Wie könnte ich Mietzahlungen an meine Eltern vor dem Familiengericht beweisen?

7 Antworten

Akzeptiere keine Barzahlung. Zahl ihnen einfach die Miete auf ihr Konto. Mach einen Dauerauftrag, denn musst du dich da nicht drum kümmern. Eine andere Möglichkeit ist, dir einen Quittungsblock zu holen und sie für die Barzahlung quittieren lassen. Aber dann schau, dass dir diese Quittungen nicht "abhanden" kommen. Und ja, du kannst das auch so formlos machen, wie du es oben geschrieben hast. Dann aber Miete für den Monat yyyy dazu schreiben und das Datum muss darauf stehen.

Man glaubt einfach nicht, wozu manche Eltern fähig sind.


SEHR guter Beitrag, endlich mal jemand der mich komplett versteht.
Vielen vielen Dank dafür!!! Ja, so eine Situation macht paranoid. Quittungen und ähnliches VERSTECKE ich prinzipiell in meinem Zimmer.
Meine Eltern würden nie so böswillig sein und Quittungen vernichtet aber wegen ihrer Ignoranz und Desinformierheit, glauben sie, sie seien im Recht. Und wenn man denkt man sei im Recht, ist man zu vielem fähig... ich nehm's ihnen nicht übel aber ich verlasse mich nicht mehr auf sie.
Nochmal wirklich danke für deinen Kommentar!

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@emailmail

gern geschehen, alles Gute für dich und vielen Dank für das Kompliment.

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Du hast Glück, dass du überhaupt was bekommst. Solange man zuhause wohnt, ist der Unterhalt nämlich durch Schlafen und Essen abgegolten. Klagen ist also keine gute Idee. 

Eine handgeschriebene Quittung reicht als Nachweis. Tagesdatum und Verwendungszweck nicht vergessen. 

Kuriose Situation...

Ich bekomme ja kein Essen :) also wirklich garkeins.

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@brennspiritus

Bin dran :) spare um mir eine Kaution leisten zu können+bin auf der Suche nach Beratung glaub Studentenwerk wäre gut. Eine Idee wie WG brauche ich, danke :)

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Kurious. Das trifft's ziemlich gut.
Meine Eltern verstehen nicht, dass das Kind zumindest Geld für's mindeste braucht (wohnen+essen), wenn Zuhause kein Essen da ist, muss ich zumindest Geld haben um für mich einzukaufen, oder für etwas Kleidung, manchmal Möbel, Schulbücher.
Ist aber schwierig wenn die Eltern sagen, du darfst umsonst wohnen und kriegst 100€/Monat die einfach mal für alles neben Miete reichen sollen sprich die bereits aufgezählten Dinge wovon allein für Essen über 100€ im Monat draufgehen, auch wenn man sehr sparsam isst.
Ihr Argument dafür war immer, "du bist ja jetzt 18 alt genug um arbeiten zu gehen, du brauchst ja kein Abi machen, das war deine Entscheidung wir müssen dich nicht mehr unterstützen, genau so wenig wie der Staat es tun wird, wenn du ausziehst, wieso sollst du Geld bekommen?"
Ich hab das auch geglaubt das es ja meine Eltern sind und ich glaubte ich gehe zwar zur Schule aber das ist Abitur, Abitur machen zu können ist weiterführendes Lernen, also purer Luxus.
So, irgendwann fand ich dann heraus, dass es "Kindergeld" gibt, meine Eltern bekommen also doch Geld für mich.
Von da an, hab ich dann gesagt, ihr bezieht doch Geld für mich!! Daraufhin meinten meine Eltern, ja, das reicht aber wenn dann gerade so für die Miete Nebenkosten blabla
Okay, von da an war das Kindergeld dann mein Mietanteil.
Essen & alles andere finanzierte ich mir durch Weihnachts, Geburtstags, erspartes und einen Nebenjob während des Abis.
Sprich, das Geld, was andere während des Abis erarbeiten und sich sparen oder den Führerschein machen, oder ein Auto kaufen oder Urlaub, ging bei mir drauf um mir ein Existenzminimum zu ermöglichen.
Das klingt jetzt sehr nach rumgeheule,Mitleid erfischen aber musst es dir ja nicht durch lesen.
Ich fragte mich, wieso mich jeder so allein lässt, wieso selbst die Kinder in meiner Schule die arme Eltern haben sich scheinbar keine Sorgen um diese Dinge machen müssen, warum selbst ein Hartz4 Empfänger eine Wohnung und ein bisschen Geld zum Essen bekommt, ein Schüler aber nicht?
Tja, von Unterhaltsanspuch in der Erstausbildung wusste ich damals noch nichts, und ich kam gar nicht auf den Gedanken mir Hilfe zu suchen, da ich der Meinung war meine Lage sei sowieso aussichtslos, es wird keiner was für  mich zahlen, mir steht nichts zu, ich bin ja über 18 und könnte arbeiten gehen.
Es war also eine Zeit in der ich mich sehr im Stich gelassen fühlte und mir wirklich NICHTS leisten konnte, ich war der einzige für den ein Handy zu besitzen utopisch erschien, ich saß im Unterricht und machte mir Sorgen darum, wie ich berechne wie viel Reis ich mir gleich kaufen kann um was zu essen zu haben.
Klingt unvorstellbar. Nahezu unmöglich nachzuvollziehen, ich weiß.
Aber ich war etwas zu stolz um mit anderen über meine Geldprobleme zu reden, man will ja nicht als verwöhnt oder gierig gelten.
Ich war immer ein 1er Schüler, 12. Klasse Schnitt 1,4 - 13. Klasse dann nur noch 2.4 , mein Lieblingslehrer kam auch auf mich zu, meine Freunde auch, da meine Noten total absackten und ich nur noch depressiv war.
Meine Freunde sagten mir am Ende des Abis, dass sie als Jahrgangsbeste mit Schnitten von 1,1-1,4 abgeschlossen, ich hätte das auch schaffen können und es wäre sehr schade um mein Potential. Sie studieren heute ALLE, Jura, Medizin oder Psychologie.
Mit meinem Schnitt werde ich da niemals angenommen, Psychologie oder Medizin wär's gewesen.
Leider reicht's nur für ein BWL Studium aber das Gebiet interessiert mich auch, in Hinblick auf mein fürchterliches Versagen in der Vergangenheit was Geld angeht, mag das vielleicht absurd & ironisch erscheinen. Ich habe mir extreme Chancen auf Geld durch fehlendes Wissen im Bezug auf Unterhalt durch die Lappen gehen lassen, wurde depressiv, viel Potential verschenkt ,wirklich viel Potential.
Aber auf der anderen Seite habe ich es mir weniger Geld, als die ärmsten hatten, trotzdem irgendwie geschafft mich "durchzuhustlen", ich habe diese Jahre zwar kaum gelebt, aber bin immer hin nicht verrückt geworden oder habe das Abi abgebrochen.
Ich musste also früh lernen, wie wichtig Geld & dessen Organisation sein kann, vielleicht kommt daher das Interesse für's Thema Wirtschaft. (leider nach Medizin&Psychologie) zweite Wahl...
Naja ,mit Beginn des Studiums fand ich dann durch "Zufall", sprich als ich mich mit dem Thema BAföG, beschäftigte heraus, dass meine Eltern DOCH gewissermaßen verpflichtet sind mich zumindestens mit dem nötigsten zu versorgen, sofern es ihnen zumutbar ist.
Das Jugend&Bafög-Amt haben entschieden, bei dem Gehalt meiner Eltern ist es ihnen zumutbar und dem entsprechend bekomme ich wenig BAföG aber viel Unterhalt, sprich 625€ die sich durch Kindergeld, Unterhalt & BAföG zusammen setzen.
Davon geht wieder rum ein Teil als Mietanteil zurück an meine Eltern.
Wenn man vorher alles selbst zahlen musste, ist das wie ein Lottogewinn.
So jetzt hab ich etwas weit ausgeholt und auch viele ungefähre Angaben gemacht, oft übertrieben, aber im Prinzip stimmt  alles so

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@emailmail

PS: bin im Erstsemester. Wenn du meinen Text gelesen hast, wird sich dir vielleicht zumindest das kuriose/misstrauische Verhalten meinerseits erklären.
Das meiner Eltern bestimmt nicht. Sie kümmern sich nicht, glauben mir aber auch nicht, wenn ich was brauche.
Dass das, was ich brauche (Essen, Wohnen) kein Luxus ist, den ich mir da ich 18. bin verdienen muss, wusste ich nicht.
Jetzt weiß ich es, und da meine Eltern sich nicht im geringsten auf meine Aussagen verlassen, wurden sie per Post vom Jugendamt informiert, diese Briefe gaben endlich beiden Seiten verlässliche Sicherheit.
Für die Vergangenheit kriege ich zwar keinen Unterhalt, aber ich bin trotzdem mehr als zufrieden und unserm Rechtsystem dankbar, zumindest was extreme Geldprobleme angeht schafft es einen kleinen Schritt in Richtung Chancengleichheit, durch BAföG/Recht auf Unterhaltsforderungen für studierende.
Tja und wegen der Geschehnisse der Vergangenheit bin ich was Geld & meine Eltern angeht eben nochmal einen Tick extra bedachter, vorsichtiger.
Ich liebe meine Eltern und unser Verhältnis im Bezug auf Geld mag traurig, lächerlich und absurd sein aber in der Vergangenheit hat mich genau diese Naivität und dass ich mich immer zurück gestellt habe in eine ganz miese Situation gebracht, für die sie nicht mal den geringsten Funken Verständnis aufbringen.
Im Gegenteil, sie fragen mich, wieso ich Geld verlange.
Meine älteren Brüder hocken seit JAHREN arbeitslos Zuhause, gehen nicht jeden Tag arbeiten oder lernen sondern beziehen Hartz4 und müssen auch keine Miete zahlen...die hatten bessere Chancen als ich aber kriegen trotzdem nix gebacken, wie viel könnte ich dann erst erreichen, wenn ich die gleichen Chancen wie sie bekäme? Tja, das wird sich ja bald heraustellen.
Sorry für meine Arroganz, Kaltblütigkeit & Geldgier.
nee, eben nicht. Auf Außenstehende mag ich vielleicht genau so wirken, herzlos und egoistisch.
Das verstehe ich auch, aber ich würde genau das gleiche denken wenn ich einen Kommentar wie meinen eigenen lese, aber es wirkt nur so, es ist nicht so :)
Wenn meine Eltern mal alt sind, muss ich schließlich Elternunterhalt für sie zahlen. Naja aber über "müssen" geht's eigentlich nicht...
wie auch immer, ich bin mal raus.... danke für's lesen

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Naja, deine Eltern zahlen dir Unterhalt, der dir im Normalfall erst zusteht, wenn du eine eigene Wohnung hast. Solange du lernst oder studierst. Deine Kindebeihilfe steht dir aber auch zu.

Dass du zuhause Miete zahlst sollte selbstverständich sein, da du ja das Geld von deinen Eltern bekommst. In deiner eigenen Wohnung wirst du auch Miete zahlen müssen.

Wenn der Nachweis über das Konto der Eltern nicht geht, dann genügt auch ein Schreiben mit Datum und die Unterschrift der Eltern als Nachweis.

Die 3 Monate die du noch zuhause wohnst, wird keiner mehr zum Anwalt laufen. Der kostet Geld und deine Eltern müssten womöglich noch mehr Geld an dich abtreten.

Lasse dir deine Zahlungen bestätigen und fertig.



"...deine Eltern zahlen dir Unterhalt, der dir im Normalfall erst zusteht, wenn du eine eigene Wohnung hast...."
GENAU solche Aussagen von uninformierten Leuten haben mich damals in so eine doofe Situation gebracht, dass ich glaubte mir steht nichts zu.

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Wenn Eltern NUR Wohnraum zur Verfügung stellen, reicht das nicht.
Sie müssen auch Essen, Möbel & Minimum an Kleidung, Hygeneartikel zur Verfügung stellen oder wenn nicht - dann zumindest Barunterhalt an das Kind aushändigen, damit es sich Essen kaufen kann und selbst kochen kann.
Das gilt aber nur, wenn die gennanten Dinge wirklich nicht in Form von Naturalunterhalt zur Verfügung gestellt werden, nur dann gibt's Bares.
Und auch nur, wenn das Kind keine abgeschlossene und übertrieben-abgebrochene Erstausbildung hat.
Wenn das Kind also noch zur Schule geht oder studiert, stehen ihm diese Sachen zu und die Eltern müssen zahlen und wenn sie es sich nicht leisten können, kann man sogar schon während der Schule Unterstützung  vom Staat beantragen, das heißt Schülerbafög.

Die Aussage "einem steht nur Unterhalt zu, wenn man alleine wohnt" gilt nur, wenn man Zuhause immer genug bekommen hat.
Mag sein,dass die meisten Kinder Zuhause selbstverständlich mit Essen, Möbel und dem nötigsten versorgt werden, aber manche eben nicht und da muss man als Schüler selber Einkaufen gehen, Kochen, Waschen und einen gekauften Schreibtisch transportieren.
Aber damit das möglich ist, muss man zumindest Geld dafür erhalten man kann sich neben der Schule nicht zusätzlich noch alles erarbeiten.

Kindern steht BARunterhalt zu, wenn sie Zuhause nicht ausreichend mit NATURALunterhalt versorgt werden.

Bitte informiere dich besser, genau Aussagen wie deine haben mir damals eingeredet ich habe keine Chance auf Unterstützung, außer wenn ich schwanger werde und ausziehen muss weil meine Eltern mich nicht ausziehen lassen weil sie keine Miete zahlen und ich dachte wenn ich ausziehe krieg ich auch nur Miete bezahlt. FALSCH, Studenten kriegen bis zu 670€ wenn sie ausziehen, bei Schülern wird's nicht viel weniger sein.
Gleiches gilt wenn man Zuhause wohnt aber dann muss man halt wieder Geld abgeben weil die Eltern die Wohnung und/oder Essen zahlen.

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