Wie kaufen sich Kinder teure klamotten?

11 Antworten

Die Kinder werden es selten selber kaufen und wenn doch dann indem sie sparen.

80 € etwa pro Stück ist nicht so viel.

Nen pulli ggf 50, ne Hose 100, Schuhe 90 und ne Winterjacke 150 oder 200 €.

Das zahlt man schon wenn man in ganz normalen Läden ganz normale alltags "Marken" kauft.

Mit anderen Worten wenn die Kiddis nicht zu Takko, Kik oder H&M Rennen.

Und man braucht ja keine 50 Teile im Jahr sondern ggf 2 neue Hosen (mehr wenn das Kind deutlich wächst), 4-6 Oberteile, 1-2 paar Schuhe und alle 1-2 Jahre ne Jacke.

Wenn das Kiddi mit 16 also 100 € im Monat als Taschengeld und Kleidergeld bekommt kann es locker für 600 € einkaufen im Jahr, also 7-8 Teile.

Und die 600 € hauen viele auch raus indem sie einfach deutlich mehr zeug kaufen aber dafür günstiger.

Das kommt ganz drauf an.

Die Eltern müssen nicht immer gutes Geld verdienen, damit ihre Kinder in Markenkleidung rumlaufen können. Man kann auch Markenkleidung relativ günstig und von privat kaufen (ob neu oder gebraucht).

Habe auch solche Freunde. Die werden's als Erwachsene mal schwer haben, mit Geld umzugehen... Einfach alles wird denen gekauft...

Gibt aber auch welche, die Gebrauchtes kaufen. Gebraucht heißt ja nicht immer gleich schlecht. Da gibt's teilweise sehr günstige Sachen, nur um reich auszusehen.

Jedoch nehme ich an, dass meistens die Eltern wollen, dass die Kinder nicht wie 'Assis' rumlaufen, also ohne teure Klamotten, und garnicht immer die Kinder das wollen.

Ich denke, dass einige von denen wirklich verwöhnt sind und das bei denen zu Normalität geworden ist heutzutage. Jedoch muss man auch sagen, dass man als Jugendlicher heute nicht so die „Wahl“ außer sich auf TikTok rumzutreiben und in der Schule mit seinen teuren Klamotten anzugeben.

Es kann aber auch sein, dass das Weihnachtsgeschenke, gebrauchte Sachen oder Vintage Sachen von den Eltern sind (so ist das bei mir auf jeden Fall so). Einige von den Älteren arbeiten vielleicht auch schon.

Finde diesen „Markenzwang“ bei unter 16jährigen auch total überflüssig und schade für unsere Generation. Dennoch finde ich, dass es Jugendliche gibt, die ein Gespür für Kleidung haben und nicht nur in Gucci Trainingsanzügen rumlaufen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Gut verdienende Eltern kaufen den Kinder keine Ramschklamotten. Die bekommen den gleichen Standart. Besonders unerfahrene Mütter oder wenn die Familie weiß, dass es ein Einzelkind bleibt, neigen sie zur Übertreibung. Das Kind als Statussymbol oder überschüttet mit der Liebe von zu vielen Erwachsenen (2 Eltern + 4 Großeltern und vielen Tanten/Onkel)

Wir sind eine große Familie. Da kommt nichts weg. Unsere Kinder haben bis zur 5. Klasse die Familienerbstücke aufgetragen oder wir kaufen sie auf Trödelbörsen (nur für Kinderkleidung). Aus den Familienkisten fischten wir natürlich nur die schönsten Klamotten und auf den Klamottenbörsen bekommt man schon für kleines Geld (ich spreche hier von 2 € oder 5 €) sogar Markenkleidung.

Ich habe große (lange) Kinder. Die wogen schon bei der Geburt über 4 kg. Mein Schwägerinnen bekamen zarte (kleine) Kinder. Deren Erstlingsklamotten hätte ich meinen im Bauch anziehen müssen. So kam es, dass meine Neugeborenen schon mehrteilige Kleidung trugen und wenig Strampler. Aus allen Richtungen tauchte Spielzeug aus. In den ersten 10 Jahren brauchten wir kaum Kleidung oder Spielzeug kaufen.

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