Wie klassenbildung in Mathe verstehen?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Manchmal macht es statistisch keinen Sinn Einzelwerte zu erfassen. Es könnte zum Beispiel statistisch egal sein ob eine Personengruppe der Stichprobe 18, 19, 20, ..., 80 Jahre alt ist. Sondern vielleicht ist es nur relevant, ob die Personengruppe junge Erwachsene, Erwachsene oder Rentner sind. Für solche Fälle bildet man Klassen. In der Regel ist die Anforderung gegeben wie groß die Klassen sein müssen. Hier könnte es zum Beispiel sein, dass nur in junge Erwachsene, Erwachsene und Rentner klassifiziert wird. Du hättest dann zum Beispiel die Klassenintervalle [18 bis 30], [31 bis 64], [älter als 64], anstelle eines Balken für jede einzelne Altersstufe. Jetzt werden allerdings nicht einfach alle Werte pro Klasse addiert sondern es wird ein Rechteck gebildet. Das Rechteck hat eine Fläche von der Breite und Klassenhäufigkeit abhängt. Das heißt es werden nicht einfach die Häufigkeiten von 18, 19,... 30 addiert sondern auch noch durch die Spannweite der Klasse (30-18) geteilt, um die Höhe zu errechnen.

Achja und beim Teilen durch die Spannbreite muss man im Nenner noch den Umfang der Stichprobe hinzumultiplizieren, weil man ja irgendwie den Bezug zur Gesamtmenge herstellen muss.

Die Formel für die Höhe ist also h = (n / (b * N)) mit n: Anzahl der Personen in dieser Klasse, b: Breite der Klassen, N: Umfang der Stichprobe.

0

Ich versteh b und N nicht

0

Dank dir hat er eine 1 bekommen! Danke🙈

0

In welchem Zusammenhang meinst du Klassenbildung?

Histogramm und so

0

Was möchtest Du wissen?