Wie komm ich aus dieser Depression raus, gibt es Hoffnung?

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6 Antworten

Du hast recht, Tabletten helfen nicht als Dauerlösung. Du hast viel durchmachen müssen. Es wäre vielleicht hilfreich für dich wenn du eine Trauma Therapie machen könntest. Du kannst in einer Therapie die lange Zeit der Krankheit und den Tod des Vaters verarbeiten. Bitte überlege dir ob es eventuell ein Weg für dich wäre. Du brauchst sicher Hilfe. Dein Hausarzt könnte dir vielleicht nützliche Adressen geben. Ich wünsche dir viel Kraft, eine hilfreiche Therapie und alles Gute.

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ich gebe dir eine relativ medizinische und weniger sozialtechnische antwort:

depressionen haben meist mehrere gründe... genetische veranlagung, stress usw. es scheint jedoch, dass ein trauma (das mit deinem vater) die depression ausgelöst hat.

sich in einer depression nicht erinnern zu können gehört zu den klassischen symptomen. in einer depression frieren die gefühle ein. nichts dringt zu einem durch abgesehen der qual der krankheit. 

medikamente sind keine dauerlösung, da hast du recht. verarbeiten das ganze kann man nur mit einer psychotherapie. mit psychotherapie meine ich eine richtige therapie (z.b. analytisch) und nicht das gepräch beim arzt welchem einem im anschluss medikamente verschreibt. eine richtige psychotherapie sollte 2-3 mal die woche stattfinden. 

medikamente können einem jedoch übers gröbste hinweg helfen. leider wirken sie nicht bei allen menschen, wenn sie jedoch wirken unterdrücken sie die symptome. so ist man auch für eine psychotherapie zugänglicher. ich will damit nicht sagen, dass du medikamente nehmen sollst. diese sind oft mit starken nebenwirkungen verbunden und du bist nicht der einzige der tabletten hasst. es ist immer eine abwägung zwischen nutzen und kosten bzw. zwischen nötiger medikamentöser hilfe und nebenwirkungen. im zentrum dabei steht immer deine gesundheit. zu entscheiden ob du medikamente nehmen musst liegt bei dir. 

was du sicher machen kannst ist sport (ca. 30min täglich). sport ist gemäss diverser wissenschaftlichen studien teilweise sogar effektiver als medikamente. 

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Du brauchst jemanden der dir zuhört und dich versteht... mein Beileid erstmal. Mach doch einfach dinge die du gerne tust oder getan hast. Versuch dir eine neue stelle zu suchen und rede mit einer person die du magst wirklich über die Probleme.Ich weiß das ist schwer ich steckte mal in ner anderen situation wo ich auch nur sterben wollte... Der Tod ist keine Lösung die welt braucht nette Menschen ich kann dich zwar nicht einschätzen kenne dich ja nicht aber in jedem Mensch steckt was gutes. Helf dir auf die Beine und lebe dein Leben wieder 

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Jeyjeylol6 04.04.2016, 22:14

Achja falls du noch Fragen hast kannst dich melden hoffe konnte dir helfen

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Hey!
Ich selbst bin ebenfalls 19, von Grundauf sehr positiv angelegt und habe leider schon einige Personen, die mir wichtig waren, von der Erde treten sehen. So schlimm es auch ist, aber es ist nunmal etwas unvermeidbaren. Einige schreiten eher, andere eben später aus ihrem Leben, einige schmerzhaft und qualvoll, andere ruhig beim Schlaf. Das müssen wir einfach irgendwie versuchen zu verkraften. Natürlich hat man zu gewissen Personen auch ein stärkeres Band als zu anderen, wie z.B. zu seinem Vater. Es ist dir daher nicht übel zu nehmen. Aber bitte bedenke doch das genau das Ausscheiden eines Menschens, welchen du geliebt hast, deine Depressionen verursacht, genau das selbe mutest du also auch anderen zu, wenn du sie verlässt! Außerdem wird für immer ein Teil deines Vaters in dir weiterleben, so wie er dich erzogen hat, er hat dich geprägt. Ich finde, die außenwelt und vorallem dein Vater verdienen bzw. verdient es zu sehen das du deinen eigenen Weg gehst, wenn auch steinig, aber hier bei uns, auf der Erde. Den Text solltest du eher metaphorisch betrachten, denn religiös bin icht nicht, dennoch verliere ich auch nie den Glauben an das Positive im Leben. Es ist Zeit dass du einen neuen Abschnitt in deinem Leben beginnst, deinen Vater loslässt und die Gegebenheiten akzeptierst. Dabei sollst du ihn aber nie vergessen!! Es ist nicht Falsch, wenn du an ihn denkst. Wenn ich an verstorbene, mir nahe Personen denke, habe ich stehts ein Gefühl der Trauer, dieses Gefühl wird aber von der Freude, welche ich mit diesem Augenblick, verbinde,den ich mir vorstelle, überweltigt. Ich sehe es als Geschenk an, eine derartige Person kennengelernt zu haben. Ich kann also letztlich auch nur das sagen, was dir alle anderen auch sagen werden, trete wieder aktiv ins Leben, habe Spaß. PS wenn es soviele sagen, dann muss doch etwas dran sein!!

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Als mein Opa 2010 starb ging es mir ähnlich aber wenn du mich fragst ich glaube an Gott und an das Leben nach dem Tod. Denke mal nach: wie viele Dinge gibt es, für die es keine andere Erklärung gibt als Gott? Deswegen denke ich man soll das Leben genießen, auch wenn Menschen gegangen sind die man geliebt hat. Man lebt heut zu Tage im Schnitt 80 Jahre und wenn du danach für immer im Himmel oder sonstige wo bist werden dir diese 80 Jahre vorkommen wie ein kurzer Atemzug. Deswegen finde ich soll man das Leben ausnützen, die ganzen wunderbaren Orte entdecken die es gibt. Den man lebt schließlich nur einmal. ;) Wenn du möchtest kannst du ja ein Instrument lernen. Das bereitet auch Freude.

Ich hoffe ich konnte irgendwie helfen. Ansonsten kannst du mir ja gerne ein Kommentar schreiben wenn du noch einen Frage hast.

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Jeder stirbt nun mal, das muss dir klar sein. Versuch über den Tod deines Vaters hinweg zusehen, aber nicht ihn zu vergessen.

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