Wie kann man sich seine Zukunft vorstellen(Arbeiten gehen)?

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4 Antworten

Wenn Du in Deiner Arbeit das tust, was andere für richtig halten, ist es ähnlich wie in der Schule. Zumindest dann, wenn die geforderte Arbeit nicht Deinen Fähigkeiten und Bedürfnissen entspricht. Man mag Dich mit viel Geld zu manipulieren versuchen, aber das funktioniert nicht lange.

Das, was in der Arbeit das Geld ist, sind in der Schule die Noten. Auch die sollen Dich dazu bringen, Dinge zu tun, die Du von alleine nie machen würdest.

Du solltest nicht einmal daran denken, einen Job zu machen, der Dir kein Spaß macht. Um das zu verhindern, musst Du wissen, was Deine Talente und Fähigkeiten sind. Du kannst nämlich in jedem Beruf gutes Geld verdienen. Mancher erzielt mit dem Müll anderer Leute ein hohes Einkommen, andere mit dem Haareschneiden oder dem Verkauf von Immobilien. Und genauso gibt es Leute, die in diesen Bereichen wenig verdienen. WAS Du machst ist wichtig, WIE Du es machst ist aber noch wichtiger.

So lange Du vorrangig damit beschäftigt bist, die Erwartungen anderer Leute zu erfüllen, wie es derzeit in Deiner Schule passiert, kannst Du nicht ergründen, wo Deine Talente liegen und was Du in Deinem Leben machen möchtest.

Die Schule hat ganz andere Interessen als Du. Nun musst Du entscheiden, ob Du Deine oder deren Interessen befriedigen willst. Offenkundig geht es Dir nicht so gut damit, das zu tun, was die Schule will. Vermutlich hat man Dir aber erfolgreich eingeredet, dass Du nur dann ein erfolgreicher Mensch wirst, wenn Du Dich nach den Forderungen der Schule richtest.

Du hast es ja schon richtig erkannt. Dass meiste von dem, womit Du Dich in der Schule beschäftigst, hast Du nach kurzer Zeit wieder vergessen. Wie kann dieser ganze Quatsch dann wichtig sein? Die meisten Menschen erkennen nicht, was die Schule in erster Linie ist, nämlich eine Erziehungsanstalt. Und damit möglichst alle von dieser Erziehung erfasst werden, gibt es den Schulzwang.

Wenn Du also feststellst, dass Du Dich während eines Praktikums wohler fühlst als in der Schule, dann solltest Du daraus die Konsequenzen ziehen.

Gruß Matti

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Kommentar von Kuhlmann26
04.11.2015, 08:25

Im Zusammenhang mit einer anderen Frage hier, ist mir das "Teenagerbefreiungshandbuch, glücklich und erfolgreich ohne Schule" wieder begegnet; jetzt mit einem neuen Vorwort. Darin ist von zwei Jungs die Rede, die in der ersten bzw. zweiten Klasse beschlossen hatten, nicht mehr in die Schule gehen zu wollen. Von dem älteren der Beiden hatte man immer wieder gehört. Er hat,  wie gesagt, ohne die Schule zu besuchen, sowohl den Haupt- als auch den Realschulabschluss mit einem Durchschnitt von 1,4 gemacht. Dazu hat er sich einfach zur Prüfung angemeldet. Weil es für ihn bequemer war, besuchte er für den Realschulabschluss  für 4 Monate eine Schule. Jetzt könnte man von Zufall oder Hochbegabung reden, wenn jemand ohne Noten zu bekommen und ohne den ganzen Stress, den Schüler in der Schule haben, zwei sehr gute Abschlüsse hinlegt. 2014 war der Jüngere der beiden 15 Jahre alt, also im Alter, wo andere den Hauptschulabschluss machen. So auch er. Sein Durchschnitt: 1,0.

Was ich damit sagen will: Man muss sich diesem ganzen Terror, der da in der Schule veranstaltet wird, nicht aussetzen oder ihn zu mindest nicht so Ernst nehmen. Die oben Genannten konnten und können tun und lassen, was sie wollten, also auch aus freien Stücken lernen; sich mit den Dingen beschäftigen, die interessierten. Und da sie zwar gesagt haben, sie wollen nicht in die Schule, aber nicht, dass sie nichts lernen wollen, war es für sie kein Problem, die bisherigen Abschlüsse zu machen. Soweit ich weiß, sollen das nicht die einzigen gewesen sein.

http://www.genius-verlag.de/shop/index.php/produkt-details/product/das-teenager-befreiungs-handbuch.html

Ich danke Dir für den Stern.

Gruß Matti

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Ja im alltag ist es so...du lernst nur damit der Arbeitgeber sagt: ohhh der hat viel gelernt den nehmen wir...meistens zumindest. Ab und an muss man seinen grips auch anstrengen zb. Als Programmierer.

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Ach krass, ich fühl mich dagegen in der Schule enorm frei und empfinde jedes Praktikum als totalen Zwang. Man muss ständig darauf achten, was man tut/ dass man sich bloß super verhält und ständig aufmerksam ist - und in der Schule entscheidest du frei über dich selbst und auch wenn du mal nicht aufpasst, was soll's, morgen ist ein neuer Tag :D Im Berufsleben droht dir dagegen direkt die Kündigung. Was mich persönlich mal interessiert: Hast du in der Schule keinen besten Freund, mit dem du viel lachen kannst? Falls doch, wie kannst du Schule dann so hassen? Allein die ganze Freizeit, die du hast? Ich versteh sowas einfach nicht.

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Als ich in der 10. Klasse war, war ich faul.. hab ich fast gar nicht gelernt und trotzdem einen 1er Schnitt gehabt. Jetzt in der Oberstufe muss ich leider viel mehr lernen. Kann ich mir nicht vorstellen..Dich muss etwas anderes beschäftigen. Mach immer das was dir Spaß bringt..bester Rat den man einen geben kann. Das Geld kann dir doch egal sein, wenns spaß macht.

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Kommentar von liquorcabinet
01.11.2015, 02:41

Es gibt auch einfach Leute, die von Natur aus nicht so intelligent sind und sich eben sehr stark bemühen müssen, überhaupt einen 2er Schnitt hinzubekommen. Das ist einfach so und es wäre schön, wenn das mal akzeptiert wird :D Dafür haben diese Menschen andere, wenn nicht sogar noch wertvollere Fähigkeiten.

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