Wie kann sich vor Krankheiten wenn man in Altersheim arbeiten will schützen?

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5 Antworten

In erster Linie kannst du dir diesen Virus auch allein durch Hautkontakt mit anderen Personen im Krankenhaus zuziehen, und knapp 30% der bevölkerung trägt diesen Virus regelmäßig auf der Haut oder in der Nase.

Für "gesunde" Menschen (Also keine Immunschwäche o.Ä.) ist dieser Virus auch nicht sehr gefährlich. Zudem ist eine Infektion auch gut behandelbar.

Das Wichtigste ist (für alle Krankheiten die du bekommen kannst) Desinfektionsmittel zu benutzen, und Handschuhe zu tragen. Vor allem in der ambulante Pflege aber auch "Überzieh Schuhe".

Wenn du mit Kranken und alten Menschen zutun haben willst musst du dir aber im klaren sein, das du mit vielen Bakterien und Keimen in Berührung kommst, und das auch nur in geringem maße vermeiden kannst.

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Kommentar von Hideaway
28.12.2015, 15:28

Virus

Das ist ein Bakterium, kein Virus. Eine Infektion lässt sich auch durchaus erfolgreich behandeln, aber meist ist das langwierig.

das du mit vielen Bakterien und Keimen in Berührung kommst, und das auch nur in geringem maße vermeiden kannst

Gegen einige davon gibt es Schutzimpfungen (z. T. verpflichtend); außerdem wird das Personal engmaschig betriebsärztlich betreut. Im Übrigen ist auch die ärztliche Versorgung der Bewohner in Pflegeeinrichtungen gut durchorganisiert und vor dem Einzug muss jede(r) Bewohner(in) mit ärztlichem Attest das Freisein von ansteckenden Krankheiten nachweisen.

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Hi,

MRSA ist ein multiresistenter Keim, der gegen viele unserer gängigen Antibiotika resistent ist. Der Keim kommt aber nicht nur in Altenpflegeheimen vor. Der ist viel weiter Verbreitet als man denkt. Das menschliche Immunsystem kommt aber im Normalfall gut mit ihm klar.

Quelle WIKIPEDIA:

Meist löst Staphylococcus aureus bei Menschen und Tieren keine Krankheitssymptome aus. Man spricht in diesem Falle von einer klinisch asymptomatischen Besiedlung oder Kolonisation des Wirts mit dem potentiell pathogenen Bakterium („Kolonisationskeim)

daher würde ich sagen, gesunde Menschen, mit funktionierendem Immunsystem haben ein eher geringes Risiko sich zu Infizieren. Außerdem wirst du bei deiner Ausbildung noch eine Menge an Verhaltensregeln im Umgang mit Keimen, Viren,...und dem Schutz deiner Gesundheit nahe gelegt bekommen

lg und Wikipedia macht meine Schrift blau :D 

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Kümmere dich um deine gesundheit indem du auf hygiene achtest dich gut ernährst und dich vielleicht etwas abhärtest gegen krankheiten. Ich empfehle wenn du krank bist nicht ständig medizin zu holen sondern dir vielleicht ein tee machst und dazu zum essen eine hühnersuppe (wenn du vegetarierin bist geht natürlich auch sojafleisch oder der gleichen) medikamente helfen nicht immer und ich würde die für notfälle aufheben. Langes unnd gesundes leben wünsch ich dir!

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Ähm, mal ganz nebenbei so erwähnt, denkst du wirklich das die Verkäuferinnen dann noch viel Mathe können müssen? Es zeigt dir jegliches Wechselgeld an was du raus geben musst. Und ich finde den Unterschied von Verkäuferin und Altenpflegehelferin sehr hart. Arbeite selber in der Pflege und habe dort eine Ausbildung eine 2 Jähriger Helferausbildung und bin gerade dabei mich beruflich umzuorientieren weil es nicht so toll ist wie du vielleicht denkst. Mach eine längeres Praktikum! Es ist nicht so , dass man stundenlang Zeit hat für die Menschen oder sich mit Ihnen beschäftigen kann, viele Heime fertigen die Menschen ab, geschweige denn von der Unterbesetzung , 2 Pfleger für 20-30 Patienten sind keine Seltenheit und dann wäscht du bis in den Mittag, Essen eingeben geht ganz schnell, am besten nicht mal mehr pusten sondern heiß reinkippen. Dann natürlich Schichtzeiten, Früh/Spät eventuell auch Nacht wenn du Pech hast. Unregelemäßige Schichten oder gleich 12 Tage und 2 Tage frei. Ebenso arbeiten an Weihnachten/Silvester/Ostern und jedes zweite Wochenende, bzw fast jedes, da wenn jemand krank wird man keine Freizeit mehr hat, dann wird der ganze Plan durcheinander geworfen. Der Job ist hart, körperlich sowieso, aber auch vom psychischen , denn es ist nicht die schöne heile Welt es gibt viele Schattenseiten und heutzutage zu viele schlechte Altenheime! Behindertenheime sind da eher besser, lerne Heilerziehungsplfegehelferin, die machen Ausflüge, der Tag kann spontan gestaltet werden, man kann mit denen machen was man will am Abend ob Basteln, Singen etc. Man kocht gemeinsam usw. Viel besser wie das ewige Abfertigen in vielen Altenheimen. Ich liebe meinen Beruf sehr aber die Bedingungen sind unerträglich geworden. Du musst viel Praktikum machen, viel Probearbeiten bis du ein Heim findest wo es noch gut zugeht. 

Außerdem , es gibt keine Krankheiten für die du anfällig wärst. Weder Keime noch sonst was. MRSA hat die Hälfte Menschen in sich ohne das es ausbricht, es bricht eigentlich nur bei geschwächten Menschen aus. Und ansonsten Hände waschen und desinfizieren. Was ich schon an Kot/Urin usw gekommen bin und an Keime , da würde ich nicht mehr leben. Viel Glück :) Und halte die Augen offen bei deiner Wahl des Heimes!

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Angst ist da ein sehr schlechter Ratgeber und auch unbegründet. Es handelt sich um Bakterien, die bevorzugt alte und geschwächte Menschen befallen können und nur auf wenige Antibiotika ansprechen. Bei Gesunden stellen sie eigentlich nicht so eine große Gefahr da, das Risiko liegt vielmehr darin, dass diese die Keime von einem zum anderen Patienten bzw. Bewohner weiter tragen können. Durch Hygienemaßnahmen (Einmalhandschuhe bei der Versorgung, gründliche Händedesinfektion usw. lässt sich das gut verhindern.  Gleichzeitig schützt man sich dadurch selbst.Ist ein Bewohner von diesen Keimen befallen, gelten außerdem besondere Schutzmaßnahmen vor Betreten des Zimmers (Zugang nur für einen bestimmten Personenkreis, Kittelwechsel, Handschuhe, Atemschutz usw.). Es ist übrigens gut zu wissen, dass viele gesunde Menschen diesen Keim ebenfalls tragen (das Reservoir ist der Innenraum der Nase), ohne dass er ihnen irgendwie schadet. Als Verkäuferin hättest du außerdem, besonders in der Erkältungs- und Grippezeit, auch ein Risiko, dir was einzufangen. MRSA ist also überhaupt kein Grund, an diesem Berufswunsch zu zweifeln. Das Stichwort lautet also nicht "Angst" sondern "Vorsicht". Und wie man damit vernünftig umgeht, lernst du in der Ausbildung.

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