wie komme ich aus einer Bürgschaft raus / wie kann ich die Bürgschaft verringern

12 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Auf jeden Fall solltest du einen Rechtsanwalt aufsuchen, der mit dir die Unterlagen durchgeht und dir genauen Rat gibt.

Es gibt die Möglichkeit mit der Bank, gegenüber der du die Bürgschaft abgegeben hast, zu verhandeln, dass du gegen eine entsprechende Zahlung aus der Bürgschaft entlassen wirst.

Die Chancen, dass deie Bank das ohne eine solche Zahlung tut, sind sehr gering. Natürlich besteht ggf. noch die Möglichkeit deine Bürgschaftserklärung anzufechten, falls du getäuscht wurdest. Diese Möglichkeit kann jedoch nur ein Rechtsanwalt bei genauem Studium der Unterlagen bewerten.

Nur Mut: so teuer ist eine Beratung beim Rechtsanwalt auch nicht und es besteht ja die Gefahr, dass du den Rest der 20.000 € zurückzahlen musst wenn deine Schwester das nicht tut.

Bitte bedenke: unterschreibe in Zukunft keine Bürgschaft mehr, es sei denn du bist im Zweifel auch bereit diesen Betrag selbst zu zahlen.

Ich glaube du verwechselst hier einiges. Ich denke nicht dass du da eine Bürgschaft abgegeben hast... Warum: Eine Bürgschaft ist unzulässig wenn der Bürgschaftsgeber mit dem Schuldner verwandt ist!!! Falls dies wirklich der Fall sein sollte dann kommst du mit einem Anwalt ohne Probleme aus der Bürgschaftserkährung raus!!!

Jedoch denke ich, dass du keine Bürgschaft gegeben hast sondern Mitantragssteller bist. Wenn dies der Fall sein sollte hast du so gut wie keine Chancen. Du bist für die kompletten Schulden Mithaftender!!!

Was steht denn auf deinen Unterlagen drauf? Steht Mitantragssteller drauf oder ist es ein eigenes Dokument welches die Überschrift Bürgschalftserkährung oder sonstiges trägt?

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@Matthi89

Eine Bürgschaft ist nicht deshalb sittenwidrig, nur weil Schuldner und Bürge miteinander verwandt sind. Die Sittenwidrigkeit wurde aber in einigen sehr speziellen Fallkonstellationen angenommen, wenn der Bürge die Bürgschaft nur aufgrund der Verwandschaft (hoher Druck) abgegeben wurde und bereits bei Bürgschaftserteilung absehbar war, dass der Bürge die Forderung niemals würde begleichen können (Überforderung des Bürgen).

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Ich glaube du verwechselst hier einiges. Ich denke nicht dass du da eine Bürgschaft abgegeben hast... Warum: Eine Bürgschaft ist unzulässig wenn der Bürgschaftsgeber mit dem Schuldner verwandt ist!!! Falls dies wirklich der Fall sein sollte dann kommst du mit einem Anwalt ohne Probleme aus der Bürgschaftserkährung raus!!!

Jedoch denke ich, dass du keine Bürgschaft gegeben hast sondern Mitantragssteller bist. Wenn dies der Fall sein sollte hast du so gut wie keine Chancen. Du bist für die kompletten Schulden Mithaftender!!!

Was steht denn auf deinen Unterlagen drauf? Steht Mitantragssteller drauf oder ist es ein eigenes Dokument welches die Überschrift Bürgschalftserkährung oder sonstiges trägt?

Ach um noch auf deine Fragen einzugehen:

* Frage 1: siehe oben
* Frage 2: Die Bank muss dir Auskunft bei Anfrage geben.
* Frage 3: Falls die Bank zustimmt kannst du eine Bürgschaft jederzeit reduzieren.
* Frage 4: Bei einem Anwalt für Finanzen (gelbe Seiten)

Ach und noch etwas .... sollte es widererwartend eine Bürgschaft sein so können sich die Schulden nicht durch erneute Aufnahme von Schulden erhöhen... du haftest maximal für den Anfangsbetrag + angefallene Zinsen - schon bezahlte Raten!

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Da musst du mit der Bank reden. Aus einer Bürgschaft kannst du dich nicht einfach verabschieden, wenn du Krach mit dem Gläubiger bekommst. Das ist der Bank egal.

Liegt bei dieser Bürgschaft eine Solidarhaftung vor, das heisst als Bürge und Zahler, dann kann die Bank sofort auf Sie zurückgreifen, wenn Zahlungsrückstände vorliegen. Bei Kreditverträgen liegt diese Art Bürschaft zu meist vor.

Sollte es sich aber um eine sogenannte "Ausfallsbürgschaft" handeln, dann ist die Bank gezwungen alle exekutiven Massnahmen gegen den Hauptschuldner zu unternehmen. Erst bei deren nachweislichen Erfolglosigkeit ist die Bank berechtigt, sich an Sie zu wenden.

Tipp: zuerst klären, um welche Art von Bürgschft es sich handelt. Liegt die erste Art vor, dann bleibt nur eines - die Entlassung aus der Bürgschft kann man nur einvernehmlich mit der Bank regeln, dass heisst sie muss dafür zustimmen. (was sie wahrsscheinlich nicht tun wird, da ihr die Kreditsicherung abhanden kommt.) Gelingt es Ihnen aber der Bank einen Ersatzbürgen (der für Sie einspringt) namhaft zu machen, dann Kann man den Kreditvertrag dahingegend abändern. Vorausgesetzt der "neue Bürge" unterschreibt diesen. Das ist die einzige reale Möglichkeit.

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