Wie können es "Tage" sein, wenn es doch an den ersten drei Tagen noch keine Sonne gab?

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24 Antworten

Die Tage in der Bibel sind (wie so vieles andere auch) symbolisch gemeint.

Gemeint sind damit Zeitabschnitte ... von Minuten, Stunden, Tagen, Wochen ... Monaten, Jahren oder Jahrmillionen ... das weiß keiner zu sagen und das ist auch nicht wichtig um dem Kern der Aussage zu begreifen.

Und ... du könntest das Ganze auch von der rein mystisch-spirituellen Seite her betrachten. Wenn Gott allmächtig und ewig - ohne Anfang und Ende - ist, und alles, was existiert aus seiner Kraft geschaffen hat, dann gab es die Sonne immer schon, denn auch sie war und ist ein Teil der göttlichen ewigen Macht.

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Kommentar von KaeteK
14.07.2013, 11:16

EInfach nur die Bibel lesen und wenn du etwas nicht verstehst, dann lass es stehen und erzähl Menschen nichts von "mystisch-spirituellen Seiten"!

Du kannst glauben oder es lassen....Es hilft, wenn man unter Gebet die Heiligen Schriften liest - Gott gibt uns keinen Stein, wenn wir Ihn um ein Brot bitten.

Gerade wenn jemand als Nichtchrist die Bibel nicht kennt, sollte man mit schwammigen Aussagen Zurückhaltung üben. Du vermutest - also bist du dir nicht sicher...Meinst du Gottes Wort ist ein Rätselbuch?! Für uns Christen ist es Sein Wort und somit verbindlich. Der Geist Gottes unterweist uns , so er will, was wir bedürfen und nicht was uns passt oder nicht.

1.Kor 2 11 Denn wer von den Menschen weiß, was im Menschen ist, als nur der Geist des Menschen, der in ihm ist? Also weiß auch niemand, was in Gott ist, als nur der Geist Gottes. 12 Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist, auf daß wir die Dinge kennen, die uns von Gott geschenkt sind; 13 welche wir auch verkündigen, nicht in Worten, gelehrt durch menschliche Weisheit, sondern in Worten, gelehrt durch den Geist, mitteilend geistliche Dinge durch geistliche Mittel. 14 Der natürliche Mensch aber nimmt nicht an, was des Geistes Gottes ist, denn es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen, weil es geistlich beurteilt wird; 15 der geistliche aber beurteilt alles, er selbst aber wird von niemand beurteilt; 16 denn "wer hat den Sinn des Herrn erkannt, der ihn unterweise?" Wir aber haben Christi Sinn. (Römer 11.34)

Psalm 119,105 Dein Wort ist meine Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.

So eine Aussage kann man nur machen, wenn man Gottes Wort liebt und kennt - wenn ich aber meine und vermute, dann ist dieser Vers unbedeutend.

An dieser Stelle möchte ich gerne Psalm 119 von Herzen empfehlen...Sehr lehrreich für alle die es nicht so mit der Überzeugung haben (Darunter sind leider auch sogenannte Christen), dass die Heilige Schrift Gottes Wort ist - und wenn sie von Gott ist, wovon ich überzeugt bin, dann habe ich keine Zweifel zu haben, dass sie nicht wahr ist.

Ansonsten bin ich wie ein Ungläubiger

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Das ist doch gerade der klare Beweis, daß es sich bei dem Schöpfungsbericht nicht um buchstäbliche Tage gehandelt haben kann. "Tag" bedeutet in diesem Zusammenhang einfach "Zeitabschnitt". Sowohl die Hebräischen als auch die Christlichen Griechischen Schriften verwenden das Wort "Tag" (hebr. jom, griech. hemera) in buchstäblichem, übertragenem oder sogar symbolischem Sinn.

In Prophezeiungen steht ein Tag manchmal für ein Jahr. z. B. Hesekiel 4:6, wo es heißt: "Und du sollst dich auf deine rechte Seite legen und du sollst die Vergehung des Hauses Juda vierzig Tage tragen. Einen Tag für ein Jahr, einen Tag für ein Jahr, so setze ich es für dich fest."

Der Begriff "Tag" wird auch hinsichtlich der Lebenszeit eines Menschen gebraucht, z. B. "die Tage Noahs" oder die Tage LOts, womit ihre Lebensdauer gemeint ist. Der Apostel Petrus drückt sich ähnlich aus, wenn er sagt, daß in Gottes Augen tausend Jahre nur wie ein Tag sind , der vergangen ist, und wie eine Nachtwache." 2. Petrus 3:8

Die Situation des Menschen läßt sich nicht mit der des Schöpfers vergleichen, der sich nicht auf eine bestimmte Umlaufbahn eines Planeten (z. B. Erde um die Sonne) beschränkt. Er ist außerhalb von Raum und Zeit, wie wir sie kennen. Daher ist der Begriff "Tag" nicht buchstäblich auf Sonnenauf- bzw. untergang zu beschränken.

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Kommentar von wildcarts
12.07.2013, 15:57

In Prophezeiungen steht ein Tag manchmal für ein Jahr. z. B. Hesekiel 4:6

Tut aber nichts zur Sache. Denn die Bibel ist nur eine zusammenstellung mehrerer Bücher, unter Auslassung weiterer Schriften, die aufeinander aufbauen. Wenn ein späterer Schreiber etwas hinzufügt, dann ist nicht geklärt was der erste GEMEINT hat. Solche Texte zu Regeln zu machen ergibt keinen Sinn.

Er ist außerhalb von Raum und Zeit, wie wir sie kennen.

Auf gut deutsch gesagt: Er existiert nicht.

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Kommentar von WotansAuge
12.07.2013, 17:21

Das ist doch gerade der klare Beweis, daß es sich bei dem Schöpfungsbericht nicht um buchstäbliche Tage gehandelt haben kann. "Tag" bedeutet in diesem Zusammenhang einfach "Zeitabschnitt".

Selbstverständlich kann es sich nicht um Tage gehandelt haben, aber dies wird mit naturwissenschaftlichen Mitteln bewiesen, nicht so wie du es gerne hättest. Die Frage ist, ob der Autor (menschliche) Tage gemeint hat. Und diese Frage lässt sich klar mit "JA" beantworten, denn die Tage der biblischen Schöpfungsmythologie werden stets durch den einmalen Wechsel von hell und dunkel gekennzeichnet, bzw. später, nach Erschaffung der Sonne, durch den Auf- und Untergang der Sonne. Also wie Realsausi geschrieben hat: der Tag der hier gemeint ist, ist naturwissenschaftlich klar definiert und stellt die Zeit dar, in der die Erde einmal um sich selbst rotiert.

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Kommentar von KaeteK
14.07.2013, 11:22

Es tut immer wieder weh, solche Texte zu lesen...

Das ist doch gerade der klare Beweis, daß es sich bei dem Schöpfungsbericht nicht um buchstäbliche Tage gehandelt haben kann

  1. Mos 1 4 Und Gott sah, daß das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis 5 und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.

Ich kann nicht nachvollziehen, wie man das nicht verstehen kann. Sieh mein Link von Wort und Wissen...

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Naja, auf deiner Argumentationsebene könnte man sagen, dass Gott schon weiß, wie lange ein Tag geht, auch wenn die Sonne nicht scheint :-)

Die beiden sehr unterschiedlichen und auf der Ebene auch widersprüchlichen Schöpfungsgeschichten am Anfang der Tora und Bibel sind aber nicht wörtlich gemeint. Es geht darum, komplexe Zusammenhänge so zu formulieren, dass sie jeder auf den ersten Blick verstehen kann. Dass Erwachsene und denkende Menschen das als Mythos zum Ausgangspunkt weiterer Überlegungen machen, die dann auch der wortwörtlichen Auslegung widersprechen können, ist so gedacht von den Autoren.

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Gott ist ewig und existiert jenseits von Raum und Zeit. Deshalb gilt auch 2.Petrus 3,8:

Ein Tag ist bei Gott wie tausend Jahre und tausend Jahre sind wie ein Tag.

Die "Tage" in der Schöpfungsgeschichte bezeichnen Abschnitte des Schaffens Gottes, zeigen in erster Linie, dass Gott nicht alles auf einmal gemacht hat, sondern eins nach dem anderen, schön der Reihe nach. Übrigens eine bemerkenswerte Parallele zum derzeit gültigen naturwissenschaftlichen Bild vom Ablauf der Entstehung der Welt (schön der Reihe nach, eins nach dem anderen).

Weitere Bibelstellen zur Zeitlosigkeit Gottes sind Hesekiel 4,6 und Psalm 90,4

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Die Bibel ist kein Wissenschaftsbuch und auch kein Polizeiprotokoll. Die Schöpfungserzählungen (es sind zwei, schon mal nachgelesen?) sind Menschheitsmythen, die so ähnlich in fast allen alten Religionen vorkommen - HIER im Sinn des Judentums erzählt, gedeutet und in einem Zeitraum von 1000 bis ca. 500 vor Christus verschriftlicht.

Was die Schöpfungsberichte NICHT leistet, ist eine Erklärung der tatsächlichen Entstehung der Welt, der Evolution und anderer Dinge, für die die Wissenschaft da ist, die ihren Job bis anhin tut. Aus der Sicht eines Menschen der Vorantike ist das auch gar nicht möglich.

Was die Schöpfungsberichte DENNOCH tun, ist eine Erklärung WARUM es überhaupt eine Welt gibt, wer sie gemacht hat, welche Ordnung sie hat, welchen Platz der Mensch in ihr hat und warum es zwischen Gott und Mensch in aller Regel nicht so läuft, daß ein permanenter Idealzustand herauskommt. Die Geschichte, die Du liest, muß GEDEUTET, nicht einfach Wort für Wort als Realität hingesetzt werden. Die ganze Erzählung - wie überhaupt die biblische Früh- und Vorvätergeschichte - ist metaphorisch zu lesen, nicht als historische Beschreibung der Welt. Gruß, q.

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Hallo ForgetmyName!

In den ersten Kapiteln der Genesis sind nur 6 Schöpfungstage genannt, die mit der Erschaffung Evas endeten.. Danach begann Gott seinen Sabbat - Ruhetag im Hinblick auf schöpferische Tätigkeit in Verbindung mit der Erde.

Wer den Bericht gewissenhaft liest, erkennt, dass diese 6 Schöpfungstage der Zubereitung der Erde dienten, nachdem unser Planet zusammen mit dem Sonnensystem, der Milchstraße und den anderen Milliarden Galaxien bereits unbestimmte Zeit zuvor erschaffen worden war.

  1. Mose 1:1 sagt dazu lapidar aber bedeutungsvoll: "Im Anfang erschuf Gott die Himmel und die Erde."

Am 4. ""Tag" ließ der Schöpfer die Sonne, den Mond und die Sterne in ihren Konturen deutlich sichtbar werden, nachdem zuvor wegen einer zu dichten Gas- und Staubhülle nur diffuses Licht den Erdboden erreicht hatte. Dieses diffuse Licht der Sonne ermöglichte jedoch den Pflanzenwuchs am 3. "Tag". Der Bericht (Neue evangelistische Übersetzung) aus Genesis lautet:

14 Dann sprach Gott: "An der Wölbung des Himmels sollen Lichter erscheinen. Sie sollen Tag und Nacht voneinander trennen, und als leuchtende Zeichen sollen sie die Zeiten bestimmen: Tage, Feste und Jahre. 15 Außerdem sollen sie als Lichter am Himmelsgewölbe die Erde beleuchten." So geschah es. 16 Gott machte die beiden großen Lichter: das größere, das den Tag regiert, und das kleinere für die Nacht; und dazu die Sterne. 17 Er setzte sie an das Himmelsgewölbe, damit sie über die Erde leuchten. 18 Sie sollten den Tag und die Nacht regieren und Licht und Finsternis voneinander trennen. Gott sah es an: Es war gut. 19 Es wurde Abend und wieder Morgen - vierter Tag.

Wer die Bibel kennt, weiß zudem, dass ein Tag nach Gottes Zeitrechnung für Menschen einen viel längeren Zeitabschnitt ausmachen kann. Zum Beispiel, wie der Psalmist unter Inspiration zeigt:

„Du läßt den sterblichen Menschen zu Zermalmtem zurückkehren, und du sprichst: ‚Kehrt zurück, ihr Menschensöhne!‘ Denn tausend Jahre sind in deinen Augen nur wie der gestrige Tag, wenn er vergangen ist, und wie eine Wache während der Nacht“ (Psalm 90:3, 4).

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Wer bestimmt denn den Zeitraum eines Tages? Die Sonne,die ja eigentlich immer scheint,oder Gott,der die Zeit geschaffen hat? Gott gibt den zeitraum für einen Tag.Natürlich steht er außerhalb der Zeit und des Raumes,was kein Beweis ist,daß es ihn nicht gibt wie ich hier gelesen habe. Frage beantwortet?

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Wie können es Tage sein, wenn die Schweizer die Uhren doch noch gar nicht erfunden hatten? Und wie viele Tausende/Millionen Jahre hat nach "wissenschaftlichen Erkenntnissen" die Verwandlung der Affen in Menschen gedauert? Laut Bibel wurde der Mensch und die Tiere an einem Tag geschaffen. Der Tag ist auch präzise definiert: "Aus Abend und Morgen wurde der sechste Tag". Dass Abend und Morgen aber zu der Zeit das gleiche bedeutete wie heute, kann man aus den Versen vorher sehen. Siehe Einsetzung der Lichter am Himmel. Außerdem steht in 2. Petrus 3:8, dass ein Tag VOR DEM HERRN wie 1000 Jahre ist und umgekehrt. Schon die Tatsache, dass es auch umgekehrt verglichen werden kann, spricht davon, dass man daraus keine Gleichungen basteln kann. Und das VOR DEM HERRN bedeutet, dass ein irdischer Tag für Gott nie so kurz und 1000 Jahre nie so lang dauern wie für uns. Das heißt nicht, dass Gott zu uns in Rätseln redet. Wenn Jesus sagte, dass er in 3 Tagen auferstehen wird, dann geschah es auch in 3 irdischen Tagen. Gott sitzt nicht auf dem Zeitfließband - das wollte Petrus mit diesem Vers sagen. 2. Petrus 3:8 "Eins aber sei euch unverhalten, ihr Lieben, daß ein Tag vor dem Herrn ist wie tausend Jahre, und tausend Jahre wie ein Tag." Hat ein Tag in der Bibel eigentlich immer eine Länge von buchstäblichen 24 Stunden? In 1. Mose 2:4 wird von „dem Tag, an dem Jehova Gott Erde und Himmel machte“, gesprochen. Dieser eine Tag umfasst alle sechs Schöpfungstage aus 1. Mose, Kapitel 1. So wie das Wort in der Bibel verwendet wird, ist unter einem Tag ein gewisser Zeitabschnitt zu verstehen, der tausend Jahre oder Tausende von Jahren dauern kann. Jeder biblische Schöpfungstag lässt demnach einen Zeitabschnitt von Tausenden von Jahren zu. Außerdem existierte die Erde bereits zu Beginn der Schöpfungstage. Das heißt, der Bibelbericht stimmt in diesem Punkt mit erwiesenen wissenschaftlichen Erkenntnissen überein - Psalm 90,4 (ein Mose zugeschriebenes Gebet): "Denn tausend Jahre sind vor dir wie der Tag, der gestern vergangen ist, und wie eine Nachtwache." Eine Nachtwache sind ein Viertel der Nacht, also drei Stunden. http://www.endzeitzeichen.org/Der%207.%20Tag.pdf

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Kommentar von ForgetmyName
12.07.2013, 23:22

Was ist das für eine Seite? Der Name klingt bizarr.

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Kommentar von realsausi2
13.07.2013, 00:01

Das heißt, der Bibelbericht stimmt in diesem Punkt mit erwiesenen wissenschaftlichen Erkenntnissen überein

Welche wären das denn?

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Oh, die Sonne gab es damals schon. Nur drang das Licht nicht auf den Erdboden.

Aus 1. Mose Kapitel 1 geht hervor, dass Gott am vierten Schöpfungstag Sonne und Sterne benannte, aber bereits am ersten Schöpfungstag sagte er in Vers 3: „Es werde Licht.“ Da wurde es Licht. Es muss also an den Klimaverhältnissen auf der Erde gelegen haben, am Anfang ist wohl kein Licht oder Sonnenstrahl auf den Erdboden angekommen (das allein ist nicht ungewöhnlich, dass das Licht von Fixsternen nicht auf den Planetenboden ankommt - solche Planeten gibt es viele. Der Saturn hat zum Beispiel eine solche Dunstschicht und es gibt dort Stellen, wo es seit Jahren stockdunkel st (am Südpol des Saturns)).

Wer jetzt kreationistisch denkt und von einem normalen Tag von 24 Stunden ausgeht, bekommt da in solch kurzer Zeitspanne echte Probleme wie Erklärungsnot usw.

Tatsächlich wissen wir heute nicht wirklich genau, wie sich alles bei der Schöpfung abgespielt hat - aber echte Tage waren die Schöpfungstage wirklich nicht. Das hat sehr sehr lange gedauert.

Tage werden in der Bibel in Gleichnissen oft für ganz andere Zeitabschnitte gebraucht. Manche haben eine feste Größe, wie die Aussage, dass 1 Tag für ein Jahr steht oder wenn man die Jahrwochen aus dem Bibelbuch Daniel betrachtet. Es kann aber auch für eine unbekannte, wenn auch begrenzte Zeitspanne stehen.

Zum Beispiel kündigte Gott Adam damals in Eden an, dass er an dem Tag sterben musste, an dem er gehen Gotte Gebote verstoßen hat. Es ging um den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse. Adam kannte die angekündigte Strafe - dennoch aß er von der Frucht ... und musste daraufhin sterben. Laut Bibel aber wurde er 930 Jahre alt und sah acht Generationen seiner Kinder, Enkel, Urenkel und Ururenkel und so weiter. Beim Sündenfall war nicht einmal Vater.

Für Gott ist er aber am gleichen Tag seiner Verfehlung gestorben: gemäß dem Maßstab 1 Tag für 1000 Jahre. (2. Petrus 3:8) Indes möge diese eine Tatsache eurer Kenntnis nicht entgehen, Geliebte, dass ein Tag bei Jehova wie tausend Jahre ist und tausend Jahre wie ein Tag. 

Also, jeder Schöpfungstag dauerte viele viele Jahre, wie lange genau, kann keiner ermitteln.

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Hallo ForgetmyName,

das Wort Tag wird in der 'Bibel oft in dem Sinne gebraucht, wie auch wir es im Allgemeinen auch verwenden: eine unbestimmte Zeitspanne. Mein "Lebtag" ist ja auch nicht ein ganzer Tag von 24 Stunden, sondern in meinem Fall 58 Jahre.

"In den Augen Gottes sind 1000 Jahre wie ein Tag", wie der Psalmist sagt. (Psalm 90:2,4) Sicher ist, dass es Tausende von Jahren von "Tag zu Tag" dauerte.

Hoffentlich konnte ich dir und deinem Freund helfen,

Gruß Alfred

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Hallo ForgetmyName!

Wie lesen wir in der Bibel?

1.Mose 1/1,2 (NW)…………..Im Anfang erschuf Gott die Himmel und die Erde. Die Erde nun erwies sich als formlos und öde, und Finsternis war auf der Oberfläche der Wassertiefe; und Gottes wirksame Kraft bewegte sich hin und her über der Oberfläche der Wasser 1.Mose 1/3 (NW)……… Und Gott sprach dann: „Es werde Licht.“ Da wurde es Licht. Warum wurde es Licht? Weil Gott bei der Erschaffung des Universums die Sonne miterschaffen hat! 1.Mose 1/16,17 (NW)…… Und Gott machte dann die beiden großen Lichter, das größere Licht zur Beherrschung des Tages und das kleinere Licht zur Beherrschung der Nacht, und auch die Sterne. 17 So setzte Gott sie in die Ausdehnung der Himmel, damit sie auf die Erde leuchten Im Vers 16 steht nicht das hebräische Wort für „erschaffen“, sondern die Wiedergabe „machte“! Für einen theoretischen Erdbewohner machte Gott die Sonne sichtbar, indem er kosmischen Staub beseitigte. Diese Erklärung wird dadurch bestätigt, indem es heißt, er setzte sie an die Ausdehnung der Himmel (das Firmament, vgl. Vers 8). Die Sonne befindet sich im All, aber sichtbar erscheint sie am Firmament.

Der Widerspruch ist also nur ein scheinbarer.

Jehovas Zeugen sind gerne und kostenlos bereit, jedem zu helfen, der die Bibel (genauer) kennenlernen und somit die Anleitung für den Weg des Lebens erfahren möchte.

Herzliche Grüße und zu jeder einschlägigen Bibelfrage gern zu Diensten stehender Hermann Patzal Meine E-Mail-Adresse setzt sich zusammen aus hermann.patzal/Klammeraffe/pixelstudios.at

PS: Jehovas Zeugen – wie hier zu sehen ist – können biblische Fragen vernünftig beantworten. Ermunterung: weiterhin davon Gebrauch machen!

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Tag kann man zweierlei definieren. Der Tag wenn die Sonne scheint (im Unterschied zu Nacht) und der Tag als ein 24-Stunden-Zyklus. Und wenn man 2. meint, muss die Sonne nicht scheinen oder der Mond.

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Kommentar von ForgetmyName
12.07.2013, 14:14

Gute Antwort wie ich finde.

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Ein Tag ist die Zeit, die die Erde braucht, sich um sich selbst zu drehen. Das hat mit der Sonne erstmal nichts zu tun.

Aber das Grundproblem Eurer Frage ist ein anderes.

Der Schöpfungsbericht ist ein Mythos. Eine von Menschen erfundene Geschichte. In solchen nach logischen oder wissenschaftlichen Kriterien zu bewerten ist ebenso sinnvoll wie die Frage nach der Wirkungsweise von Harry Potters Zauberstab.

Es gibt für Märchen keinen Maßstab der Verifikation. Ob nun die aus 1001 Nacht, von den Grimms oder auch der Bibel.

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Kommentar von scben
12.07.2013, 15:29

Einen Mythos als "erfundene Geschichte" zu bezeichnen lässt darauf schließen, dass du einen Mythos als etwas abwertest, das keinen Sinn hat. Ich hoffe, ich habe dich falsch verstanden :-)

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Kommentar von KaeteK
14.07.2013, 11:23

Und du bist Aladin mit der Wunderlampe ;-)

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Zunächst gratuliere ich dir, dass dir aufgefallen ist, dass in der biblischen Schöpfungsmythologie tatsächlich Tage gemeint sind (und nicht irgendwelche Schöpfungsabschnitte), ganz klar als irdische Tage gekennzeichnet durch den Auf- und Untergang der Sonne. Die Menschen wussten damals noch nicht, dass das Tageslicht durch die Sonne erzeugt wird. 1. Mose 1, 3

3 Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht. 4 Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis 5 und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.

Ein Tag war also schlicht der Wechsel von hell und dunkel. Ob da nun eine Sonne dran beteiligt war oder nicht, war den Menschen damals Pups-egal.

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Kommentar von WotansAuge
12.07.2013, 14:58

Ich habe dir für´s erste eine sehr oberflächliche Antwort gegeben. Leider ist die Problematik ähnlich kompliziert, wie die Emergenz von Logik, Bewusstsein, Raum, Zeit, Energie und Materie.

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du musst das im übertragenen sinn sehen und nicht unbedingt wörtlich.

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Vielleicht gibt es mehrere Antwortmöglichkeiten auf diese Frage. Eine nachdenkenswerte Erklärung findet sich m. E. hier: http://www.bruderhand.de/neu-starten/antworten-auf-skeptische-fragen/ueber-die-schoepfung/1321-bestanden-die-tage-in-1-mose-1-aus-24-stunden-oder-einem-langen-zeitraum

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Also, nach strengen Regeln braucht kein evgl. Christ zu leben.Nun zu deiner Frage. In der Bibel steht zwar ,Gott schuf die Erde in sieben Tagen, aber es steht auch irgendwo, für Gott sind tausend Jahre wie ein Tag.

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Kommentar von wildcarts
12.07.2013, 15:55

Es ergibt aber keinen Sinn, eine Bibelstelle mit einer anderen aus einem andern Buch zu vergleichen, da diese von unterschiedlichen Autoren stammena us unterschiedlichen Zeiten, die sich größtenteils nicht kannten. Daher konnte der zweite Schreiber nicht wissen was der erste GEMEINT hat. ...

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Kommentar von WotansAuge
12.07.2013, 17:24

aber es steht auch irgendwo, für Gott sind tausend Jahre wie ein Tag.

7000 Jahre sind aber auch ein bisschen arg kurz :-D

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Ganz einfach: Die biblische Schöpfungsgeschichte ist als ein Lied, eine Ode an Gott gedaacht und steltl weder einen naturwissenschaftlichen noch historischen Bericht dar. Sie ist frei erfunden und basiert auf älteren sumerischen Mythen.

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Ein Tag entsteht durch die Erdrotation, das passiert erstmal unabhängig von der Sonne. Aber: Die Sonne gab es schon seit Gen. 1.1, als "Himmel und Erde" (=das Weltall) entstanden. In Gen. 1:3 dringt erstes diffuses Sonnenlicht durch die Uratmosphäre auf die Erde, und am 4. Tag durchdringt das Licht ungehindert auf die Erde, sodass es als "Lichter am Himmel" zu sehen war. Trotzdem haben die Schöpfungs"tage" nichts mit der Sonne oder der Erdrotation am Hut, da es keine Kalendertage waren bzw. sind. Auch in der Bibel enden Tage niemals mit einem Morgen und der 7. "Tag" dauert sogar immer noch an (Hebr. 3:13, 4:3-11). Das hebräische Yom wird immer wieder für unbestimmte Zeitabschnitte verwendet, z. B. der Tag des Heils, Tag des Zorns usw..

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Kommentar von WotansAuge
12.07.2013, 17:28

Trotzdem haben die Schöpfungs"tage" nichts mit der Sonne oder der Erdrotation am Hut,

Doch, sie sind klar durch den Wechsel von hell und dunkel als solche gekennzeichnet. Aber ich will deinen Glauben aus zwei Gründen nicht zerstören. 1. hilft er dir und 2. ist er zumindest ein bisschen wahr.

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