Wie kann man Programmierer werden?

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13 Antworten

Es gibt keine direkte Möglichkeit Programmierer zu lernen. Die meisten in unserer Firma haben einen x-beliebigen IT Beruf gelernt und ein kleiner Teil etwas komplett anderes. Haben zb ein gelernten Mediengestalter der seit Jahren programmiert.

In allen IT Berufen lernst du die Grundzüge des Programmierens, mehr aber auch nicht. Gute Firmen die Programmierer suchen gehen nach dem können und nicht nach dem Abschluss.

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Grundsätzlich: ein Programmierer ist jemand der programmiert.

So wie Fahrradfahrer.

Es gibt aber die verschiedensten Möglichkeiten das beruflich zu machen, je nachdem was man programmiert, was dabei ist, wo mans tut, für wen etc pp.

Theoretisch könnte man sich auch einfach Selbstständig machen und programmierer werden, wenn man denn schafft dafür Kunden zu gewinnen und zufrieden zu stellen... Fast immer gibts alles was man wissen muss irgendwo da draussen im Internet.

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"Muss man wenn man Programmier werden Studieren oder auf die FOS gehen?"

Nein. Du kannst mit jedem beliebigen fachabi (oder richtigem abi) an einer fh informatik studieren.

Außerdem gibt es haufenweise ausbildungsberufe in der informatik, die du auch mit nem realschulabschluss machen kannst, und viele davon haben auch programmierung dabei.

Ein bekannter meiner eltern hat mal (oder arbeitet immer noch dort, weiß ich nicht) bei irgend ner größeren firma (glaube es war ibm) gearbeitet und der hat so wie ich das mitbekommen habe nichtmal nen abschluss, aber hat sich anscheinend genug selbst beigebracht, dass es denen gereicht hat. Das is aber die absolute ausnahme! :D

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Die Industrie - ja die gesamte moderne Gesellschaft - braucht dringend gut funktionierende Software. Hieraus folgt:

Man braucht dringend kompetente Software-Entwickler.

Fachleuten aber ist klar: Wenn ein Programmierer nicht auch den Ehrgeiz hat, ein guter Software-Entwickler zu sein, sollte man besser ganz auf ihn verzichten: Er schadet dem Unternehmen dann nämlich mehr als er ihm nützt, da er Software produziert, deren Preis/Leistungs-Verhältnis allzu schlecht ist. 

Jeder gute Software-Entwickler ist ein guter Programmierer. ABER: Nur etwa 15% aller Tätigkeiten eines Software-Entwicklers sind das, was man als Programmierung (genauer: als Codierung und Unit-Test bezeichnet).

Deine Frage also ist falsch gestellt. Was Du fragen solltest, ist:

Wie werde ich ein guter Software-Entwickler?

Notwendiges Wissen kompetenter Software-Entwickler findet sich skizziert hinter Links auf Seite https://ggreiter.wordpress.com/2013/02/12/notwendiges-wissen-kompetenter-software-entwickler/ .

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Kommentar von kingbongo
20.09.2016, 01:13

Was sind die restlichen 85% der Tätigkeiten?

Ein Softwaredeveloper sollte mEn keine Dokumentation
/ Handbücher schreiben, dafür sollten andere Personen eingesetzt werden die soetwas besser können.  Ein Developer sollte maximal nur die Grundlage dafür geben.

Ein Softwaredeveloper sollte mE auch keinen Support
an der Hotline machen, dafür gibts auch wiederum andere die man
speziell hierdrauf schulen kann. Nur im Notfall sollte der Dev mit einem Kunden sprechen, zB wenn die Klärung eines Problems über die normale Hotline bzw Managments nicht möglich ist.

Datenmodellierung fällt für mich unter Programmierung da soetwas viel mit der implementierung in (bestehenden) Systemen und den jeweiligen Kontext zu tun hat.

UML Diagramme hab ich noch nie gezeichnet, kenne
auch niemanden der jemals in der praktischen Welt soetwas gemacht hat (damit meine ich jetzt nicht die Skizzierung eines  Ablaufdiagramms sondern eine detailierte Abbildung einer komplexen Anwendung ). Die APIs / Funktionen / Struktur / Architekur wird von Frameworks diktiert, man muss nur noch die jeweilige konkrete Implementierung vornehmen, somit kann man sich die UML Diagramme eigentlich auch sparen.

Meiner Meinung nach soll man ein guten Softwaredeveloper
auch 100% an Software entwickeln lassen, bzw dem die Zeit geben sein Wissen rund um Programmierung zu erweitern, das ist sein Welt und damit ist er dann schon genug ausgelastet. Der Rest der drumherum steht komplett outsourcen.

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Es gibt in deutschland den Fachinformatiker ein ausbildungs beruf (Systemintegrator und Anwendungsentwickler) und IT- Studien wie zb. Software Engenere.

Vom TechnischenAssistent für informatik rate ich entschieden ab danach bist du gut gesagt immer noch nichts.

Von keiner der IT ausbildungen/Studien lehrnst du wirklich Programmieren, du hast halt ein beleg über grund fähigkeiten.

Ich zb. habe früher eine Systemintegrator ausbildung gemacht, mir während der zeit selber das Coden bei gebracht(kann dafür Python empfehlen) und nach meiner Ausbildung verschiedene Code projekte gemacht, einfach weil ich gezeigt habe das ich es kann.

Das ist das ding in der IT, da musst du dir das was dich interessierst selber lehren.

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Kommentar von Robokopf1
20.09.2016, 20:58

"habe früher eine Systemintegrator ausbildung gemacht", kein Wunder, dass du nicht programmieren kannst. Programmieren lernt man in der Ausbildung zum Technischen Assistenten für Informatik und in der Fachinformatiker AE Ausbildung. Systemintegratoren programmieren vielleicht einmal in der ganzen Ausbildung und das wars und die denken die haben mehr Ahnung als ein FI AE oder ein TAI😂.

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Du kannst dich einfach selbstständig machen und eigene Programme schreiben und verkaufen. Dafür brauchst du keinen Schulabschluss, keinen Arbeitgeber, bist an keinen Ort gebunden und kannst deine Zeit frei einteilen. :)

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Natürlich nicht. Man kann auch kanns klein angefangen und Hobby mäßig nen bisschen was programmieren. Such mal auf YouTube visual Basic tutorial

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Kommentar von triopasi
19.09.2016, 22:56

Warum bitte Visual Basic????

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Kommentar von Sparkobbable
20.09.2016, 07:43

Weil es für den Anfang Recht einfach ist

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Um Programmieren zu "können", muss man nicht sonderlich intelligent sein.

Es ist aber definitiv von Vorteil, wenn man nicht nur weiß, wie man mit einer Entwicklungsumgebung Code erstellt und zum Laufen bringt, sondern möglichst genau weiß, was im PC vor sich geht.

Je mehr du weißt, wie alles funktioniert und welchen Effekt welcher Befehl hat, umso besser wirst du programmieren können.

Von dem Standpunkt aus, würde sich ein Informatikstudium anbieten, obwohl es auch Ausbildungen gibt, wo man eben viel mehr zum Programmieren kommt. Beim Studium hat man aber den Vorteil, dass man weiß, was hintenrum passiert und somit effizienter und besser Programme erstellen kann.

Im Kleinen macht das zwar noch keinen Unterschied und ein gelernter Anwendungsentwickler wird wohl besser sein. Aber wenn es dann darum geht, große oder komplexe Anwendungen zu entwickeln, die so effizient und fehlerfrei wie möglich arbeiten müssen, ist definitiv der Akademiker vorne.

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Kommentar von grtgrt
19.09.2016, 23:19

Dass Programmierer nicht sonderlich intelligent zu sein brauchen, kann nur jemand sagen, der bisher noch keine wirklich nützlichen Programme geschrieben hat.

Um mit Programmieren Geld zu verdienen, muss man schon sehr viel mehr können, als Schüler, die denken, sie könnten programmieren, nur weil sie schon mal ein paar hundert Zeilen Code geschrieben haben.

Tatsache ist:

Erst ein Studium — am besten an einer Technischen Hochschule — macht aus einem Hobby-Programmierer einen kompetenten, gut bezahlten Software-Entwickler! 

Lies auch https://ggreiter.wordpress.com/category/software-engineering/ .

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Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung. Du kannst auch eine schulische Ausbildung zum Technischen Assistent für Informatik absolvieren.

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Kommentar von deineSenfgurke
19.09.2016, 23:05

Kann man machen,

kann man aber auch lassen davon lehrnt man nicht viel.

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Kommentar von Robokopf1
20.09.2016, 17:41

😂😂😂😂 was ist deine lösung? YouTube?

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Du meinst sicher Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung. Und das ist ein Ausbildungsberuf, den zich verschiedene Firmen anbieten.

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Also in meinem Ausbildungsbetrieb sind haben die Anwendungsentwickler einen Realschulabschluss. Höherer Abschluss bietet mehr Möglichkeiten, aber wer will schon sein halbes Leben in der Schule verbringen :)

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Kommentar von grtgrt
20.09.2016, 10:39

Was du hier feststellst bestätigt meine Meinung, dass man sich unter dem Wort Programmierer (oder Anwendungsentwickler) heute allzu unterschiedliche Qualitäten vorstellt. 

Tatsache ist: Was Programmier leisten, wie sie z.B. Google beschäftigt, wird i.A. mindestens hundert mal so viel wert sein, wie das, was Programmierer produzieren, wie man sie typischerweise in den DV-Abteilungen kleinerer (und manchmal auch größerer) Endanwender antrifft.

Wer nur Skripts schreiben kann, wie sie beispielsweise zur Systemadministration gerade noch ausreichen, sollte sich besser überhaupt nicht als Programmier bezeichnen. 

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Es gibt viele Firmen. Hunderte, nein Tausende!

Programmierer ist ein Ausbildungsberuft, du misst also nicht studieren.

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