Wie kann mein Freund in der Türkei das Militär umgehen?

9 Antworten

5112 Euro ist richtig und falsch, bis 38 Jahre sind es 5112,92 Euro, ab 38 sind es mehr als 7600,- Euro mit jeweils 21 Tagen verkürzten Militärdienst und ab 40 Jahre sind es 10.000 Euro und keine verkürzten Militärdienst. Jemand schrieb 10.000 Euro wäre abgeschafft worden, das bezweifle ich ... Weiters gibt es in der Türkei keine Alter, ab dem nicht mehr eingezogen wird. Männer werden theoretisch bis zum Eintritt des Todes gezogen. Nur der Tod oder Untauglichkeit durch türkische Militärärzte befreit vom Militär. Oder die Entlassung aus der Staatsbürgerschaft, was eben aufgrund des noch nicht abgeleisteten Militärdienstes oft schwierig oder gar unmöglich ist. Weshalb? Weil ein Auslandstürke für den türkischen Staat eine Einnahmequelle bedeutet. Viele Auslandstürken scheuen die Konfrontaion mit dem Militär und zahlen unter Zwang das "Kopfgeld" ansonsten müßten sie die Konsequenzen wie Zwangsrekrutierung, Gefängnis riskieren oder die Tatsache nach heutigem Stand nie wieder in die Türkei reisen zu können. Punkto Ehre, möchte ich anführen, dass viele einen Militärdienst nicht mit Ehre verbinden, sicherlich weniger Leute in der Türkei, aber mit Bestimmtheit, viele Leute der im westlichen Teil Europas. Außerdem möchte ich anführen, dass es ganz besondere Einzelfälle gibt. Ich kann da nur mich anführen.

Ich bin Sohn eines Türken und einer Deutschen. Ich bin in Deutschland geboren. Mein Vater starb, als ich 18 Monate alt war. Der Kontakt zur türksichen brach aufgrund von Sprachschwierigkeiten ab, einige Versuche meiner Mutter den Kontakt brieflich zu halten schlugen fehl. Ich, der Deutsch-Türke, wuchs mit nur türkischer Nationalität in Deutschland als "Deutscher auf. Naja, wie schafft es eine Deutsche als Türken in Deutschland aufwachsen zu lassen, das ist realitätsfern. Ich wäre umgekehrt ohne Mutter in der Türkei als "richtiger" Türke erzogen worden und nicht als deutscher Türke, schon gar nicht als Deutscher. Zusätzlich habe ich natürlich auch türkisch nie gelernt. Woher auch, ein kleines Kind macht sowas selten von allein. Warum habe ich überhaupt die türkische Nationalität? Weil die Gesetzeslage damals - nach heutigem Stand - so absurd war, dass ein Kind nur die Nationalität des Vaters bekam, irrelevant war, wo geboren und die Nationalität der Mutter. Eine Staatsbürgerschaft der Mutter wäre nur bei Ablehnung der Behörden der Nation-alität des Vaters möglich gewesen. Die Türkei hat nicht abgelehnt, er ist ein Junge - ergo ... der bringt auf jeden Fall schon mal mit großer Sicherheit Geld. Die Annahme liegt einfach nahe. Also, war ich erst mal nur Türke, verbunden mit starker Angst meiner Mutter, dass sollte ihr etwas passieren, dass ich abgeschoben werde - meine gewohnte Umgebung verliere (Großmutter). Gesetzesänderung 1976, ich erhalte die deutsche Staatsbürgerschaft. Ich wachse als Deutscher mit Wissen türkischer Herkunft in Deutschland auf, das prägt mich, ich fühle ein Zugehörigkeit zu Deutschland, mehr als eine Affinität (Sympathie) zur Türkei ist aber nicht da. In Deutschland bekomme ich per Brief Post von Kreiswehrersatzamt, werde allerdings ausgemustert, kein Wehrdienst, kein Zivildienst. Durch Zufall finde ich nach über 30 Jahren meinen türkischen Halbbruder, der mir mitteilt, ich werde in der Türkei gesucht. Türken müssen sich in der Türkei selbst um ihren Militärdienst kümmern. Woher soll ich das wissen - Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Jetzt fängt meine Odyssee an, in Wien, da wohne ich mittlerweile weigert man sich auf dem Konsulat, meinen Fall zu bearbeiten, ich werde genötigt, nach München zu fahren, weil dort die Unterlagen sind. Dort kann man mir nicht einmal sagen, ob ich denn noch Türke bin - ich werde doch gesucht - es gibt kein Vernetzung mit den Behörden in der Türkei. Ich muss meine Militärngelegenheiten in Ordnung bringen, bin 35 Jahre alt, ich kann meinen Militärdienst verschieben, ich mache das, 6 - fache Ausführung, eines davon für mich. Gleichzeitig stelle ih den Antrag auf Ausbürgerung, wie sich später herausstellt umsonst - Kosten umsonst. Weshalb? Die Unterlagen kommen nie beim Militär an, deshalb gelte ich immer noch fahnenflüchtig und werde nicht aus der Staatsbürgerschaft entlassen. Das erfahre ich aber erst nach über einem halben Jahr. Mittlerweile habe ich glücklicherweise erwirkt, dass die Unterlagen von München nach Wien kommen, das allerdings dauert Wochen - Monate! Da wird dann nach einem Telefonat klar, das die Behörde die Papiere für den Aufschub des Militärdienstes nie angekommen sind. Mittlerweile ist mehr als ein Jahr vergangen. Ich werde bald 37! Das mir verbleibende Orginal kann nicht vom türkischen Konsulat per Fax an die Behörde geschickt werden. Man benötigt die 5-fache Ausführung. Die Unglaublichkeit ist, ich soll für die Bearbeitung abermals zahlen, obwohl türksiche Behörden die Unterlagen verschlampt haben. Mir reißt der Geduldsfaden, ich fühle mich mehr denn je als Melkkuh und verlasse unverrichteter Dinge das Konsulat, wer könnte mir schon garantieren, dass die Unterlagen jetzt ankommen und wie bitte rechtzeitig. Bis 38 dauert es ja nicht mehr so lange. Die Unmacht deutschen Behörden gegenüber ist oft schon groß, aber die gegenüber türkischer Behörden ist grenzenlos. Vor allem, man kommt sich als "gefühlter" Deutscher völlig fahl am Platze vor. Warum mache ich das überhaupt, weil mittlerweile wieder Kontakt zur türkischen Familie vorhanden ist, darüber bin ich glücklich und ein "Verbot" zu Einreise in die Türkei ist dem nicht wirklich zuträglich. Leider muss ich, fast 40 feststellen, dass nun das genau eingetreten ist. Ich habe bald nur mehr die Möglichkeit, 10.000 Euro zu zahlen, den kompletten Militärdienst für ein mir mehr oder weniger fremdes Land abzuleisten oder eben bis zu meinem Lebensende nie wieder in die Türkei reisen zu dürfen. Ich habe keine 10.000 Euro zu verschenken, zumal ich das auch nicht unterstützen möchte, noch werde ich dort Militärdienst ableisten, Gründe habe ich genannt, also bleibt mir nur das Letztere, nie wieder in die Türkei, nach heutigem Stand. Das ist schade, was meine türkische Familie betrifft. Ich hätte sie gern gesehen. Urlaub, so hart es klingt - die Türkei ist wunderschön - kann ich auch in Griechenland machen. Soviel zu Ehre, den türkischen Militärdienst betreffend, fehlt sie mir!

Er kann sich immer noch frei kaufen muss aber trotzdem in der Türkei eine 6 Wöchige Grundausbildung machen. Genauere İnfos gibt es beim türkischen Konsulat oder beim Militaer Attache der Türkischen Botschaft.

Keine 6 Wochen, sondern 21 Tage ...

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ich habe ein kollegen wenn er ein er hat es nicht gemacht und wenn er ein fuß in die türkei setzt kommt er in denn knast

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