Wie kann man sich wehren, wenn man in Schule und Beruf eindeutig UNFAIR behandelt wird?

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2 Antworten

Meine Zukunft ist so fremdbestimmt und nicht selbstbestimmt.

Das ist nur bedingt richtig. Dadurch, dass Menschen aufgrund ihrer verschiedenen Bedürfnisse und Fähigkeiten aufeinander angewiesen sind, ist ein gewisses Maß an "Fremdbestimmung" immer vorhanden. Aber man kann trotzdem weitestgehend selbstbestimmt durchs Leben marschieren, wenn man sich jedoch z.B. in ein Angestelltenverhältnis begibt, geht ein Teil dieser Selbstbestimmung flöten. Aber die Schuld dafür trägt man selbst.

Wer verdient wie viel? Wie viel ist diese Leistung wert (Nutzen für das Gemeinwohl)?

Der Wert einer Leistung ist subjektiv, genauer gesagt hängt sie von den Wertvorstellungen des Bewertenden ab. Kommt es zu einem Austausch von Leistungen, i.d.R. Leistung gegen Bezahlung, so wird die Bezahlung gemäß den Wertvorstellungen des Zahlenden erfolgen. Diese müssen nicht deckungsgleich mit den Vorstellungen der Person, die die Leistung erbringt, sein.

Diese Wertvorstellungen müssen insbesondere nicht mit deinen ("Nutzen für das Gemeinwohl") übereinstimmen.

Bin gegen Kapitalismus und für Gemeinwohl und Gleichberechtigung.

Du sagst es so, als würde es sich per Definition gegenseitig ausschließen, dem ist aber nicht so.

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Kommentar von DBKai
08.02.2016, 18:05

Aber die Schuld dafür trägt man selbst

Das ist ganz sicherlich nicht immer richtig. Wenn ein Unternehmen keine klaren Angaben macht, was jeder zu tun hat... und man bei Unklarheiten Fragen stellen kann, damit auch alles richtig abläuft - dann kann es passieren, dass man es dem Chef/den Vorgesetzten UNMÖGLICH recht machen kann... sie machen einen zum eigenen Spielball... sind einfach immer unzufrieden und können nicht klar sagen, was sie haben wollen... könnten das, was sie haben wollen, selbst nicht erfüllen/vorzeigen...

Damit habe ich keine wirkliche und faire Chance.. bin der Willkür anderer ausgesetzt... gibt es klare Angaben - liegt es an mir, ob ich diese auch so erfülle! Aber nur dann!

Der Wert einer Leistung ist subjektiv, genauer gesagt hängt sie von den Wertvorstellungen des Bewertenden ab. Kommt es zu einem Austausch von Leistungen, i.d.R. Leistung gegen Bezahlung, so wird die Bezahlung gemäß den Wertvorstellungen des Zahlenden erfolgen. Diese müssen nicht deckungsgleich mit den Vorstellungen der Person, die die Leistung erbringt, sein.

Diese Wertvorstellungen müssen insbesondere nicht mit deinen ("Nutzen für das Gemeinwohl") übereinstimmen.

Sie sollten aber einen Nutzen für das Gemeinwohl haben - alles andere wäre ja schädlich bis "kriminell", oder nicht?

Der Wert einer Leistung ist nicht unbedingt subjektiv... Wenn eine Person sich am Tag um 10 hungrige Menschen kümmert und eine andere Person sich um einen hungrigen Menschen kümmert - ist es mehr Wert, wenn man 10 Leute versorgen kann... Es kommt natürlich auch auf die Qualität des Essen an... Es sollte gesund sein und auch schmecken...

Du sagst es so, als würde es sich per Definition gegenseitig ausschließen, dem ist aber nicht so.

Was meinst du damit? - Im Kapitalismus beutet eine Minderheit eine Mehrheit aus - und wird zu Unrecht immer reicher und reicher... auch die Prostitution von Frauen bringe ich damit in Verbindung... wenn es um das Gemeinwohl geht, wird es hoffentlich bald keine Frau mehr aus Alternativlosigkeit tun "müssen"...


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bis nov 89 war erich auch dafür .

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Kommentar von DBKai
08.02.2016, 17:28

Wie meinst du das? Wofür? Warum nun nicht mehr?

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