wie kann man sich musiktheoretisches wissen aneignen?

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4 Antworten

"würde sich für mich auch nich lohnen nen gitarrenlehrer aufzusuchen, weil ich einfach schon zu fortgeschritten bin und der mir nich mehr allzu viel beibringen kann, was technick" 

das klingt schon sehr süß nach einem Jahr...


Im Ernst: Gitarristen nehmen teilweise zehn Jahre Unterricht um anschließend die Aufnahmeprüfung an einer Musikhochschule zu bestehen, um noch mehr Unterricht zu bekommen. 

Es gibt immer jemanden, der einem noch was beibringen kann. (und in der Regel gibt's auch immer irgendwas, was jemand besser kann als du...)

Zustimmung zu oetschai: "Der Haunschild" ist m.E. so was wie ein quasi-Standardwerk. An manchen Stellen ist er mir ein wenig zu esoterisch, aber insgesamt vermittelt er sehr kompetent, was man wissen muss.

Sikoras Jazz-Harmonielehre ist ein wunderbares Buch, aber es setzt schon einiges an Grundwissen voraus.

Ergänzen würde ich noch um: Meffert, Harmonielehre endlich verstehen!: Einstieg in die Musiktheorie (nicht nur) für Gitarristen. Wolfgang Meffert setzt die Theorie ins einem Werk gleich so um, dass sie für Gitarristen schnell anwendbar ist. Ein Blick ins Buch macht daher aus meiner Sicht Sinn. 

Ich kann dir folgendes empfehlen (...aus eigener Erfahrung... ;-)):

- Die Bücher von Frank Haunschild - "Neue Harmonielehre I u. II" - bieten eine gute Grundlage und sind auch für Einsteiger in die Welt der Harmonielehre leicht verständlich

- ergänzend dazu ev. Frank Sikora: "Die neue Jazz-Harmonielehre"

- ein Klavier oder zumindest Keyboard: damit hast du - anders als auf der Gitarre -  die Theorie der harmonikalen Zusammenhänge direkt und unmittelbar vor Augen (hat mir immens geholfen, z. B. Akkorde, Kadenzen, etc. besser und leichter zu verstehen...)

Meinst Du nicht, dass Du noch ein wenig ein wenig an Deiner Selbstkritik arbeiten solltest?

Perfektes Gitarrespiel nach einem Jahr autodidaktischem Studium, das riecht sehr nach noch nie dagewesenem Genie.

noch nie dargewesen denke ich nich.... und genie schon gar nicht. halte mich was musik angeht für "überdurschnittlich" talentiert. und der rest ist fleis. ich hab zu dem zeitpunkt als ich den kommentar verfasst habe cir. 4 stunden am tag gespielt. von nichts kommt nichts

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