Wie komme ich von Anorexie Gedanken weg?

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Wie komme ich von Anorexie Gedanken weg?

Vorab: Ich weiß es nicht.

Bist du denn noch in psychologischer Behandlung?

Magersucht ist ein Gefühl, dass du momentan mit deinem Verstand in Schach halten musst. Das Gefühl will dich dünner machen und setzt deinem Gewicht wahrscheinlich eine Obergrenze, die du nicht überschreiten würdest. Dein Verstand hingegen schlägt Alarm, wenn dein Gewicht eine kritische Grenze unterschreitet und zwingt dich dazu, dann mehr zu essen.

Dass du ein gesundes Gewicht hältst, ist schon einmal wichtig, weil du damit negative Auswirkungen auf deine Gesundheit verhindern kannst. Etwa eine schon in deinen 20ern auftretende Osteoporose.

Unklar ist, wie die Anorexie bei dir entstanden ist. Du fühltest dich einem Gewissen Druck ausgesetzt und hast den vielleicht mit Nahrungsverweigerung beantwortet und aus deinem Sieg gegen den eigenen Hunger Erfolgserlebnisse geschöpft, die dieses Verhalten zur Sucht haben werden lassen. So oder so ähnlich.

Vielleicht kannst du über die Sportschiene andere Erfolgserlebnisse sammeln und dein auf Magersucht programmiertes Hirn umprogrammieren. Im Sport ist dein Körper ja kein Feind, sondern dein Verbündeter. Und die Energie, die du im Sport brauchst, kommt eben besonders aus Zucker und Fett, die eben nicht per se "böse" sind, sondern einfach die besten Treibstoffe für volle Power. Das verschafft dir vielleicht auch einen anderen Zugang zu Nahrung.

Behandlungsansätze arbeiten übrigens mit Neoprenkleidung. Es gibt ja viele Ex-Magersüchtige, die Triathlon betreiben, wo eben auch mit Neoprenanzügen geschwommen wird. So ein Neoprenanzog sorgt anscheinend für ein bewussteres Körpergefühl und kann möglicherweise sogar die Körperschemastörung beeinflussen. Such einfach mal im Internet, da wird es viele Treffer dazu geben.

Ich war nie in psychologischer Behandlung.

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@MaryyMee

Aber dein Hausarzt war damit befasst, oder ist das alles bei dir und deiner Familie geblieben?

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Du wirst in kompetenten Arzhänden sein. Daher sind wir Laien vermutlich gar nicht in der Lage dir zu helfen. Ich tue mich schwer jemandem mit einer potentiell tödlichen Krankheit Ratschläge zu geben. Was ist wenn ich Unrecht habe?

Also meine Laienmeinung, das was ich meiner Tochter raten würde:

Ich erlebe es oft, dass Anorexie eine Reaktion oder ein Symptom ist. Es gibt also eine Ursache, die angegangen werden muss. Wenn man über nichts in seinem Leben richtig Kontrolle hat oder bestimmen darf, dann bleibt nur noch der eigene Körper. Es macht also Sinn die Ursache zu finden und abzustellen.

Wenn der Kopf mit dem Leben beschäftigt ist bleibt weniger Raum für die Krankheit. Ich sehe auch oft, dass Perfektionismus mit im Spiel ist und übermäßiger Sport. Das mit dem Sport ist in einem gewissen Maß noch ok, der Perfektionismus auch, solange man spürt wenn es kippt. (Ich hoffe mal nicht, dass du der Type bist, der versucht seinen Kinderkörper zu erhalten. Da bin ich dann ganz raus.)

Ich würde mir ein Ehrenamt suchen. Eines, dass dich mit dem Leben in Kontakt bringt und wirklich nützlich ist. So bekommen die eigenen Probleme und Befindlichkeiten einen neuen Relationsfaktor. Wenn man erlebt, was andere Menschen erleiden müssen, wird man zufriedener mit dem, was man hat. Ein sinnvoll ausgefüllter Tag läßt einen die Sorgen ein wenig vergessen, man hat abends eine gesunde Müdigkeit.

Ich stelle mir Hilfe bei der Tafel oder in der Kleiderkammer vor. Es könnte auch bei der Freiwilligen Feuerwehr oder bei den Maltesern sein. Etwas was du gerne machen würdest und nützlich ist.

Du bist hoffentlich (noch) in Therapie. Diese Thema solltest du unbedingt mit deinem Therapeuten besprechen. Wenn du keinen hast, such dir bitte einen! Nur weil du wieder isst und möglicherweise auch wieder zugenommen hast, heißt das nicht, dass du die Anorexie überwunden hast. Dieser Prozess dauert normalerweise mehrere Jahre, und so lange sollte auch ein Therapeut zur Verfügung stehen.

Ich war noch nie in Therapie und möchte es auch nicht sein...

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@MaryyMee

Dann ist wahrscheinlich ein Rückfall nur eine Frage der Zeit. Was hast du gegen Hilfe einzuwenden? GF ist kein Ersatz für eine Therapie.

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Magersüchtig trotz Normalgewicht?

 Hallo!

Ich habe jetzt eine ganze Weile herum-gegoogled bzw. nach Foren gesucht, aber ich finde irgendwie keines dass wirklich aktiv ist.
Deswegen dachte ich, dass ich hier mal nachfrage, vllt kennt sich ja jemand aus bzw. kann mir irgendwie helfen.

Zu mir:
Ich bin weiblich, 21 Jahre alt.
1,56 m klein und wiege 47,5 kg.

Letztes Jahr wurden mir die Mandeln entfernt und ich habe innerhalb der ersten Wochen nach der OP ca. 5 kg abgenommen (Habe vor der OP 56kg gewogen.).
Danach wollte ich unbegingt mehr abnehmen, und bis jetzt habe ich mein Gewicht auch gehalten.
Aber ich persönlich sehe den Unterschied überhaupt nicht, und finde mich ziemlich pummelig.
Meine Freunde sagen mir, dass ich eine normale Figur habe und nicht abnehmen muss.

Meine Gedanken kreisen eigentlich den ganzen Tag nur um mein Gewicht.
Ich zähle ständig Kalorien, trinke fast nur Wasser oder andere Getränke die nur sehr wenig oder garkeine Kalorien haben und wiege mich mehrmals täglich, obwohl es mich jedes Mal graust.
An manchen Tagen versuche ich auch mal garnichts zu essen.
Der Gedanke zuzunehmen quält mich förmlich.
Ich versuche es grundsätzlich zu vermeiden vor anderen zu essen, weil es mir peinlich ist, und wenn ich unterwegs bin vergleiche ich mich durchgehend mit anderen Frauen.

Meine Frage also: Bin ich Magersüchtig, obwohl ich nicht Untergewichtig bin?
 

 

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