wie komm ich aus meinem mietvertrag raus?

...komplette Frage anzeigen

7 Antworten

Du kannst mit der Frist von 3 Monaten kündigen!!!

www.finanztip.de/recht/mietrecht/mietrechtsreform.htm

Die Vorschriften zum Mietrecht sind seit dem 1. September 2001 in den §§ 535 ff. des Bürgerlichen Gesetzbuches zusammengefasst worden. Dieser Teil des BGB wurde strukturiert in allgemeine Vorschriften, die für alle Mietverhältnisse gelten, es folgen Mietverhältnis über Wohnraum und Mietverhältnis über andere Sachen (also insbesondere Gewerberaummietverhältnisse). Danach kommen die Regelungen zum Pachtvertrag und zum Landpachtvertrag.

**Dabei sind auch zahlreiche inhaltliche Änderungen zum Mietvertrag eingeflossen, die nachstehend dargestellt werden. Die wichtigsten Änderungen betreffen: Kündigung des Mietvertrages, Kündigungsfrist, Zeitmietvertrag, Betriebskosten, Mieterhöhung, Kappungsgrenze, Indexmiete, Staffelmiete, Modernisierung, Barrierefreiheit, Fortsetzungsrecht, Wohnungsumwandlung, Mietkaution, Schönheitsreparaturen. **

Gerichtsprozess mitzuteilen.

Kündigungsfrist: Mieter können unbefristete Mietverträge generell und unabhängig von der Dauer des Mietverhältnisses immer mit einer Frist von 3 Monaten kündigen. Eine gesetzliche Verlängerung der Kündigungsfrist für Mieter ist seit September 2001 abgeschafft worden. Für Vermieter gilt weiterhin eine leicht geänderte gestaffelte Kündigungsfrist. Die anfängliche Kündigungsfrist von 3 Monaten verlängert sich nach einer Mietzeit von mehr als 5 Jahren auf 6 Monate und nach einer Mietzeit von mehr als 8 Jahren auf 9 Monate. Entfallen ist die Verlängerung der Kündigungsfrist auf 12 Monate für Mietverträge, die mehr als 10 Jahre dauern.

Seit dem 1. Juni 2005 können nahezu alle Mieter ihren Mietvertrag mit einer Frist von 3 Monaten kündigen. Damit ist von Gesetzes wegen klar gestellt, dass die 3-Monats-Frist für alle Standardmietverträge gilt, auch wenn in dem vor dem 1. September 2001 abgeschlossenen Mietvertrag längere, gestaffelte Kündigungsfristen vorgesehen sind. Ausgenommen bleiben hiervon lediglich vor diesem Zeitpunkt individuell vereinbarte Regelungen im Mietvertrag. Für den Vermieter bleibt es bei den gestaffelten Kündigungsfristen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von scallawags
06.10.2011, 14:19

Es handelt sich aber hier offensichtlich nicht um einen unbefristeten Mietvertrag, sondern um einen festen 3-Jahres-Zeitvertrag, also hilft die rechtliche 3-Monats-Kündigungs-Frist in diesem falle gar nichts.

0
Kommentar von johnnymcmuff
06.10.2011, 14:20

Du kannst kündigen wenn:

Zeitmietverträge Der bisherige "einfache" Zeitmietvertrag ist abgeschafft worden. Nach altem Recht und bei am 1. September 2001 bereits bestehenden Verträgen konnte der Mieter zwei Monate vor Ablauf der Mietdauer schriftlich die Fortsetzung des Mietverhältnisses beanspruchen (Abschaffung des Fortsetzungsanspruchs). Mieter und Vermieter können jetzt nur noch einen so genannten qualifizierten Zeitmietvertrag abschließen. Voraussetzung: Im Mietvertrag ist ein konkreter Befristungsgrund vom Vermieter zu nennen (z.B. Eigenbedarf oder wesentliche Instandsetzung der Mietsache).

Fehlt ein konkreter Befristungsgrund, gilt das Mietverhältnis automatisch als auf unbestimmte Zeit abgeschlossen. Nach Ablauf der zeitlichen Befristung endet der Mietvertrag. Die bisherige zeitliche Obergrenze ist ebenfalls abgeschafft worden, so dass jetzt zum Beispiel auch Mietverträge über 10 Jahre abgeschlossen werden können.

0

,im mietvertrag war vereinbart 3 jahre...

Was genau heißt das?

da aber der vater meines kindes nach 3 monaten ausgezogen ist,

Steht er noch im Mietvertrag?

.. was mach ich nun?

Die Wohnung evtl. so lange untervermieten oder versuchen das Du Nachmieter vorschlagen darfst.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Erst sollte ein Vertrag fristgemäß und in diesem Fall mit Bezug auf den vorliegenden "Notfall" gekündigt, erst dann ein neuer Vertrag unterschrieben werden. - Du hast zumindest eine mündliche Zusage, dass Du aus dem aktuellen Vertrag herauskommst. Genau darauf solltest Du Dich beziehen. Vor allem ist es wichtig, dass Du persönlichen, direkten Kontakt mit dem aktuellen Vermieter aufnimmst.

Erst, wenn das zu keinem Ergebnis führt, empfiehlt sich der Weg zum Mieterbund oder einem Anwalt für Mietrecht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Dein Ex-Freund hat doch ggf. den alten Mietvertrag auch mitunterschrieben und bleibt also für den gesamten Mietzeitraum in voller finanzieller Verantwortung?! Oder warst du die alleinige vertragliche Mieterin?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Am beste gehst du mit den Vertrag mal zur einer Beratungsstelle (Mieter Schutz Bund )

Die könne dir bestimmt helfen :)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ab zum Mieterbund und hoffen, daß diese langfristige Bindung nicht gültig sein möge.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

danke danke danke...

ich werd gleich zur wohnungsbaugesellschaft gehen und hoffe das wir eine lösung finden. ja,mein damaliger freund hatte mit unterschrieben,wurde dann aber rausgenommen...

drückt mir die daumen

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?