Wie kann meine Mutter mit den Antidepressiva Tabletten aufhören, ohne dass ihr danach mies geht?

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6 Antworten

Da liegt glaube ich ein Missverständnis vor. Wenn es sich wirklich um Zyprexa handelt, dann nimmt deine Mutter kein Antidepressivum sondern ein Neuroleptikum. Die werden nicht bei Depressionen verschrieben, sondern bei anderen psychischen Erkrankungen wie zum Beispiel einer Bipolaren Störung. Dabei wechseln sich depressive und manische Episoden ständig ab und werden als sehr heftig und intensiv erlebt - Zyprexa wird eingesetzt um die Stimmung zu stabilisieren. Stelle es dir wie ein Graphen vor, wo es wie eine Welle immer einen Ausschlag nach oben und nach unten gibt. Zyprexa sorgt dafür das diese Wellen nicht mehr so hoch oder so tief gehen. Nebenbei wirkt Zyprexa bei vielen Patienten auch sedierend, dass heißt, dass man müde wird und besser einschlafen kann.

Ein absetzen von so einem Medikament sollte nicht ohne einen Arzt stattfinden. Wie man das Medikament ausschleichen lässt, sollte mit einem Arzt besprochen werden und zudem auch, ob es überhaupt die richtige Entscheidung ist. Eine Möglichkeit, bei zu heftigen Nebenwirkungen, wäre auf ein anderes Medikament umzusteigen, das geht aber auch nur in Rücksprache mit einem Arzt beziehungsweise Psychiater.

Spreche deine Mutter darauf an und dann findet sich sicher ein Weg um das Problem mit den Nebenwirkungen zu lösen. Eigenmächtig das Medikament absetzen sollte aber vermieden werden.

Ich wünsche deine Mutter, dass sie eine Lösung findet und das es dir dann auch besser geht.

Liebe Grüße.

Vielen vielen Dank!

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Das sollte deine Mutter unbedingt mit ihrem Arzt besprechen. Solche Medikamente sollte man nur unter ärztlicher Aufsicht absetzen/ausschleichen. 

Der beste Weg wäre, die Tabletten in noch kleineren Schritten auszuschleichen. Dass es einem dabei ein paar Tage mies ist, ist "normal".

Sollte das Absetzsyndrom allerdings zu stark sein, kann der Psychologe zuerst ein anderes Antidepressivum verschreiben, dass sich leichter ausschleichen lässt.

So oder so dürfen die Tabletten nur unter ärztlicher Aufsicht abgesetzt werden. Daher: Einfach ab zum Psychologen, der weiß am Besten, was zu tun ist.

Eigentlich nimmt man die quasi sein ganzes Leben lang. Gewichtszunahme ist bei fast allen psychopharmakas eine Nebenwirkung, die man unter Umständen akzeptieren sollte, da es ja das geringere Übel ist. Ansonsten könnte sie mit ihrem Arzt besprechen, sich neu einstellen zu lassen. Das geht aber definitiv nur stationär.

Ich glaube nicht, dass du hier ernsthaft nach einer Lösung dieses Probblems suchst und erst recht nicht, dass du sie hier finden wirst. Das sollte sie natürlich mit einem Arzt besprechen, sich gerne parallel auch von einem Homöopathen begleiten lassen.

da muss sie wahrscheinlich in den ersten tagen durch

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