Wie kann man unsere Jugend schützen?

13 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Also der beste Schutz ist immer noch ein "gutes", verständnisvolles Elterhaus und offene Gespräche über diese Dinge. Wer in der Familie schon Gewalt erlebt (egal ob physisch oder psychisch) wird diese weitertragen. Wenn Alkohol trinken in der Familie normal ist (niemand sagt was gegen ein Gläschen Wein oder ein Fläschchen Bier ab und zu), wird das auch für die nächste Generation normal. Drogen probieren Jugendliche meist nur dann, wenn sie keinen besseren "Kick" mehr finden. Jugendliche, die sich sportlich oder anders aktiv mit Menschen betätigen, brauchen sowas in der Regel nicht. Aber leider nimmt die Zahl der sozial verwahrlosten Kinder (sie haben - rein finanziell - alles, aber niemand hat mehr für sie Zeit) stetig zu und genau da liegt der Hund begraben. Wenn Kinder genügend Zeit, Zuwendung und VERSTÄNDIS kriegen, sind die Gefahren in irgendeine Sucht oder in Gewalt abzurutschen normaler Weise sehr gering.

Ich habe verdammtnochmal ein ordentliches Elternhaus, ein super Verhältnis zu meinen Eltern, betreibe aktiv Sport im Verein und habe trotzdem mit dem Sammeln psychedelischer Erfahrungen angefangen. Dazu sind solche Körperkiller wie Alkohol natürlich gänzlich ungeeignet. Ich habe schon viel konsumiert und keinerlei Abhängigkeit zu irgendeiner Substanz entwickelt.

Man kann nicht einfach alles verallgemeinern, denn jeder Mensch entwickelt sich und seinen Charakter individuell, da nimmt die Erziehung keinen großen Einfluss.

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@KCIO4

Es war von einem "guten" Elternhaus die Rede - nicht von einem "ordentlichen"... Und die Erfahrungen der Kindheit (allenthalben in der Erziehung) machen einen bestimmenden Teil der Entwicklung aus.

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@KCIO4

Für mich stellt sich die Frage, wozu "brauchst" du diese Erfahrungen? Weil "lebensnotwendig" sind die nicht und wie überprüfst du deine Abhängigkeit oder Nicht-Abhängigkeit? Und ja, wenn Jugendliche oder junge Erwachsene unbedingt was "schüffeln" müssen, kann das beste Elternhaus es nicht verhindern.

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sie aufklären, einen guten draht zu ihnen haben damit sie bei problemen nicht anfangen, sie aber dennoch nicht belehren mit besserwisserei dann fangen wir erst recht an und man sollte selbst nicht zu ein gutes vorbild sein.

Man kann die Kinder nicht vor einer Konfrontation mit diesen Dingen schützen. Kommt ein Kind oder Jugentliche(r) damit in Berührung, sollte er/sie das Rüstzeug bekommen haben, nein zu sagen. Das können Eltern tun, indem sie die Nachkommen bestmöglich auf das Leben vorbereiten.

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