Wie kann man Zeugen von Straftaten, die sich vor der Aussage drücken wollen, dazu überreden, eine brauchbare Zeugenaussage zu machen?

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8 Antworten

An ihr Gewissen appelieren. Schließlich kann es sie selbst ja auch mal treffen, und dann bräuchten sie einen Zeugen, der die Wahrheit aussagt.

Ich kann diesen Gedanken genauso gut nachvollziehen wie die Angst des Zeugen vor Repressalien des Täters.

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@imager761

Auch das ist richtig. Aber wenn kein Zeuge mehr deswegen aussagen würde, gäb's bald keine ordentlichen Urteile mehr.

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Das macht das Gericht, denn wenn diese nicht erscheinen , werden sie vorgeführt , auch kannst Du wenn Du als Prozeßbeteiligter Zweifel an der Aussage des Zeugen hast , diesen Vereidigen lassen , denn für Meineit gibt es hohe Strafen teilweise sogar Haft.

wenn es bekannt ist das er als zeuge einen wichtigen beitrag zur aufklärung des falls beisteuern kann, dann kann das gericht ihn zwangsvorführen lassen. wenn er trotzdem nicht aussagt kann er mit beugehaft rechnen.

In dem man sie vor Gericht laden lässt. Dort besteht Aussage- und Wahrheitspflicht. (Es sei denn, es gibt ein Aussageverweigerungsrecht).

ÜBERHAUPT NICHT ... das gilt als Zeugenbeeinflussung und ist strafbar.

Die Zeugenbefragung bleibt dem Richter und den Anwälten (gegebenfalls auch noch dem Staatsanwalt und den Geschworenen) überlassen ... Die wissen wie und was sie fragen dürfen und was nicht.

Ein Zeuge hat die Pflicht, auf eine Ladung hin vor Gericht zu erscheinen und er macht sich strafbar, wenn er eine falsche Zeugenaussage macht oder seine Aussage ohne rechtsgültigen Grund verweigert.

Seit wann gibt es bei uns Geschworene und seit wann dürfen die denn Zeugen befragen? Hast wohl zuviele Ami Krimis gesehen?

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@orthoudo

Geschworene oder Schöffen oder Laienrichter ... gibt es auch hierzulande ... und sie dürfen auch Fragen an einen Zeugen richten.

Und ... ich sehe so gut wie nie Ami-Krimis ...

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Zeugenbeeinflussung ist und bleibt die effektivste Methode, die man nutzen sollte, wenn man überhaupt etwas im Gerichtsverfahren zu seinen Gunsten ändern will. Auf Fragen von Richter und den Anwälten geht man am besten gar nicht ein, sondern lässt sich eine ordentliche Verteidigung bezahlen, so dass man nicht selbst vor Gericht erscheinen muss. Übrigens gibt es tausende Gründe, warum man eine Zeugenaussage ohne rechtsgültigen Grund verweigern kann.

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Auch eine Aussage wie "ich weiß von nichts" muss wahr sein. Wird sie wahrheitswidrig vor Gericht getätigt, steht eine uneidliche Falschaussage im Raum. (§ 153 StGB)

Daran erinnern das Beugehaft nichts angenehmes ist :D

das ist aufgabe des gerichtes. dort müssen sie aussagen und fast alle rücken dann auch mit der wahrheit raus, da jede falschaussage von zeugen geahndet wird.

Nur dann, wenn es Zeugen gibt bzw. die noch am Leben sind

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