wie kann man vermeiden, dass aus dem eigenen Kind nichts wird?

12 Antworten

... indem Du Dir selbst die Chance gibst, zu lernen. Ich meine nicht, in der Schule! Ich meine die Tatsache, dass das Leben lehrt. Das Leben ist nämlich der beste Lehrmeister. Halte Augen und Ohren offen, sei neugierig, was Dein Leben für Dich bereit hält. Sprich mit vielen Leuten und hör Dir ihre Meinungen an - nicht nur über das Kinderkriegen. Du bildest Dir dann Deine eigenen Meinungen. All das ist wichtig, um auf die Persönlichkeit Deines Kindes eingehen zu können. Bevormunde Dein Kind nicht, sondern beobachte, wer dieses kleine - oder auch große! - Geschöpf ist. Faul sein ist zuweilen lebenswichtig! Das solltest Du Dir auch klar machen.

Man wächst mit seinen Aufgaben.

Man kann es nicht vermeiden, Mann kann nur sein Bestes geben. Du hast Recht, Angst davor zu haben. Ein Kind zu bekommen und großzuziehen gehört zu den anstrengensten und anspruchvollsten Dingen die man im Leben machen kann und stellt jede Partnerschaft unter eine harte Probe. Auf der anderen Seite kann es aber auch das Erfüllenste und schönste sein, ein Kind aufwachsen zu sehen und zu wissen dass man seinen Teil beigetragen hat. Am Ende bleibt das Kind aber ein eigenständiges Wesen und soviel man auch in der Erziehung machen kann, ein großer Teil der Entwicklung entzieht sich der Kontrolle.

Als Elternteil wirst du an unbewusste Muster aus Kindheit und Jugend heran kommen. Diese wirst du teilweise auf das Kind übertragen, das ist normal. Kinder lernen durch Nachahmung, sie übernehmen die positiven und negativen Denk-, Sprach- und Verhaltensmuster. So bildet sich Identität.

Ihr als Eltern werdet die Vorbilder für das Kind sein. Es wird bestimmte (kreative) Anlagen, Fähigkeiten mitbringen und es macht Sinn diese zu fördern. Man kann nicht alles kontrollieren, aber wenn man einigermaßen in sich ruht, was als Eltern nicht immer einfach ist, kann man Kindern so viel mitgeben und sie zu emotional starken Menschen machen.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Sozialpädagogik - Berufserfahrung

1.) hast du dir ja schon selbst beantwortet

2.) Kinder machen oft das was ihnen vorgelebt wird. Man kann ihnen von klein auf lernen, dass auch sie Leistung zu erbringen haben. Ein 5 jähriger kann z.b. durchaus seinen Teller nach dem Essen in den Geschirrspüler räumen. So lernen Kinder auch etwas beizutragen. Wenn Kinder nach dem Abi einfach nichts tun und glauben sich von den Eltern aushalten lassen zu können, kann ich den Eltern nur raten den Geldhahn abzudrehen.

Generell sollte man Kinder besser mit Liebe als mit Spielzeug oder später Geld überschütten.

Unsere Kinder sind (fast) unerzogen.

Wir sehen sie als gleichberechtigt.

Wir begleiten und unterstützen sie, lassen sie nicht alleine mit Problemen.

Nur wenn es sich nicht vermeiden lässt wenn ernsthafte gefahr droht (welche Form auch immer) müssen sie etwas tun, ansonsten können sie alles allerdings mit allen Konsequenzen positiv wie auch negativ.

Wir halten nichts davon sie in Watte einzupacken und vor jeglichem Schaden zu schützen, denn nur aus Erfahrung lernt man.

Wir Beziehen sie mit ein erklären frühzeitig wie die Welt funktioniert, man muss sich auch manchmal verbiegen und fügen auch wenn man es nicht möchte.

Kompromisse eingehen und verhandeln, fordern aber auch zurückstecken.

So begleiten wir unsere Kinder durch den Alltag bisher ohne Nennwerte Vorkommnisse, nicht einem Wut Anfall in 8 bzw 5 Jahren kein Geschrei keine Beleidigungen.

Ich bin der Meinung daß wir den richtigen Weg gehen um unseren Kindern die richtigen Werkzeuge fürs spätere leben mit zu geben.

Diese Herangehensweise hat nichts mit dem sozialen Status oder dem Alter zu tun es geht hier bei nicht um arm oder reich.

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