Wie kann man von zu Hause aus, also in Heimarbeit, arbeiten ohne sich selbständig machen?

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6 Antworten

Unternehmen vergeben gerne solche Arbeiten im Rahmen einer Selbständigkeit, damit sie um die Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen herumkommen.

Entweder du redest mit denen, dass die dir einen Vertrag als Angestellter geben, oder du macht sich selbständig.

Wenn du allerdings nur diesen einen Auftraggeber hast als Selbstständiger, könnte dir leicht der Vorwurf der Scheinselbständigkeit gemacht werden

Hallo Steffipaulus,

ausschlaggebend ist die Art von Vertrag, die Dir angeboten wird.

Handelt es sich um eine Bezahlung nach erfolgreichen Kontakten (pay per lead), dann werden diese vermutlich monatlich gegenüber dem Auftraggeber abgerechnet - somit eine selbständige Tätigkeit.

Hast Du dagegen einen Festanstellungsvertrag (geregelte monatliche Bezahlung mit Vertrag), dann ist es eine Angestelltentätigkeit, die vom Home Office aus erbracht wird - und somit kein Problem.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Zimmermann

1.) Es wird jeder Verdienst angerechnet, wenn Du Leistungen der Arbeitsagentur erhälst. 100€ sind jedoch frei. Näheres erklärt Dir auch das Jobcenter. Frag die, dafür sind die da. Nix hintenrum/heimlich machen - da läufst Du nur Gefahr, dass Dir die Leute Käse erzählen weil sie selbst keine Ahnung haben und Du eventuell Sozialbetrug begehen könntest - das ist nicht nur teuer, sondern auch strafbar.

2.) Um Deine Frage zu beantworten: Nicht mit dieser Art von Jobs! 
Keine Anstellung hast Du, wenn Du irgendwas von Honorar, Provision oder freie Mitarbeiter hörst. Das ist alles Quatsch und hilf nur den Unternehmen Beiträge in die Sozialkasse zu umgehen...

FAKT = Heimarbeit Minijobs gibt es nicht wirklich (mit einer Ausnahme). Jeder der was anderes erzählt, ist selbst ein Träumer der nur was nachplappert. Oder der Dich betrügen will.

Die Ausnahme: 
Du bist vorher mal in einem Unternehmen in Deinem Ort/Stadt gewesen, hast dort gearbeitet, Dich bewährt und die glauben Dir, dass Du auch im Homeoffice weiterarbeiten kannst. Von Anfang an ein Minijob im Homeoffice irgendwo zu erhalten ist ein Märchen...

Wenn du angestellt bist, dann kann dein Arbeitgeber auch gestatten, dass du von zuhause aus arbeitest, statt in ein Büro zu kommen.

Wenn das ein Minijob, also maximal 450€ ist, dann kannst du das auch ohne deinen Platz in der sozialen Hängematte zu gefährden machen.

Das ganze nennt sich Homeoffice. Du hast einen ganz normalen Arbeitsvertrag mit Arbeitszeitenregelung und dergl. nur die Präsenzpflicht in der Firma entfällt. - Dafür finanziert dir dein Arbeitgeber auch die Einrichtung eines Arbeitsplatzes bei dir zu Hause.

deine Definition von Home Office ist zwar korrekt, hat an dieser Stelle aber nichts mit dem Angebot zu tun, dass der Fragesteller erhaltene. Hier geht es eindeutig um eine Selbständigkeit, das ergibt sich allerdings nicht aus dieser Frage sondern aus den vorherigen Fragen des Fragestellers.

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@GoodFella2306

Ich habe noch nichts gemacht. Außer den Kontakt und detaiierte Informationen über diese Tätigkeit. 

Meine Frage(n) dient(en) ja zur Information, damit ich mich nicht strafbar mache. Oder eben meinen KV-Schutz gefährde. uvm

Wenn ich mich Selbständig mache -machen- würden, müsste ich die KV und alles Drumherum selbst zahlen. Das weis ich. Da ich viele "selbständige" in der Verwandtschaft habe. Meine Mutter Vor Jahren und zuletzt mein Mann sprich "wir" Selbständig war(en).

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tut mir leid, aber das stimmt nicht - er ist ja nicht angestellt und hat auch keinen Arbeitsvertrag. Das wird schon aus dem Satz "Bezahlung je gemachtem Termin" klar.

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Ich habe noch nichts gemacht. Außer den Kontakt und detaiierte Informationen über diese Tätigkeit. 

Meine Frage(n) dient(en) ja zur Information, damit ich mich nicht strafbar mache. Oder eben meinen KV-Schutz gefährde. 

Denn wenn ich mich Selbständig mache -machen- würden, müsste ich die KV und alles Drumherum selbst zahlen. Das weis ich.

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Das "Angebot" klingt extrem dubios. Aber bitte. Dem Jobcenter wirst du deine Tätigkeit melden müssen.

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