Wie können HIV-positive Frauen schwanger werden? Ungeschützter Geschlechtsverkehr oder künstliche Befruchtung?

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12 Antworten

so nun hab ich mir das alles durchgelesen.ich wurde schwanger und war glücklich darüber bis der tag kam an dem ich meinen mutterpass und das postive testergebnis in die hand bekam.ich war am boden zerstört und das erste was ich dachte war die schwangerschaft abzubrechen und bin in der praxis in tränen ausgebrochen.mein frauenarzt beruhigte mich und erklärte mir den heutigen stand der medizin und bat mich darum erst mit dem oberarzt der hiv-ambulanz zu sprechen.und gott sei dank ich hab es getan denn dann hätte ich heut nicht meine wundervolle GESUNDE tochter.ich wurde gründlich über die krankheit aufgeklärt.genau wie die schwangerschaft ablaufen wird.ganz normal.ich hatte eine sehr schöne schwangerschaft hab ab der 31.schwangerschaftswoche medikamente bekommen um die viruslast runterzudrücken und in der 36.schwangerschaftswoche war es soweit.ich bekam 3 stunden vor der geburt eine art chemo um die last ins minimale zudrücken und mein kind wurde geboren mit einem kaiserschnitt aber keinen gewöhnlichen.die fruchtblase wurde leicht mit rausgehoben damit sie nicht mit meinem blut in berührung kommt.wichtig ist das es zu keinen blasensprung kommt.in den jahren hat sich die medizin noch mehr gesteigert.in der schweiz werden die kinder teils wenn die viruslast stimmt auch auf normalem wege geboren und es werden im jahr ca.200 kinder geboren ein elternteil oder beide positiv sind und das letzte positive kind liegt über 15 jahr zurück.jetzt vor einigen monaten äußerte meine tochter den wunsch nach einem geschwisterchen.das bekam mein arzt mit und fragte mich warum nicht meine werte sind genau richtig. und ich kann noch 1 gesundes baby bekommen.jetzt arbeiten wir gemeinsam mit frauenarzt und facharzt daran.und mein partner ist trotz das wir ungeschützten verkehr hatten damals negativ. genau wie unsere tochter.hiv ist heute zu vergleichen mit diabetes.ich hab es jetzt 6 jahre und es steht seit 3 jahren unverändert.gut ist es wenn man es weiss und von anfang an alles gemeinsam mit arzt kontrolliert rangeht.so ich bin in der situation und weiss bescheid.also man sollte nicht urteilen wenn man eigendlich nicht wirklich so informiert ist...all die fragen gingen mir auch durch den kopf aber ich informiere mich immer wieder über die neuesten dinge im punkt hiv

Hallo..Deine Frage finde ich sehr interessant..Ich kann dazu sagen..Ich selber bin seid 7 Jahren hiv positiv und bin 22 jahre jung.. Mein Partner ist auch HIV positiv..sicherlich ist es für einen negativen partner hoch ansteckend wenn man ungeschützten verkehr hat dies kann man aber umgehen in den man verhütet und sich danach mit einer spritze die spermien aus dem kondom selber einsetzt oder durch eine künstliche befruchtung..Dies kann ich sogar ruhigends gewissen sagen da es mir meine ärztin selber gesagt hat und ich es mir auch gründlich durchgelesen habe..Die Frage hierzu ist eigentlich sehr gut gestellt aber vielleicht solltet ihr euch einfach malein wenig darüber informieren wenn ich schon lese " hiv positive frauen sollten grundsätzlich NICHT schwanger werden" das ist schwachsinn..Mit den medikamenten ist das risiko so gering und ein negatives kind wird auf jeden fall zur welt kommen wenn man unter der nachweisbargrenze von hiv liegt..also diese aussage ist totaler blödsinn..

informieren kann ich dazu nur sagen..

lg

Ich finde es unglaublich unverschämt hiv positive menschen als verantwortungslos anzusehen wenn sie sich für ein kind entscheiden mit speziellen medikamenten ist das risiko für das kind zu erkranken bei weniger als 2 % Frauen, die während der Schwangerschaft rauchen, haben doppelt so häufig geistig zurückgebliebene Kinder, so eine neue Studie der amerikanischen Emory University. Das Risiko erhöhte sich beim Konsum von fünf Zigaretten täglich um 35 Prozent. Bei Frauen, die täglich ein Päckchen rauchen, lag es sogar um 85 Prozent höher als bei nichtrauchenden Müttern. Ich denke das sich keiner hir der diese situation nicht selbst erlabt hat ein recht hat so (teilweise)abwertend äußern sollten und wenn kinder von anfang an damit leben lernen sie es zu akzeptieren und es gibt bei weiten schlimmere krankheiten und es gibt auch genug gesunde menschen die ihren kindern viel schlimmeres antun darüber sollte man sich auch gedanken machen lg

Man kann die Viruslast der Frau im Glücksfall aber auch so reduzieren, dass die Virusanzahl unter der Nachweisgrenze liegt.Dass heißt, dass der virus natürlich weiterhin im körper ist, aber die ansteckungsgefahr sehr gering ist. Dazu gab es letztens einen Fall in der Schweiz. Die Frau war positiv, der Mann und das frischgeborene Kind negativ.

Das Risiko für normale heterosexuelle Männer sich bei einer Frau anzustecken ist ziemlich gering(ich würde es trotzdem nicht ausprobieren) Also wäre normaler ungeschützer Verkehr möglich. Meistens wird es jedoch über die künstliche Befruchtung geschehen nehm ich an.

Durch künstliche Befruchtung. Was mir persönlich dabei durch den Kopf geht, was passiert mit dem Kind (falls es gesund zu Welt kommt), die Mutter aber in den nächsten Jahren an ihrer Krankheit verstirbt!?!....

Ja, sehr gut mitgedacht - DH!

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Ein wichtiger, nachvollziehbarer Gedanke. Aber ich denke, die Mutter würde sich nicht darauf einlassen, wenn ihr Gesundheitszustand sehr schlecht wäre. Wenn AIDS noch nicht ausgebrochen ist, kann man noch Jahrzehntelang leben - zumindest soll es kein Einzelfall sein.

Lies mal hier: http://www.gutefrage.net/frage/hiv

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@user1175

Klar kann man immer sagen, das ganze Leben ist ein Risiko! Aber ein Kind bedeutet Verantwortung übernehmen und keiner weis, wann die Krankheit ausbricht!?! Bei allem Respekt, ich habe da meine Zweifel.....

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Wenn eine Frau HIV-infiziert ist, dann gibt es eine etwas seltsame Möglichkeit, wie sie Kinder bekommen kann ohne ihren Mann anzustecken. Also müsste der Mann geschützt Geschlechtsverkehr mit ihr haben. Wenn sie fertig sind, dann kann der mann den Kondom umkehren und wieder einführen. So gelangen die Samen in ihr Körper ohne, dass der Mann direkten Kontakt mit ihr hatte.

Nicht direkt die Antwort auf die Frage (aber die wurde ja ohnehin schon beantwortet), aber ich finde das wirklich völlig inakzeptabel. Eine 2%ige Chance auf eine Infektion des Babys sollte eigentlich ein ausreichendes Argument sein, mit HIV keine Kinder zu bekommen. Zwei von Hundert ist eine ganze Menge, wenn man bedenkt, dass es hier um menschliches Leben geht! Wer könnte denn damit Leben, ein HIV-infiziertes Kind in die Welt gesetzt zu haben? Wer will seinem Kind das später erklären - und wie? Mit welcher Rechtfertigung? "Ich dachte, es würde ausgerechnet bei mir gut gehen"?

das ganze beweisst nur wieder mal wieviel manche ueber HIV wissen. Frag mal ein HIV positiven Teenager, wie er denkt das seine Mutter ihn trotz HIV bekommen hat. Davon gibt es naemlich viele.

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hiv erkrankte Fraue sollten grundsätzlich NiCHT schwanger werden, weil es sehr gut passieren kann dass das kindchen auch hiv positiv ist!!!!

.........es gibt auch die Moeglichkeit, nach dem Verkehr das Kondom verkehrt herum einzufuehren. So kann auch eine Schwangerschaft enstehen. Zu dem 2% Risiko bei HIV und das HIV Frauen keine Kinder kriegen sollen. Was ist mit dem 5% Risiko fuer DOWN-SYNDROM dass jede Frau hat. Da duerfte doch niemand schwanger werden.

Bin selbst HIV positiv hab 2 Kinder beide negativ. Aus medizinischer Sicht kann ich 80 werden, soviel zum Thema VERANTWORTUNG.

Da gibt es wohl einen kleinen Unterschied. HIV ist eine Infektionskrankheit, das Down-Syndrom eine nicht beeinflussbare Fehlentwicklung.

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Eine Möglichkeit wäre die Insemination, bei der der Samen des Mannes direkt in die Gebärmutter injiziert wird.

... und ein afrikanischer mann glaubt er könne hiv loswerden indem er mit einer jungfrau schläft... ;-) also bevor ihr diskutiert/ erstmal grundlagenforschung betreiben, dann ist das diskutieren einfacher!!!!!!!!!!!!!

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