Wie komme ich vom PC/Handy weg?

13 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Also an sich ist eine lange Handynutzungszeit überhaupt nichts schlimmes. Wenn du dich damit aber nicht gut fühlst, solltest du natürlich versuchen das zu ändern:)
Die erste wichtige Sache ist:
Gewöhne dir ab, das Handy aus Gewohnheit zu nehmen.
Wer kennt es nicht? Man hat kurz nichts zu tun und greift völlig selbstverständlich zum Handy. Tja und schon sind die nächsten Stunden rum. Um das zu verhindern, kannst du dir eine kleine Notiz auf deinen Bildschirm kleben, wo eine kleine Message wie "Nein! :)" draufsteht. So wirst du daran erinnert und kommst langsam von diesem Reflex weg.
Bei dir wird aber wahrscheinlich auch die "ungewollte gewollte Nutzungszeit" sehr groß sein. Daher solltest du dir ein Limit setzen. Aber ein realistisches! Angenommen du siehst dir zurzeit 30 Youtube-Videos am Tag an... Nehme dir fest vor täglich nicht mehr als 5 Videos zu gucken. Das kannst du dann auch in der Verlaufsaufzeichnung nachgucken. So guckst du ebenfalls nicht aus Langweile oder den größten Schrott, da du dir deine 5 Videos für Themen aufheben möchtest, die dir wichtig sind und dich interessieren. Je nachdem wie hoch du dir das Limit setzt, kannst du die Anzahl natürlich regelmäßig minimieren - bis du damit zufrieden bist. (Fachvideos ausgenommen). Du kannst beispielsweise auch Apps, die du regelmäßig verwendest löschen - irgendwann weißt du gar nicht mehr, dass es sie gibt.
Und bezüglich des Computerspielens hilft nur eine Sache: Radikaler Verbot (natürlich nur wenn du ihn dir selbst erteilst).
Erstmal kein Computerspielen mehr (am besten für 4-6 Wochen).
Such dir etwas anderes! Fange an Musik zu hören und mache dabei ein wenig Sport, setze dich an den Schreibtisch und lerne zu zeichnen, lerne ein Instrument, eine Sprache, such dir ein Buch, dass du immer dann weiterliest, wenn du eigentlich Computerspielen wolltest.
Nach diesen Wochen hast du dich an all das völlig gewöhnt. Dann darfst du dich wieder hinsetzen und Computerspielen - im besten Fall hast du den Spaß daran verloren, aber dieser "Suchteffekt" wird auf jeden Fall weg sein.
Ich wünsche dir dabei ganz viel Erfolg!
Liebe Grüße :D

Und damit du die Motivation nicht verlierst, könntest du dir eine Freundin mit dem selben Problem suchen und ihr zieht das dann zusammen durch! :)

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Vielen, vielen Dank dir erstmal :) Im Grunde hast du mir ziemlich genau die Art von Antwort gegeben, die ich haben wollte. Die Tipps bzw. Anregungen finde ich sehr hilfreich, diese werde ich dann auch gleich mal anwenden. Deine Antwort hat mir einen guten Anstoß gegeben, habe mir jetzt z.B. auch überlegt, den Bildschirmschoner vom PC zu einer Erinnerungsliste zu ändern die mich nochmal daran erinnert was für Regeln ich mir selbst für die PC-Nutzung auferlegt habe. Das Handy ist für mich eigentlich gar nicht so das große Problem und in aktives Langzeit-Computerspielen bin ich zum Glück nie wirklich reingekommen: Am meisten muss ich an der Zeit die ich auf YT verbringe ändern. Ich bin mal gespannt, wie das in nächsten Zeit so laufen wird. Sagen wir so: Ich denke zur Zeit viel öfter und aktiver an meine Zeit vor dem Bildschirm, schalte auch öfters mal das schwer zu erreichende Netzteil hinten am PC aus ;) usw., was meiner Meinung nach immerhin schonmal ein guter Schritt ist. Ich werde definitiv in absehbarer Zeit nochmal einen Kommentar schreiben, um zu zeigen wie es bei mir weitergegangen ist (zusätzliche Motivation das durchzuziehen ;) ), und werde dann eventuell auch nochmal alles zusammenfassen was mir geholfen hat. Ich bin außerdem echt froh, dass ich die Frage überhaupt gestellt habe, da so anderen vielleicht auch geholfen wird. 

LG, Blacksperry

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Gerne:)
Ja das ist auch eine gute Methode. Dokumentier deine Fortschritte hier einfach um dich selbst zu "zwingen" das auch durchzuziehen.
Naja, ganz viel Erfolg auf jeden Fall :D
Lg,
Padi

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hab mit 13 auch n gamingpc gekauft und seit dem hocke ich zuhause meist nur ich vorm pc. sind schon 6 jahre vergangen und es hat sich nix verändet. währrend dessen mit feiern angefangen, alle möglichen drogen probiert, 11te wiederholt, ne 1 jährige beziheung gehabt, abi bestanden, usw.
trotz der ganzen zeit die man am pc verbringt, schafft man es doch dinge zu erleben und verschiedene erfahrungen zu machen. du darfst halt nich deinen freunden oder so absagen, nur weil du alleine was zocken willst oder so. habe am pc viele hobbys, zb neben zocken und youtube noch videos und musik zu produzieren, bildbearbeitung, etc. was man generell vermeiden sollte ist ewiges scrollen der facebook seite und sie ständig zu aktualisieren... ich mach es jeden tag, aber es nützt doch eigentlich gar nichts xdd

also kurz gesagt, es ist doch ned schlimm wenn du den ganzen tag am pc hockst. solange du nicht süchtig dannach bist, sondern es eben nur ein fester und wichtiger teil deines alltags ist.

Hey Lance! ^^

Danke für deine Antwort. Auf jeden Fall eine interessante Perspektive, allerdings will und kann ich mir meine Zukunft so nicht vorstellen. Ich habe meinen PC jetzt seit Januar diesen Jahres und habe meiner Meinung nach trotzdem schon viel zu viel Zeit mit ihm verbracht. Ich denke, dass wenn ich einen besseren Umgang mit ihm lerne ich einfach generell leistungsfähiger und aktiver bin und besser im Leben stehe als wenn ich nichts unternehmen würde.

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Ich ärgere mich auch immer wieder darüber dass ich viel am Handy hänge. Was helfen kann: die Apps, mit denen man beschäftigt ist, löschen! Dann kann man sie auch nicht anklicken. Beim PC ist das natürlich etwas anders. Vielleicht solltest du tatsächlich überlegen, ihn mal abzugeben, wenn es nicht anders geht. Was ja auch andere schon gesagt haben: sich bei nem Verein oder so verpflichten. Dann hat man was sinnvolles zu tun, als Alternative zur Zeitverschwendung am Computer. Einfach mal rausgehen, spazieren und Sport treiben sind ebenfalls Dinge, die sich lohnen können:)

Hi, ThePugser :)

Vielen Dank erstmal für deine Antwort. Das, was du beschrieben hast sind relativ radikale Maßnahmen die man natürlich im Idealfall auch so machen kann, aber in meiner Situation nicht ganz so hilfreich sind da es für mich anfangs zu schwer ist solche großen Schritte zu tun. Auch wenn ich noch nicht besonders weit gekommen bin habe ich auf jeden Fall schon herausgefunden, dass es wichtig für mich ist in kleineren Schritten vorzugehen, da die Disziplin für große Veränderungen anfangs noch nicht wirklich vorhanden ist. 

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Ja, wir sind alle anders und wenn du das für dich festgestellt hast, ist das ja schon mal gut. Außerdem kann es sein, dass der Effekt dann dauerhaft bleibt, also wenn man in kleinen Schritten vorangeht. Ich hab im Sommer mal mein Handy für drei Wochen ausgemacht, danach aber quasi so weiterbenutzt wie vorher. Kann also tatsächlich eine wirksame Methode sein, sollte ich auch mal drüber nachdenken:)

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