wie kann man vaginalen geruch verhindern?

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2 Antworten

Hallo,

gefunden bei der Apothekenumschau:

Scheidenentzündungen durch Trichomonaden

Symptome: Die Betroffenen haben starken, eher dünnflüssigen Ausfluss, der gelblich bis bräunlich oder grünlich ist und scharf riecht. Dazu kommen Jucken und Brennen, eine gerötete Vagina. Die Entzündung kann auf die Harnröhre übergreifen und verursacht Brennen oder Schmerzen beim Wasserlassen. Es gibt auch symptomlose Verläufe.

Ursache: Infektionen mit dem Erreger Trichomonas vaginalis zählen zu den sexuell übertragbaren Krankheiten. Eine Frau kann sich aber auch auf anderem Wege eine Trichomonaden-Infektion zuziehen. Der Erreger ist ein Parasit, der oft im Scheidensekret vorkommt, auch ohne Beschwerden zu verursachen. Sehr häufig sind Trichomonaden jedoch der Grund für Scheidenentzündungen. Nicht selten treten zusätzlich noch Bakterien- und Pilzinfektionen auf.

Diagnose: Die Beschaffenheit des Vaginalsekrets und die Entzündungszeichen in der Scheide geben dem Frauenarzt erste Hinweise. Eine mikroskopische Untersuchung des Sekretabstrichs zeigt dem Arzt die einzelligen Parasiten (sogenannte Geißeltierchen oder Flagellaten).

Therapie: Die Infektion lässt in den meisten Fällen sehr erfolgreich mit Medikamenten gegen Parasiten (Nitroimidazolderivate wie Metronidazol) behandeln. Die Mittel werden entweder lokal angewendet oder oral eingenommen, also in Tablettenform geschluckt. Wichtig ist die gleichzeitige Therapie des Partners.

Entzündungen der Geschlechts- und Harnorgane durch Chlamydien

Symptome: Das Tückische an einer Chlamydieninfektion ist, dass sie bei Frauen auch ohne deutliche Beschwerden ablaufen kann. Ein Hinweis kann es sein, wenn der männliche Partner einen brennenden, eitrigen Ausfluss hat. Bei häufig wechselnden Partnern ist es natürlich schwierig, solchen Anzeichen nachzugehen, außerdem kann die Ansteckung schon länger zurückliegen. Krankheitszeichen bei der Frau ist manchmal ein vermehrter Ausfluss, der mit Unterleibsschmerzen verbunden ist.

Ursache: In die Reihe der sexuell übertragbaren Krankheiten gehören auch Infektionen mit einer Bakterienart, den Chlamydien. Sie finden sich häufig bei bakteriell infiziertem Ausfluss. Chlamydien siedeln in den Zellen und greifen die Schleimhäute der Harn- und der inneren Geschlechtsorgane an. Zunächst befallen sie den Gebärmutterhals (Zervix uteri) und verursachen dort eine Entzündung (Zervizitis). Die Folgen einer unbehandelten Chlamydienerkrankung sind mitunter schwerwiegend. Dazu gehören Fehlgeburten oder Unfruchtbarkeit. Auch die Schleimhäute im Bereich der Augen können betroffen werden, beim Mann die Harnröhre, die Nebenhoden, die Prostata. Wichtig sind deshalb regelmäßige Untersuchungen beim Frauenarzt. Für junge Frauen bis zum 25. Lebensjahr gehört eine jährliche Vorsorgeuntersuchung (Chlamydien-Screening) zur Kassenleistung.

Diagnose: Wenn die Schleimhaut des Gebärmutterhalses entzündet ist, kann der Arzt dies bei der Scheidenuntersuchung feststellen. Unter dem Mikroskop sieht er in einer kleinen Probe viele Entzündungszellen. Der Erreger muss allerdings im Labor nachgewiesen werden. Das ist mit speziellen Untersuchungen an Abstrichmaterial möglich oder mit einer Gewebekultur.

Das einzige was helfen könnte wären lauwarme Sitzbäder mit etwas Kamillenextrakt (Apotheke), das würde die Symptome und den Geruch bekämpfen. Nur neutrale spezielle Seife verwenden. Nur Baumwollunterwäsche tragen, sich warm halten mit langen Unterhosen.

Emmy

Das klingt nach einer üblen Entzündung..die sollten Dich als Notfall drannehmen...

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