basiert im Materiellem , sowie im geistigem ,... also auch in unserer Vorstellung.... Ein anderes Bsp. wäre bei einem sehr lebhaftem Traum zu vergleichen , bei dem man vllt. gerade flüchtet oder weg rennen will und man kommt nicht von der Stelle...weil man vor dem, was einem verfolgt, überhaupt nicht weg rennen kann ,...da es sich um ein ganz anderes Problem im Leben handelt...( könnte also auch die Steuererklärung sein ;)

Ich bin der gleichen Meinung wie dein Bekannter. Es gibt nun mal Dinge zwischen Himmel und Erde, die lassen sich nicht wissenschaftlich erklären.

Wie bitte?
Es lässt sich doch aber wissenschaftlich erklären. Alles schick, kein Geheimnis und keine Dämonen. Echt jetzt. Lies mal die anderen Antworten.

6
@holodeck

Keine Sorge, die anderen Antworten hab ich gelesen. Ich kann trotzdem anderer Meinung sein :-)

0
@anniegirl80

Wie kannst Du der Meinung sein, etwas ließe sich nicht wissenschaftlich erklären, wenn es sich doch wissenschaftlich erklären lässt?

4
@holodeck

Liebe kann man auch mit Hormonausschüttungen erklären, und trotzdem ist es (für mich) mehr als das.

Und auch in der Wissenschaft ist nicht alles in Stein gemeisselt. Soweit ich mich erinnere, hiess es auch mal dass es nichts kleineres als ein Atom gibt.

0
@anniegirl80

Du meinst, selbst im vorliegenden Falle der wissenschaftlich restlos aufgeklärten Schlafparalyse bliebe trotzdem noch genügend Erklärungsspielraum für das Sandmännchen, diverse Trolle und die Zahnfee? Die hinter den sieben Zwergen bei den sieben Quanten wohnen?

Und wer genau sollte nochmal wachgeküsst werden?

;-)

1

Ich weiss nicht mehr weiter (Gott, Tod, Astralreisen, etc..)

Kurz zur Vorgeschichte: Ich habe schon seit einigen Jahren Astralreisen welche unbewusst ausgelöst werden, ich konnte mich aber noch nie durchringen endlich eine durchzuziehen. Ich brach sie immer ab sobald sie ausgelöst wurden. Irgendetwas sagt mir halt dass wenn ich sie durchziehe ich nicht mehr zurückkommen werde. Wieso das so ist weiss ich auch nicht. Wohl desswegen, wegen diesen Astralreisen, begann mein Interesse an esoterischen Dingen und ich informierte und praktizierte sehr viel. Bis jetzt hatte ich nur eine Astralreise, und bei dieser war es keine reine Astralreise sondern eher ein astralrer Traum. Er fand kurz vor dem unten gennanten Ereigniss auf. Bei diesem war ich in einer weissen Ebene unterwegs und reiste durch die Welt. Eine Stimme unterstützte mich und beantwortete ein paar Fragen von mir die ich über das Reisen hatte. Es war so eine art Zwischenebene. Die mit allen Orten und Welten die es gab verbunden war.

Alles schön und gut, ich wurde spiritueller und friedliebender. Ich lernte die vielen Dinge zu schätzen. Doch vor einigen Tagen hatte ich einen äusserst seltsamen Traum. Im Traum war ich in einem dunklem Raum. Es erinnerte mich leicht an einen Keller, aber das war er nicht. Es war eine art Wohnung. Mehrere Menschen waren da. Dann Schritt aufeinmal ein Mann mit weissem Anzug, weissem Hemd und weisser Kravatte in den Raum und fragte uns wer bereit seien Aufzusteigen. Nur ich und eine weitere, männliche Person die glaube ich ebenfalls meines Alters war meldeten uns und gingen mit ihm zu einem Fahrstuhl. Vor dem Fahrstuhl fragt ich noch die weisse Person wohin es denn ginge, und sie antwortete mir: "Das wirst du schon noch sehen". Mit diesem Worten erwachte ich aus meinem Traum und eine Astralreise begang. Doch es war nicht wie sonst. Etwas war anders, es zog mich irgendwie weg. Und die Farbe Weiss kam mir auch in diesem Moment in den Sinn. Ich wurde mir bewusst was ich im Traum getan hatte und sagte zu mir gedanklich dass ich noch nicht gehen könne, dass ich noch etwas erledigen müsse. Und in diesem Moment dachte ich nicht etwa an mein Leben oder dergleichen, ich dachte blos daran dass ich diese Welt noch retten, sie verbessern müsse. Ich wehrte mich gegen den Sog und brach ab.

Nun stehe ich hier und bin ratlos. Ich weiss nicht was ich davon halten soll. Ich weiss weder ob DAS wirklich der Aufstieg war oder nicht. Normalerweise messe ich träume keiner sehr grosse Bedeutung zu, ausser natürlich aus den psychologischen Gründen (Traumdeutung, etc...). Doch da das mit einer Astralreise, oder besser gesagt einem Loslösung verbunden war macht es mich doch schon sehr stutzig. (Gesagt sei dass ich schon seit langer Zeit , einigen Monaten, hin und wieder traurig bin. Ich weiss nicht mal richtig wieso. Es erfasst mich manchmal einfach und bleibt einige Stunden bis Tage. Ich war schon beim Arzt desswegen und auch er ist Ratlos. Er sagte dass ich eigendlich ein glücklicher Junge bin.)

Nun, was haltet ihr davon? Aufstieg, Omen, etc..?

...zur Frage

Traum, Außerkörperliche Erfahrung

Hallo liebe Community! Ich bin sehr ratlos, verwirrt und verängstigt. Vielleicht weiß einer ja eine Erklärung für die Dinge, die mir letzte Nacht passiert sind. Ich lag spätabends in meinem Bett, hab versucht einzuschlafen. Ich lag auf dem Rücken und plötzlich bin ich parallel zu meinem Körper hochgeschwebt. Ca. einen halben Meter über meinem Körper machte ich halt und schwebte waagerecht direkt über "mir". Dann fing es an, als kleines flüstern. Ich spürte wie an jeder Seite von mir jeweils eine Person dicht an meinem Ohr zu mir sprach. Es wurde immer lauter, vibrierende, total verzerrte Stimmen die auf mich einredeten ich konnte aber nichts verstehen, es war als ob ich zwei Telefonhörer an meine Ohren halte, und zwei Personen unabhängig voneinander auf mich einreden. (An der stelle sollte ich erwähnen, dass ich seit einiger Zeit luzid träumen übe, und es hilft mir wenn ich weiß dass ich träume, also hab ich es mir zur Angewohnheit gemacht, meinen finger in die Handfläche zu drücken, wenn ich träumte so ist er hindurchgegangen.) Plötzlich verstummte die Stimme links von mir und ich hörte klar und deutlich wie die Stimme rechts, langsam und laut sagt: "Steck dir den Finger durch die Hand.", ich tat wie mir geheißen und er ging durch. Ich spürte wie die Stimme grinste, ich weiß nicht wie aber ich wusste - sie grinste. Ich bekam Panik, bin aufgewacht und aus meinem Zimmer hinausgelaufen, dann ist mir aufgefallen dass der Flur aussieht, als würde ich ihn durch Milchglas betrachten. Mir wurde klar - ich träume immer noch. Aus meinem Zimmer hörte ich, wie die Stimme weiter auf meinen Körper einredete der hilflos auf dem bett lag, so wie ich ihn verlassen hatte. Ich bekam eine unerklärliche Panik, ich wusste irgendwoher dass ich das nicht zulassen darf, ich hörte wie die Stimme aus meinem Zimmer lachte, ich bin in mein Zimmer geschwebt, sah meinen Körper, wie er sich wand in Krämpfen und sich dabei drehte, sodass er mit dem Kopf am Fußende des Bettes lag. Ich wollte sofort aufwachen, ich begann zu zappeln und mit den Armen zu rudern, bin dadurch nur "hochgeschwommen" als wäre ich von Wasser umgeben. Ich wollte mich "umbringen", denn wenn ich im Traum sterbe, wache ich auf. Ich bin hochgeflogen, und im Sturzflug kopfüber wieder runter zum Boden gerast, bin aber nicht in den Boden, sondern in meinen Körper geknallt, und mit dem Kopf am Fußende aufgewacht... Ich habe fürchterliche Angst, ich kann nichtmehr schlafen, ich habe ständig den Klang dieser Stimmen im Kopf. Ich würde mich wirklich freuen, wenn einer von euch sowas kennt, oder eine Erklärung hat, oder mich anderswie beruhigt. Vielen Dank im voraus, und entschuldigt bitte die Länge meiner Erzählung. Mit freundlichen Grüßen, Diana.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?