Wie können sich all die Christen sicher sein, dass es Gott gibt?

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21 Antworten

Hallo MrEkko,

ob jemand an Gott glaubt oder nicht, hat aus meiner Sicht in erster Linie damit zu tun, wie jemand sein Wahrnehmungsvermögen und seine Denkkraft einsetzt und wie er das Beobachtbare bewertet. Dies wiederum wird davon bestimmt, welche innere Einstellung er zu der Frage nach Gott hat.

Wenn es beispielsweise um die Natur geht, dann kommen Menschen zu gegensätzlichen Vorstellungen. Die einen sagen, die Natur einschließlich der vielfältigen Lebensformen habe sich von allein entwickelt und sei allein das Produkt natürlicher Gegebenheiten. Die anderen sehen hinter den Werken der Natur die Hand eines Schöpfers. Was ist nun wahr und wie kann man sich Klarheit verschaffen?

Vorab möchte ich einmal etwas zum Thema "Beweise" sagen. Es gibt im wissenschaftlichen Sinn weder für die eine noch für die andere Seite zwingende Beweise, die unwiderlegbar zeigen, dass das Leben mit seinen vielfältigen Lebensformen ohne bzw. mit Gott entstanden sind. Es geht ja schließlich um ein lange zurückliegendes Geschehen, das nicht wirklich rekonstruiert werden kann. Die Erklärungen, die Wissenschaftler dazu abgeben, mögen zwar in sich schlüssig sein, müssen dennoch nicht unbedingt dem entsprechen, was in ferner Vergangenheit tatsächlich geschehen ist.

Hier kommt es, wie eingangs gesagt, eher darauf an, wie ich mein Wahrnehmungsvermögen und meine Denkkraft im Hinblick auf das Beobachtbare einsetze. Zu dem Beobachtbaren gehören beispielsweise all die verschiedenen Lebewesen auf unserem Planeten. Die Wissenschaft hat darüber viele faszinierende Details zutage gefördert, die einen immer wieder in großes Erstaunen versetzen. Bei der Frage nach Gott ist es hilfreich, sich einmal etwas näher mit diesen Einzelheiten zu beschäftigen. Hierzu einige nachdenkenswerte Beispiele.

Das menschliche Gehirn

Das menschliche Gehirn ist als das komplexeste Objekt im Universum beschrieben worden. Peter Russell schreibt in seinem Buch The Brain Book folgendes: "Je mehr man über das menschliche Gehirn herausfindet, umso deutlicher erkennt man, wie weit seine Kapazität und sein Potenzial bisherige Annahmen übersteigen. Das Gedächtnis ist nicht wie ein Behälter, der sich allmählich füllt, sondern mehr wie ein Baum, an dem Haken wachsen, an denen die Erinnerungen aufgehängt werden. Alles, woran man sich erinnert, ist wie ein Satz neuer Haken, an die wiederum neue Erinnerungen gehängt werden können. So wird die Gedächtniskapazität immer größer. Je mehr man weiß, desto mehr kann man lernen". So wie es scheint, ist das Gehirn also unbegrenzt lernfähig.

Zu der faszinierenden Leistungsfähigkeit unseres Gehirns heißt es in einem Buch: „Selbst die kompliziertesten Computer, die wir uns ausdenken können, sind primitiv im Vergleich zur beinahe unendlichen Kompliziertheit und Flexibilität des menschlichen Gehirns — Eigenschaften, die das ausgeklügelte, geeichte System elektrochemischer Signale möglich macht. .  .  . Jeden Augenblick schießen Millionen Signale, beladen mit außergewöhnlich viel Information, durch unser Gehirn. Sie übermitteln Nachrichten aus dem Innern und der Umgebung unseres Körpers" (The Incredible Machine, Seite 326).

Erstaunlich ist auch die Gehirnkapazität. So ist beispielsweise eine durchschnittliche Gehirnzelle mit etwa 60.000 anderen verknüpft, andere hingegen noch mit weitaus mehr. Dazu sagte Karl Sabbagh in seinem Buch The Living Body folgendes: "Das menschliche Gehirn könnte in den Verbindungswegen seiner Nervenzellen mindestens 1  000mal soviel Informationen speichern wie eine große 20- bis 30bändige Enzyklopädie".

Wenn man einmal all diese erstaunlichen Einzelheiten unseres Gehirns in Betracht zieht: Zu welchen Schlussfolgerungen gelangt man dann? Wie bewerte ich das Beobachtbare? Sehe ich darin ein Produkt der Natur oder das Werk eines intelligenten Erschaffers? Ist es vernünftig anzunehmen, dass ein Zusammenspiel natürlicher Gegebenheiten und eine lange Kette zufälliger Entwicklungsschritte dieses komplizierte Gebilde hervorbringen konnte? Selbst Wissenschaftler geben zu, dass das keine zufriedenstellende Erklärung ist.

Der Instinkt der Tiere
Nehmen wir z.B. den Baumwaldsänger, ein nur 20 Gramm leichter Vogel. Sein Instinkt sagt ihm ganz genau, wann er sich auf den Weg von Alaska nach Neuengland machen muss. Dort angelangt, frisst er sich zunächst ein Fettpolster an und wartet eine Kaltfront ab, bevor er sich dann in ca. 6000 m Höhe begibt, um sich dort in einen bestimmten Höhenwind, den Strahlstrom, zu begeben. Der kleine Vogel steuert nun zunächst auf Afrika zu und wird irgendwann von einer Luftströmung erfasst, die ihn an sein Ziel in Südamerika gelangen lässt.

Beachtlich ist, dass das ganze instinktive Wissen in einem Gehirn von der Größe einer Erbse einprogrammiert ist. Wie ist es dort hingelangt? Verrät nicht ein solches "Programm" erstaunliches Wissen über Landschaften und bestimmte Wetterphänomene? Geht das ohne einen Programmierer, der über entsprechende Erkenntnisse verfügt?

Ein anderes Beispiel sind die Ameisen. Diese sind in Kolonien organisiert, die aus Arbeiterinnen und der Königin bestehen. Einige Armeisenarten halten in eigens errichteten "Ställen" Blattläuse, die sie dann melken. Andere Ameisen dienen als eine Art Soldaten, die das Eindringen von Feinden unterbinden.

Immer wieder faszinierend ist auch der Zuginstinkt der Vögel. Jedes Jahr zur gleichen Zeit versammeln sich bestimmte Vogelarten, um gemeinsam ein weit entferntes Ziel anzusteuern. Dabei entwickeln sie ein beeindruckendes Navigationsvermögen. Besonders der Albatros besticht in dieser Hinsicht. So wurden z.B. 18 Albatrosse von einer Insel im Pazifik mit dem Flugzeug mehrere tausend Kilometer weit fortgebracht und dann wieder freigelassen. Nach nur wenigen Wochen waren die meisten der Vögel wieder an ihrem Heimatort angelangt.

Welchen Schluss kann man aus den Navigationskünsten der Vögel ziehen? Woher verfügen die Vögel über dieses Wissen und dieses Können? Hat es ihnen die Natur einfach so beigebracht? Gibt man sich mit dieser Erklärung zufrieden, wenn man sein Denkvermögen richtig einsetzt?

Die lebende Zelle

Der Biochemiker Michael Denton, sagte über die selbst kleinste lebende Zelle, sie sei " eine echte Mikrominiaturfabrik mit Tausenden brillant entworfenen Teilsystemen einer komplizierten Molekularmaschinerie, die insgesamt aus hundert Milliarden Atomen besteht, an Kompliziertheit jede von Menschen gefertigte Maschine in den Schatten stellt und in der unbelebten Welt ohne Parallele ist". Der komplexe Aufbau der Zelle bringt die Forscher immer wieder in Erstaunen. So schalten sich beispielsweise in kürzester Zeit 30.000 ihrer 100.000 Gene entweder ein oder aus, um Anweisungen für den Zellbetrieb zu geben oder um Botschaften von anderen Zellen zu verarbeiten.

Die Datenmenge in der DNS nur einer einzigen Zelle ist so gewaltig, dass sie etwa 1 Million Buchseiten füllen würde! Und zu bedenken ist auch, dass diese ungeheure Datenmenge bei der Zellteilung eins zu eins weitergegeben werden muss. Dabei laufen zehntausende chemische Reaktionen in koordinierter Weise ab. Welch eine gewaltige Steuerungsleistung! Und niemand muss in diesen Vorgang korrigierend eingreifen. Trotzdem wiederholt sich der Vorgang der Zellteilung in unserem Körper tagtäglich millionenfach und das jahrein und jahraus.

In der Zeitschrift Times wurde einmal die Frage aufgeworfen: "Wie soll eine so winzige und komplizierte Maschine je untersucht werden können? Und selbst wenn nach ungeheurem Aufwand eine Zelle des Menschen ganz verstanden werden sollte, so hat der menschliche Körper noch mindestens 200 weitere Arten".

Was soll man nun glauben? Ist die lebende Zelle ein Produkt der Evolution oder steckt mehr dahinter? Zu welchem Schluss gelangt man, wenn man auch hier sein Denkvermögen einsetzt? Und wie bewertet man in diesem Fall das Beobachtbare? Gelangt man dahin, die Möglichkeit eines Schöpfers in Betracht zu ziehen? Vielen geht es so, darunter auch etliche Wissenschaftler. Manche von ihnen sind erst durch ihre Forschungsarbeiten zu der Überzeugung gelangt, dass es einen Gott geben muss.

 Das sind nur wenige Beispiele von unzähligen weiteren, die von großer Weisheit und Sachverstand zeugen. Für viele, darunter auch zahlreiche Wissenschaftler, wird dadurch eines deutlich: Die Konstruktionsmerkmale der Lebewesen bezeugen überdeutlich, dass es einen intelligenten Schöpfer und Designer des Leben geben muss. Ein Mathematikprofessor an der Universität von Cambridge, P.  Dirac, brachte seinen Standpunkt in der Zeitschrift Scientific American wie folgt zum Ausdruck: „Man könnte die Situation vielleicht beschreiben, indem man sagt: Gott ist ein Mathematiker höchsten Ranges, und er hat zur Konstruktion des Universums fortgeschrittenste mathematische Kenntnisse angewandt." An Gott zu glauben hat also nichts mit Naivität oder Unwissenheit zu tun. Es geht vielmehr darum, wie man die Dinge, die man in der Natur sehen und beobachten kann, bewertet und ob man innerlich bereit ist, sie einer intelligenten Macht zuzuschreiben.

LG Philipp

Immenflug 26.09.2017, 20:22

wunderbar logische Argumente, philipp59

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Hallo Ekko,

Ja, echte wiedergeborene Christen können sich absolut sicher sein das es Gott gibt! Sicher zielt deine Frage darauf ab woher sie das wissen können, bzw. was ihnen Sicherheit gibt...!? Um diese Frage zu beantworten muss man ein wenig ausholen.

"Glauben" ist für einen Christen nicht eine wage Vermutung, etwas unsicheres oder gar Naives, es ist vielmehr - um es mit den Worten der Bibel zu sagen - "eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht." (Hebräer 11,1)

Jetzt die Frage: Woher kommt diese Zuversicht? Bzw. diese Überzeugung?

Die Zuversicht ist da, weil sich ein Christ zu Gott bekehrt hat [widergeboren ist], und Gott real in seinem Leben erfahren hat. Seid dem Zeitpunkt hat ein gläubiger Christ auch den "Heiligen Geist" der ihm diese Zuversicht und Sicherheit gibt.

Mir ist klar, das es für jemanden der das nicht selbst erfahren hat, nicht überzeugend ist, und man es vielleicht als etwas "mystisches" abtut. Ich bin auch einer, der sehr viel Wert auf Fakten legt und möglichst viel Sicherheit bei dem haben will was er tut.

Die Ursache zu gläubig zu werden, liegt nicht in erster Linie an guten und logischen Argumenten, sondern in dem Verlangen von "Sünde" frei zu werden. Dafür muss einem natürlich erstmal bewusst sein das man "sündig" ist. 

Genau diesen Zweck haben alle Gebote in der Bibel. Sie sollen einem Menschen zeigen das er den Maßstäben Gottes nicht von sich aus gerecht werden kann und eigentlich hoffnungslos verloren ist. Doch an dieser Stelle kommt das Evangelium (Die gute Nachricht) zum Tragen. Weil Jesus stellvertretend für Sünde "gebüßt" hat, als er am Kreuz gestorben ist, bietet er dem Glaubenden Vergebung an. Nur so kann ein Mensch sein Schuldproblem vor Gott lösen.

Nochmal zusammengefasst:

  1. Muss dem Menschen seine Sünde und Schuld bewusst sein
  2. Muss der Mensch vor Gott Buße tun und seine Vergebung im Glauben empfangen
  3. Dann erlebt der Mensch die "geistliche Widergeburt" und der "heilige Geist gibt ihm die Zuversicht das es Gott gibt.

Für einen ungläubigen Menschen ist eine "Torheit"[Dummheit] an Gott zu glauben sagt die Bibel in 1. Korinther 1,18 "Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verlorengehen; uns aber, die wir gerettet werden, ist es eine Gotteskraft;"

Deshalb ist es eigentlich nur nachzuvollziehen, wenn man selbst glaubt!

Ich hoffe ich konnte ein wenig helfen. Für Nachfragen kann man mich gerne kontaktieren.

666Phoenix 02.07.2017, 11:22
    Muss dem Menschen seine Sünde und Schuld bewusst sein

Dazu muss man v. a. folgendes NICHT haben: 

Achtung vor ich selbst!

Selbstbewusstsein!

Gesundes Wissen um die Zusammenhänge in Natur und Gesellschaft!

und eigentlich hoffnungslos verloren ist. 

Wenn "er" es endlich geschafft hat und Du Dir selber so wenig wert bist, dann solltest Du Deinem Gott nicht danken, sondern ihn zu seinem Counterpart, dem Deibel, schicken!

 in dem Verlangen von "Sünde" frei zu werden. 

Wieso willst Du von irgendeiner "Sünde" frei werden, die Dir Dein Gott erst eingeredet hat?? 

Na, und selbst Und wenn?! "Sündige" doch einfach nicht!

_______

SolaGracie

Auch Du schaffst es nicht, mir irgendeine "Schuld" oder "Sünde" einzureden!

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Solagracie 02.07.2017, 13:19

Danke für deinen Kommentar! Daran wird deutlich wie recht die Bibel in 1.Korinther 1,18 hat. Ich bete zu Gott für dich, das dir die Augen aufgetan werden und du deinen verlorenen Zustand erkennst. Nicht ich bin es der irgendwem Schuld einreden muss. Das übernimmt der Schöpfer selbst, er allein kann einem Menschen seine Verlorenheit offenbaren. Gottes Segen dir!

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janinakathleen 02.07.2017, 21:33

ich bete auch,bin auch wiedergeborener Christ bzw. Christin!!!;D

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Hooks 07.07.2017, 12:54
@janinakathleen

Ich schließe mich an.

Na, und selbst Und wenn?! "Sündige" doch einfach nicht!

Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.

10 

Wenn wir sagen, dass wir nicht gesündigt haben, so machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.

Wie nun? Haben wir etwas voraus? Ganz und gar nicht! Denn wir haben ja vorhin sowohl Juden als Griechen beschuldigt, dass sie alle unter der Sünde sind,

10 

wie geschrieben steht: »Es ist keiner gerecht, auch nicht einer;

11 

es ist keiner, der verständig ist, der nach Gott fragt.

12 

Sie sind alle abgewichen, sie taugen alle zusammen nichts; da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer!

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Das ist eine Gewissheit, die man schlecht beschreiben kann.

Erst letzte Woche habe ich Gott am Werk beobachtet. Eine Verwandte von mir erhielt eine tötliche Diagnose.

Wir beteten dafür, dass es doch bitte eine Fehldiagnose sein sollte.

Am nächsten Tag erhielt ich früh die Whatsap: "Sie ist absolut gesund! Der Arzt hat sich geirrt!".

Man könnte überlegen, ob man ihn verklagt oder mindestens einen bösen Brief schreibt, nachdem er die Pferde scheu gemacht, meine Verwandte mit sofortiger Wirkung beurlaubt und ihr einen Psychologen nahegelegt hatte.

Aber Tatsache ist: Es hat funktioniert. Halleluja!

Es sind nicht immer solch plakative Erlebnisse. Manchmal sind es nur Kleinigkeiten. Ich aber bin absolut sicher, dass Gott da am Werk ist.

Hooks 07.07.2017, 12:31

Ein anderes Beispiel: eine verhauene mdl Prüfung (immer noch bestanden).

"Trotz" Gebet... der Prüfling bezeugte: Ich habe das Gebet bemerkt, ich bin auf einmal ganz ruhig geworden.

Auch da ist Gott am Werk.

Oder eine Fehlgeburt o.ä. ... immer wieder bezeugen Menschen, daß sie gerade in solchen Leid-Erfahrungen nicht vom Leid verschont wurden, aber sie haben besonderen Frieden und Geborgenheit empfangen.

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Nun meine Frage: Wie geht das? Also ich bin ein sehr realistischer Mensch. Ich schaue auf die Fakten sozusagen.. ich könnte mir niemals sicher sein, dass es wirklich Gott gibt.

Ich bevorzuge ebenfalls eine realistische Weltbetrachtung. Ich bin mir niemals sicher, dass es Gott gibt. Eine Sicherheit gibt es hier nicht. weder dafür - noch dagegen.

Auch Christen haben immer wieder Zweifel. Du solltest mal mit der Familie reden. Die werden auch Zeiten des Zweifels erlebt haben.

Ich kann dir nur empfehlen, dich in die Gemeinschaft mit Christen zu begeben. Dort trägt man sich gegenseitig, wenn der Eine mal zu schwach ist.

Helden gibt es nur im Märchen.

Jesus Christus immer besser kennen zu lernen ist ein guter Weg, eine persönliche Gewissheit zu bekommen. Das ist eine Aufgabe für das ganze Leben.

Der wissenschaftliche Beweis, dass es Gott gibt, ist nicht möglich. Unser Verstand ist so geartet, dass er nur das erkennen und erfassen kann, was zu unserer Erfahrungswelt und unseren Erfahrungsmöglichkeiten gehört.

Z.B. kann ich zu Sachen, die ich sehen, fühlen, schmecken und anfassen kann, sagen: sie sind vorhanden. Desgleichen kann ich zu Sachen, die ich durch Experiment nachweisen kann, ebenfalls sagen: sie sind vorhanden.

Das alles ist in Bezug auf Gott nicht möglich. Zwei Gründe gibt es dafür: Gott gehört zu einer Dimension, in die unser Verstand nicht (durch Erkennen) hineinwirken kann: das sog. Übersinnliche. Zum anderen liegt es an der Natur Gottes, dass er mit unseren Erkenntnisorganen nicht erfasst werden kann. Gott gilt als Schöpfer des Universums. Er muss also größer sein als alle Fixsterne und Galaxien, die wir am
Firmament wahrnehmen. Ein derart gigantisch großer Gott ist für uns Menschen nicht erkennbar, zumal wir noch nicht einmal die meisten Galaxien in ihren Einzelheiten erkennen können.


Der Gläubige sagt daraufhin: Ich kann Gott durch den Glauben erkennen.

Wem eine solche „Erkenntnis“ nicht zusagt, der kann auch mit Hilfe seiner Vernunft zur Erkenntnis Gottes gelangen, jedoch nicht – wie schon gesagt – durch die Methode des Beweisverfahrens.

Kant sagte: „Ich kann vom Übersinnlichen, z.B. von Gott, zwar eigentlich keine theoretische Erkenntnis, aber doch eine Erkenntnis nach der Analogie, und zwar die der Vernunft zu denken notwendig ist, haben.“ (s. Kant für Gestresste, S. 153) Es ist der Vernunft zu denken notwendig, dass von
nichts nichts kommt. Da nun etwas vorhanden ist, nämlich die Menschen auf dem Planeten Erde, muss also dieses „Etwas“ von etwas anderem gekommen sein. Dieses „Andere“ nennen wir Gott.

Wer behauptet, es gebe dieses „Andere“ (Gott) nicht, muss dann sagen, dass der Planet Erde und die Menschen auf dem Planeten von nichts gekommen sind. So etwas ist aber gegen die Notwendigkeit des Denkens
der Vernunft gerichtet. Aus diesem Grunde bin ich fest davon überzeugt, dass es Gott geben muss.




Also ich persönlich denke das die meisten Menschen die Gläubig sind tatsächlich Zweifel haben. Allerdings wird der Zweifel an Gott bzw. der Unglaube in allen Religion verteufelt. Wenn du an Gott zweifelst trifft dich der Blitz. Es ist ein großes Tabu ein Denkverbot das Religiös indoktrinierte Menschen oft haben. 

Ich will damit nicht sagen das der glaube diesen Menschen nicht geholfen hat. Das hier ist nur meine Theorie und meine Persönliche Meinung.

PS: Das du dir niemals sicher sein könntest ist absolut verständlich weil es einfach keinerlei Beweise oder Indizien dafür gibt das Gott existiert. 

Wirklich an Gott zu glauben, bedeutet nicht nur an Seine Existenz zu glauben, sondern eine tiefe, innige Beziehung zu leben.

Dies setzt voraus, dass man durch diese feste Gewissheit aus tiefstem Herzen weiß, dass Er da ist und einen liebt. Dafür hat Jesus am Kreuz alle Sünden, die man begangen hat (und auch die, welche man noch begehen wird) getilgt, sodass jeder, der an Ihn glaubt, ewig mit Ihm leben darf.

Diese feste Gewissheit kann jeder erlangen, der dies von ganzem Herzen will und nach Ihm sucht. Jesus hat gesagt: Sucht mich, und ihr werdet mich finden! Genau dies ist damit gemeint.

Hooks 07.07.2017, 12:39

Diese feste Gewißheit ist allerdings nicht einfach so da, sondern sie wird durch Vertrauen erreicht. Dieses Vertrauen ist zunächst ein Sprungins kalte Wasser, danach kann man dan mit Gewißheit sagen, daß es Gott gibt und wie man mit ihm komuniziert.

Vorher geht das nicht.

Das ist wie mit dem Stromkreis. Eins kann man von außen messen, das andere nur, wenn man sich (das Gerät) in den Stromkreis mit hineingibt.

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Ich glaube an Gott, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese Welt durchdacht und geplant wurde, ich glaube
nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung,
dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine
wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann
wird das Wunder auch bestätigt. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet nach
"Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch"
suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein
Leben nach dem Tod zu glauben.

Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

Du mußt nur deine eigene Existenz betrachten, wie wunderbar du gemacht bist. Du hast Selbstheilungskräfte, Verdauung und Atmung funktionieren einwandfrei automatisch ohne deine Aufmerksamkeit zu beanspruchen.

Aus einem mikroskopisch kleinen Ei und noch kleineren Samen bist du durch Verschmelzung entstanden. Die Geschlechtsorgane sind perfekt aufeinander abgestimmt, sie passen ideal. Die Hormone bewirken ein Wachstum und eine faszinierende Entwicklung des Kindes im Mutterleib. Die Muttermilch versorgt das Baby optimal und ändert sich anfangs täglich in der Zusammensetzung.

Wasser hat bei vier Grad die größte Dichte - stelle dir nur vor, es wäre nicht so. 

Jetzt komme mir bitte nicht mit der Evolutionstheorie - an ein solches unvollkommenes Kontrukt kann ich persönlich nicht glauben.

Ich bin dagegen der Meinung, unserem genialen Schöpfer gebührt alle Ehre und Dank für seine große Liebe, die sich in den Dingen zeigt, die er erdacht hat, damit alle seine Werke die bestmöglichen Chancen haben, glücklich zu werden.

google: "Was lehrt die Bibel wirklich?" Dort findest du Antworten auf Fragen wie: warum geht es auf der ERde nicht gerecht zu, warum läßt Gott das Böse zu, was Gott mit der Erde vor, warum werden wir alt und sterben, was geschieht nach dem Tod?

100 % sicher sein, dass es Gott gibt, kann ich ebenso wenig wie ein Atheist sicher sein kann, dass es Gott nicht gibt. 

Das Gebet, ich habe es selber so oft erlebt, kann (fast) Berge versetzen. Ein Atheist wird wahrscheinlich sagen, das waren Zufälle. Zufälle gibt es immer wieder, aber die  Ereignisse, die ich als Gebets-Erhörungen betrachte, die gingen für mich weit über die normalen Zufälle hinaus. Das sind für mich Fakten. 

Andere Fakten sind für mich Biografien. Erlebnisse die zeigen, was Menschen mit Gott alles erlebt haben. Ein paar wenige Beispiele:

Boxerkind Überleben in einer Welt ohne Liebe von Tim Guénard (Als Kind ging Tim durch die Hölle. Boxen wurde, ehe er Gott begegnete, zur Leidenschaft)

ISBN: 9783863570231

Die Zuflucht von Corrie ten Boom

(Corrie ten Boom hat fast alle Angehörigen im KZ verloren und überlebte diese grauenhafte Zeit knapp. Gott legte ihr aufs Herz, die Botschaft der Vergebung weiterzugeben.) ISBN: 9783775156301

Joni Die Biografie von Joni Eareckson Tada (Joni war nach einem Badeunfall querschnittgelähmt und wollte sich das Leben nehmen. Doch Jesus machte sie zur Hoffnungsträgerin für Hundertausende)

ISBN: 9783865915689

Dann aber auch Lebensgeschichten in den Medien: 

Sie tun nur so . (die meisten jedenfalls - oft nur unaufrichtiges Theater)

In deinem Beispiel würde mich einmal die Reaktion wenn der Junge nicht gesund geworden wäre.

Christen sind Menschen und die hängen meist recht merkwürdig ihr Fähnchen nach dem Wind.

Hooks 07.07.2017, 12:43

Christen sind Menschen und die hängen meist recht merkwürdig ihr Fähnchen nach dem Wind.

Kommt darauf an, ob diese "Christen" sich so nennen, weil sie durch eine ganz persönliche Beziehung zum Herrscher des Universums zu einem Nachfolger von Jesus Christus geworden sind, oder weil man ihnen dieses Etikett verpaßt hat durch eine Säuglingszwangsbewässerung.

Ich kann Dir erstaunliche Berichte von Menschen geben, deren Kind gestorben ist, und die trotzdem an ihrem liebenden Vater im Himmel festhalten. Ich kenne mehrere persönlich.

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Huflattich 07.07.2017, 19:15
@Hooks

Ich halte allein schon die Bezeichnung "Herrscher des Universums" für vermessen .

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Persönliches Ausprobieren. Anders geht nicht.

Kostet Mut, wie beim Sprung vom 5er.

Die glauben daran. Das ist sicher.

aus ihrem glauben ziehen alle christen lebenskräfte. deshalb ist gott für die existent.

lasse sie doch ruhig glauben!!

Sie können sich nicht sicher sein, darum glauben sie ja.

Hooks 07.07.2017, 12:45

Gerade andersherum. Auf Gott vertrauen kannst Du nur dann, wenn Du Dir ganz sicher bist. Sonst lohnt der Aufwand und das Mobbing nicht.

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Pokhorny 07.07.2017, 12:54
@Hooks

Es ging aber darum ob man sich sicher sein kann, das es Gott gibt. Und auch wenn man völlig darauf vertraut, ist es dadurch trotzdem nicht sicher. das verdrehen von Worten, ändert nichts an Tatsachen. Denn Fakt ist: KEINE Religion konnte bisher die reale Existenz ihrer Gottheit(en) beweisen. Da kann sich niemand zu 100% sicher sein, sondern muss glauben, dass er recht hat.

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Hier Fakten, die mich von der Existenz Gottes überzeugen:

— Die Natur / Schöpfung bezeugt, dass ihre Ursache Intelligenz ist.

— Erfüllte Prophezeiungen ...

— Die Wertmaßstäbe der Bibel sind noch heute weltweit anwendbar.

— Wo die Bibel wissenschaftliche Aussagen macht, sind sie korrekt.

— Die Bibel liefert Antworten darauf, woher wir kommen, warum wir da sind und wohin die Reise geht.

"Glauben" hat nichts mit "sicherem Wissen" zu tun.. sonst würde man das Wissenschaft nennen..

Hooks 07.07.2017, 12:48

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Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht.

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Dies

habe ich euch geschrieben, die ihr glaubt an den Namen des Sohnes

Gottes, damit ihr

wisst

, dass ihr ewiges Leben habt, und damit ihr [auch

weiterhin] an den Namen des Sohnes Gottes glaubt.

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Ich bin fest davon überzeugt, dass es Gott gibt und kann nur beschreiben, warum ich persönlich an den Gott glaube, der sich uns m. E.in der Bibel offenbart (vgl. 2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21).

Für mich gibt es für die Wahrheit dieser Aussage viele Gründe, z. B. ihre Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeite ihrer Entstehung und Überlieferung, die Schöpfung (die "Wunder" der Natur und der Lebewesen), der Bereich "erfüllte Prophetie" usw.

Einige davon werden z. B. hier aufgeführt und erklärt: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

Und hier: http://www.wo-ist-gott.info/sites/beweise-fuer-gott.htm

Die sind ja nicht sicher, die GLAUBEN!

So nach dem Motto: man kann ja nicht wissen, wozu es gut ist.

Geborgenheit und Sicherheit gibt eher die Gemeinde.

Hooks 07.07.2017, 12:47

Das ist ein großer Grund, warum ich die alte Sprache nciht gut finde in der Bibel. Glauben ist eher das "geloben", sich ganz fest anvertrauen. Heute bedeutet "glauben" etwas anderes, und deshalb müßte man das unbedingt abschaffen, das Wort.

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Blindi56 07.07.2017, 17:57
@Hooks

Selbst, wenn glauben nur "anvertrauen" bedeutet, ist es kein Wissen, sondern man verlässt sich drauf, dass es schon richtig sein wird.

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Um überzeugt von Gottes Existenz zu sein gibt es nur einen Weg: Verstand ausschalten und die entstehende Leere mit religiöser Propaganda zumüllen bis der Körper aus Verzweiflung beginnt entsprechende Gefühle zu produzieren.

Hooks 07.07.2017, 12:49

Um überzeugt von Gottes Existenz zu sein gibt es nur einen Weg:

Richtig. Geh Gottes Anweisungen durch, die er dafür gibt, daß er von Dir persönlich erkannt wird.

Das erste ist, anzuerkennen, daß man ein Sünder ist. Da hapert es schon bei den meisten. Bedingungen nicht erfüllt, Experiment kann nicht gelingen.

Wer es wagt (das ist immer ein Wagnis!), der erkennt das auch.

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Andrastor 09.07.2017, 18:49
@Hooks

Geh Gottes Anweisungen durch,

Wo finde ich diese denn? Nach den Anweisungen zum Völkermord? Zwischen Aufruf zur Vergewaltigung und den Tipps zur korrekten Sklavenhaltung? Oder irgendwo bei Rassismus und Religionsfeindlichkeit?

Das erste ist, anzuerkennen, daß man ein Sünder ist.

Wie bei Scientology, da ist das erste anzuerkennen dass man unglücklich ist.

Warum haben nur alle Religionen so ähnliche Propagandamethoden? Warum brauchen sie diese nur, wenn es doch die jeweiligen Götter wirklich geben soll?

Experiment kann nicht gelingen

Ebenso wie das Experiment das beweist dass es Jesus Christus nicht gibt.

Wer es wagt (das ist immer ein Wagnis!), der erkennt das auch.

Ich würde dir mal raten aus dem Kleinkaro deiner Welt herauszukommen und zu versuchen die Welt aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Vielleicht erkennst du dann, dass du eine Fikiton gelebt hast.

DAS ist ein Wagnis!

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