Wie könnten gemeine, zeruettete und bösartige Glaeubige wieder zurück zu Gott finden?

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13 Antworten

Dafür müsste man erstmal definieren, ab wann jemand gemein, bösartig oder zerrüttet ist.

Und wer soll das dann entscheiden?

Glücklicherweise haben die meisten Christen erkannt, dass Menschen auch mal Fehler machen und deswegen nicht gleich von ihrem imaginären Vater verdammt werden.

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Napayshni 11.10.2017, 10:07

Das merkt eigentlich jeder Mensch, ob er gemein oder bösartig reagiert und deswegen Gefühle der inneren Zerruettenheit empfindet

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ScharldeGohl 11.10.2017, 10:11

nein, das kann auch an Überlastung oder Stress liegen, wenn jemand mal nicht freundlich reagiert. du solltest in deiner religiösen Verblendung mal nicht die Menschlichkeit vergessen, denn das ist auch Teil deiner Religion.

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Napayshni 11.10.2017, 16:34
@ScharldeGohl

Religiös verblendet kann ich nicht sein, da ich keiner herkömmlichen Religion angehöre, keiner Religion, die ihren Gläubigen Vorschriften und dergleichen macht.

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Um zu einem Gott finden zu können, müsste einer existieren. Obwohl ich bereits danach gesucht und viele Menschen danach gefragt habe,  kam mir noch nie ein vernünftiger Grund dafür unter, anzunehmen dass ein Gott existiert.

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Napayshni 11.10.2017, 16:37

Dann wende dich mit deiner eventuellen Wut an einen weltlichen Heiler

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TroIIinger 11.10.2017, 17:01
@Napayshni

Ich bin nicht wütend, wie kommst du denn darauf?

Ich wüsste auch nicht, inwiefern ein Arzt dabei hilfreich wäre. 

Mir ging es nur darum darauf hinzuweisen, dass die Grundvoraussetzung, um zu einem Gott zu finden, dessen Existenz ist, welche unbelegt ist. Es sollte ein Denkanstoß sein, um eigene Überzeugungen zu hinterfragen.

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Alle Sünden werden uns vergeben, wenn wir Gott darum bitten: "Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit" (1. Johannes 1,9).

Wichtig ist aber, dass wir Buße tun, was bedeutet, dass wir unsere Gesinnung ändern sollen. Wenn wir um Vergebung von bestimmten Sünden bitten und dabei schon im Hinterkopf haben, dass wir diese Sünden wieder begehen möchten, hat das mit Buße überhaupt nichts zu tun, ganz im Gegenteil. Doch Jesus möchte, dass wir ein heiligeres und reineres Leben führen und will uns damit im Endeffekt in wirkliche Freiheit führen.

Beispiele für die Aufrufe zur Buße:

Lukas 5,32: "Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu berufen, sondern Sünder zur Buße."

Lukas 15,10: "Ich sage euch, so ist auch Freude vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut."

Apostelgeschichte 3,19: "So tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden ausgetilgt werden, damit Zeiten der Erquickung vom Angesicht des Herrn kommen."

Apostelgeschichte 17,30: "Nun hat zwar Gott über die Zeiten der Unwissenheit hinweggesehen, jetzt aber gebietet er allen Menschen überall, Buße zu tun."

In Bezug auf die Sünde bedeutet das, dass wir versuchen sollen, begangene Sünden nicht mehr zu tun. Es kann natürlich geschehen, dass wir wieder in alte sündhafte Muster hineinfallen. Jesus sagte: "Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung kommt! Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach" (Mt 26,41). Paulus schrieb: "Denn ich tue nicht das Gute, dasich will, sondern das Böse, dasich nicht will, das verübe ich" (Röm 7,19). Deshalb brauchen wir immer wieder Vergebung, da wir in Gedanken, Worten und Taten immer wieder sündigen. Wir sollen uns aber bemühen, Sünden zu vermeiden und ein heiligeres, reineres und gerechteres Leben zu führen.

Zur Sündenvergebung und Buße ist es wichtig, sich mit der Bibel zu beschäftigen, beständig im Gebet zu bleiben und Gott zu bitten, zu helfen, ein gottwohlgefälliges Leben zu führen.

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Sie müssen das Glaubensbekenntnis erneuern, nachdem sie bereut und Gott um Vergebung gebeten haben, mit der Absicht, sich in Zukunft von Schlechtem fern zu halten.

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Deine Frage ist gut am Beispiel des israelitischen Königs Manasse zu erklären.

Manasse macht abgrundtief schlechte Sachen. Er baut Altäre für den falschen Gott Baal, betet Sonne, Mond und Sterne an, lässt seine Söhne als Opfer für einen Götzen im Feuer verbrennen, fördert spiritistische Praktiken und vieles mehr (2. Chr. 33:1-6).

Schließlich fällt Gott über ihn ein Urteil. Manasse wird nach Babylon ins Gefängnis gebracht. Hier besinnt er sich und bereut aufrichtig. 

Er „demütigt sich ständig tief“ und „betet fortwährend“ zu Gott (2. Chr. 33:12, 13). 

Jehova hört „sein Flehen um Gunst“, vergibt ihm, bringt ihn nach Jerusalem zurück und lässt ihn wieder als König regieren (2. Chr. 33). 

Dieses Beispiel macht Mut, denn es beweist, dass Jehova barmherzig ist und vergibt, wenn jemand ehrlich bereut!

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Viele Christen fallen vom Glauben ab, weil sie Gott für einen Wunschautomaten halten und die Verantwortung für ihr Leben nicht übernehmen.

Der Weg zurück zum Glauben führt über die Erkenntnis, dass das was man sich wünscht, nicht immer das beste für einen sein muss.

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"Wieder zu Gott zurück finden ?"

Es gibt nur einen Weg, zu unserem Vater zu kommen (Jer.31,19; Joh.6,44).

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Napayshni 11.10.2017, 16:43

Das bezweifeln Gläubige anderer Religionen. Sie empfehlen dir eine andere Schrift zu lesen. Du meinst, du hast recht mit deiner Religion, sie meinen, sie haben recht mit ihrer Re!igion

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nur mit gottes hilfe

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Das kommt darauf an, was du mit gemein, zerrüttet und bösartig meinst. Und ob du den Gott aus dem Alten Testament oder dem Neuen Testament meinst.

Meinst du den Gott aus dem AT: Vergiss es. Vergeben is da einfach nicht drin.

Meinst du den Gott aus dem NT: Es reicht, wenn diese Menschen auf dem Sterbebett Reue zeigen und ihre Fehler erkennen. Und schwups, ihnen wurde vergeben.

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TroIIinger 11.10.2017, 11:20

Ist der Gott aus dem alten und dem neuen Testament nicht der selbe?

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Chris144108 11.10.2017, 13:13
@TroIIinger

Wenn man die beiden Testamente miteinander vergleicht, scheint es so, als ob der Gott des neuen Nt ein anderer ist als im At. Viele Theologen sagen jedoch, es sei der gleiche. Man muss nur so lange herum interpretieren, bis es passt. Also wie meistens ; )

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GeneralPatton 11.10.2017, 14:19
@Chris144108

So ists mit Religion ganz allgemein eigentlich immer: Wenns nicht passt, wird's passend gemacht.

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Napayshni 11.10.2017, 16:40

Der Gott, der für alle Gottes gläubigen zuständig ist, wäre gemeint

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juste55 11.10.2017, 17:38

GeneralPatton,

AT:

Jona sollte Ninive die Zerstörung ankündigen.

Nachdem er sich zuerst geweigert hatte, tat er es dann doch.

Aber Gott hielt sich unvorhergesehenerweise doch von seinem Plan zurück

Jona 4

Davids Ehebruch mit Bathseba und sein bewußter Plan, ihren Mann so einzusetzen, daß er getötet wird

Eigentlich wären sie beide zu bestrafen gewesen nach dem Mos.Gesetz

Aber Gott strafte nicht

2.Sa.11

Nur zwei Beispiele von Vergebung

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GeneralPatton 11.10.2017, 18:52
@juste55

Damit hast du die Willkür des Gottes des AT nur untermauert. Er bestraft und vergibt wie es ihm gerade in den Kram passt.

@Napayshni

Alleine deine Aussage würde von jeder Religion anders beantwortet. Was insofern lustig ist, da Christentum, Judentum und Islam alles abrahamitische Religionen sind, also denselben Ursprung haben. Dennoch beten diese 3 nicht unbedingt den selben Gott an. Deine Frage ist also nur zu beantworten, wenn du damit rausrückst, welchen Gott du ganz persönlich meinst.

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Ist in der Frage nicht ein Widerspruch? 

Wie könnten gemeine, zeruettete und bösartige Glaeubige wieder zurück zu Gott finden?

Ich dachte dass Gläubige schon bei ihrem jeweiligen Gott sind, liege ich mit dieser Annahme falsch?

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Napayshni 11.10.2017, 16:45

Kranke, psychisch Kranke oder bereits im Gefängnis sitzende Glaeubige sind schon noch bei ihrem Gott

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HooverTPau 11.10.2017, 16:50
@Napayshni

Wenn ich Dich recht verstehe muss man also krank, bekloppt oder ein verurteilter Straftäter sein um bei Gott zu sein?

Da komm ich nicht ganz mit.

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Definier mal diese Gruppe an Menschen etwas mehr

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.....indem sie umkehren und Buße tun - wenn es ihnen ernst ist.

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Wetten dass die Frage gleich wieder gelöscht wird? Nur echte Müllbeiträge haben hier eine Überlebenschance.

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ScharldeGohl 11.10.2017, 10:32

Tja die Wette hast du wohl verloren.

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