Wie komme ich aus 'Down-Phase' wieder raus?

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5 Antworten

Stimmt, du brauchst Hilfe. Das mit deiner Mutter tut mir so leid und es IST schlimm.

Du hast es auch (inzwichen) richtig erkannt: Deine ganze Kraft hast du auf eine Sache gelenkt um den Schmerz nicht so doll zu spüren. Und in dem Moment war das auch gut für dicht. Aber halt nur da; jetzt bricht alles über dich herein.

Lass die Trauer endlich zu. Auch wenn es wehtut.

In viele Städten gibt es Gruppen für verwaiste Kinder. Dort triffst du auf gleichaltrigen die das gleiche durchgemacht haben. Und auf Therapeuten die euch/dich bei der Trauerbewältigung unterstützen.

Ich wünsche der viel Kraft und alles gute.

Danke für deine Antwort und dein Mitgefühl. Ich bin in so einer Gruppe, aber mir ist es unangenehm zu sagen das ich so viel esse.

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@Catlove123

Klar ist es unangenehm, aber wichtig. Du  wirst danach vielleicht feststellen, dass du nicht alleine bist. Probier es aus.

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@Matahleo

du musst vor den anderen nicht sagen dass du so viel isst - wobei es natürlich schon gut wäre.

Jeder kompensiert die Trauer anders: Der eine redet kaum noch, der nächste rastet bei Kleinigkeiten aus, der eine isst nichts mehr der andere eben viel. Alle sind in einer ählichen Situation und werden dich vrstehen. weil auch sie verstanden werden wollen.

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Hallo Catlove123,

zuerst einmal mein tiefstes Mitgefühl. Es ist unsagbar traurig, seine Mutter zu verlieren.

Du hast aber schon gut erkannt, dass du auf der Flucht warst vor deinen Gefühlen und deiner Trauer. Das ist völlig in Ordnung.

Du stellst ja auch selber fest, dass die Trauer jetzt wieder zurück kommt, und das darf sie auch. Du hast ein Recht zu trauern, auch wenn viele um dich rum vielleicht meinen, dass das doch längst vorbei sei.

Nein, eine Trauer wird immer bleiben und das darf sie auch. Du solltest dir dringend Hilfe holen.

Hast du jemanden, dem du dich in deiner Trauer anvertrauen kannst? Schulpsychologe, Vater, Tante, Onkeo oder so? Kann sein, dass Familienmitglieder zu nah am Geschehen sind und dir nicht wirklich helfend zur Seite stehen können.

Du kannst aber auch zu einem Pfarrer oder Pfarrerin gehen, mit deinem Hausarzt reden oder dir eine Therapeuten zur Trauerbewältigung suchen.

Dann gibt es noch die Möglichkeit der Telefonseelsorge

http://www.telefonseelsorge.de/?q=node/7557

dort kannst du dich auch per Mail oder Chat beraten lassen.

Viel Kraft für die Zukunft und bitte lass dir helfen.

LG Mata

Schau bitte zu das du möglichst schnell Hilfe bekommst. Das ist überhaupt nichts schlimmes und sehr viele Jugendliche brauchen das. Auch wenn es in Deutschland immernoch ein "Tabu-Thema" ist, ist es klasse das du dich schonmal an uns wendest. Es ist sicherlich Schrecklich in so jungem alter die Mutter zu verlieren, da ist es normal das man total aus der Bahn geworfen wird. Mit der richtigen Hilfe bekommst du das aber alles wieder hin. Du wirst lernen mit deinem Leben umzugehen und wirst viel stärker zurück kommen. Es gibt sehr viele Wege um in deinem alter an Hilfe zu kommen, wie sieht es denn mit deinem Vater aus? Ist er noch bei dir und könnt ihr über das alles reden? Falls ja könntet ihr euch auch zusammen nach Hilfe umschauen, da es ihm sicherlich auch nicht gut geht. Ich wünsche dir aufjedenfall ganz viel Glück! 🍀

Heul dich erstmal richtig aus!Danach rappel dich auf und mach was.Lebe ein Leben an das du dich erinnern willst ☝Such dir Hilfe oder lenk dich ab,schließe Freundschaften und Betriebe Hobbys /Sport.Wenn du es willsr, dann wirst du es auch können.Das klingt womöglich wie ein Barbiespruch oder es klingt einfach nur kitschig aber du MUSST aus dieser Phase raus.Ich wünsche dir noch GAAANZ VIEL GLÜCK 👋

Das ist eine Mischung aus Trauer und Pubertät.

Ich vermute, Du kommst aus der Situation alleine nicht raus. Lasse Dich von einem Psychologen behandeln.

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