Wie können wir unsere eigene Existenz wahrnehmen?

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Sonstiges 80%
Hochkomplexe biochemische Prozesse im Gehirn 20%
Kann man nicht sagen 0%
Das ist eine Zwangsläufigkeit des antrophischen Prinzips 0%
Zufall 0%
Gott 0%

11 Antworten

Hochkomplexe biochemische Prozesse im Gehirn

Zu Wahrnehmung, Kennzeichnung und Interpretation der eigenen Existenz braucht es neuro-semantischer  Prozesse die  die über reentrante, adaptive und selbstorganisierende Verschaltungsprozesse mit spezifischen Mustern (z.B. Spikemuster), Verbindungs- resp. Konnektomprozessen (z.B. in und über neuronale Netzwerke, Cluster und cerebrale Maps) sowie Verformungsprozesse (sog. Kolumnenprozesse) generiert werden.

Es braucht aber auch einen ".... übergreifenden Lebensprozess, in den das Gehirn freilich an zentraler Stelle einbezogen ist – nämlich als das vermittelnde Organ für die dynamischen Beziehungen des Organismus zu seiner natürlichen und sozialen Umwelt. Dieser Lebensprozess lässt sich nicht auf den physischen Organismus, geschweige denn auf das Gehirn beschränken. Er überschreitet fortwährend die Grenzen des Körpers und bezieht die komplementären Potenziale der Umwelt mit ein.“ [Thomas Fuchs „Das Gehirn - ein Beziehungsorgan : eine phänomenologisch-ökologische Konzeption“, S. 152]

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Sonstiges

Wir nehmen nicht das wahr, was ist, sondern immer nur die Unterschiede zwischen den Dingen, und aus denen schlußfolgern wir dann. Das gilt ebenso für Gedanken, bei denen wir auch nur Unterschiede zwischen Denkinhalten wahrnehmen.

Unser eigenes Existieren nehmen wir deshalb dadurch wahr, daß wir registieren, daß es einen Unterschied zwischen unserem "Ich" und etwas anderem gibt, das wir nicht dem "Ich" zuordnen.

Mit der zunehmenden Menge solcher Schlußfolgerungen aufgrund des Wahrnehmens von Unterschieden bildet sich in uns ein Ichbewußtsein aus, welches z. B. bei Kindern bis zu einem gewissen Alter so noch nicht vorhanden ist, d. h., unterhalb eines gewissen Alters nehmen Kinder ihre eigene Person nur als etwas Vorhandenes so wahr, wie das übrige auch, das sich in einem Raum befindet.

Die Wahrnehmung unserer eigenen Existenz ist unter der Veraussetzung solcher Überlegungen somit nur das Resultat diverser vorausgegangener von uns produzierter Schlußfolgerungen und eine gedankliche Trennung zwischen "Ich" und anderem, die im Anfang unseres Lebens noch nicht erfolgt ist.

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Laut Descartes: Cogito ergo sum.

Ich denke, also bin ich. Die Selbstbeobachtung beim Denken ist im Prinzip der einzige und zugleich sicherste Beweis für die eigene Existenz. Ohne ein denkendes Subjekt ist Denken nicht möglich.

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DerBuddha 05.10.2016, 19:37

Ich denke, also bin ich. Die Selbstbeobachtung beim Denken ist im Prinzip der einzige und zugleich sicherste Beweis für die eigene Existenz.

der beweis für die eigene existenz ist nicht das denken oder die selbstbeobachtung......... dann müssten ja ALLE lebensformen, angefangen vom kleinsten baustein über bakterien/viren bis hin zum großen tier alle denken und/oder sich selbst beobachten können............wird schwierig werden bei wesen, die fast kein hirn haben und/oder nicht sehen können, trotzem aber existieren...........:)

die sonne existiert auch, kann sie sich selbst sehen oder denkt sie über sich nach?

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Hamburger02 05.10.2016, 21:41
@DerBuddha

Da stellt sich dann aber die Frage, wie sieht deren Wahrnehmung ihrer eigenen Existenz aus? Die Tatsache der Existenz lässt nicht zwangsläufig darauf schließen, dass diese auch selbst als solche wahrgenommen wird. Dazu ist Selbstbewusstsein im eigentlichen Sinn des Wortes erforderlich und zumindest bei der Sonne bestreite ich dieses.

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NewKemroy 05.10.2016, 23:09

Auch der Mensch kann Momente haben, in denen er nicht denkt und trotzdem existiert.

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Hamburger02 05.10.2016, 23:44
@NewKemroy

Die Frage lautete aber nicht, ob wir existieren sondern wie wir unsere Existenz wahrnehmen.

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Sonstiges

Wenn Du mit Existenz meinst, das was wir sind. Das ist nicht wahrnehmbar oder wissbar. Es heißt man könne eine Ahnung davon bekommen, aber nicht dadurch, dass man auf es draufschaut oder dorthinfühlt sondern nur indem man die Welt hinter sich lässt, um einen Moment lang DEM ganz gleich zu werden.

D.h. Du kannst es nicht haben (z.B. als Wahrnehmungsobjekt), Du kannst es nur sein.

Die ganze Frage führt Dich zwangsläufig in den Bereich der Mystik und Non-Dualität.


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Sonstiges

Indem ich mir meinen Einfluß auf und dadurch eine Veränderung bei meiner Umwelt bewußt werde-oder ganz einfach nur darüber nachdenke.Ohne meine Existenz wäre Dieses gar nicht möglich.

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was ist dass für eine falsch formulierte frage?...............vor allem die vorgeschlagenen möglichkeiten sind schon seltsam.......du hättest die frage anders umschreiben müssen...........

- Wie können wir unsere eigene Existenz wahrnehmen?

mit gott oder durch gott....mit zufall oder durch zufall....mit beobachtung oder durch beoabachtung.....oder wie oder was?..........*zwinker*

hau dir eine backpfeiffe runter, für die schlechte beschreibung deiner frage und dann hast du deine antwort dazu..........*g*

arm heben, hand flach halten, zum gesicht führen, hauen, schmerz spüren = alles biochemische prozesse in deinem körper = wahrnehmung = eigene existenz wahr genommen = antwort...........*g*

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Versuchs doch einfach, mehr als meiner eigenen Existenz, bin ich nicht sicher

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Du weißt aber schon, was Wahrnehmung ist?

Du scheinst Bewusstsein zu meinen.

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Setz Dich 20 Sekunden mit nacktem Hintern auf eine heiße Herdplatte.

Soviel Existenzwahrnehmung hattest Du noch nie.....

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Indem wir uns bewusstmachen.

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Sonstiges

Indem wir in einen Spiegel schauen.......

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