Wie kann man sich gegen ein falsches Gerichtsurteil wehren, wenn das Gericht den Sachverhalt falsch dargestellt hat - ein Datum einfach falsch abgeschrieb?

... komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Ein Anwalt dürfte dir hier überhaupt nicht helfen.

Kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland Anwälten standesrechtlich verboten.

Bei jedem Urteil oder auch Bescheid erhältst du eine Rechtsmittelbelehrung.

Wenn du dich daran hältst, werden auch keine Termine versäumt.

Geh zum Amtsgericht und lass dir einen Beratungsschein ausstellen. DAMIT kannst du zu einem Anwalt. Dann zahlst du für dieses Erstgespräch 10 €.

Der Anwalt wird dir dann auch helfen, Prozesskostenhilfe zu beantragen, wenn diese möglich ist.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich frage mich echt ob der entsprechende Richter einfach voll besoffen war, gestresst oder effektiv gezielt gefälscht hat. I

Kein Richter hat Interesse daran, ein Urteil zu fälschen, betrunken war er sicherlich auch nicht. Gestresst sind alle Beamten. Das hat jedoch nichts mit der Gerichtsentscheidung zu tun.

Du hast gegen jede Gerichtsentscheid ein Rechtsmittel. Dann prüft die nächsthöhere Instanz den Fall und kann zu deinen Gunsten oder zu deinen Ungunsten entscheiden. Offenbar ist in der höheren Instanz zu deinen Ungunsten entschieden worden, wenn ich dich richtig verstehe. Dagegen kannst du vermultlich (siehe schriftliche Entscheidung mit Begründung und Rechtsmittelbelehrung) nochmals ein Rechtsmittel einlegen, wenn du nicht schon in der höchsten Instanz gelandet bist. Leider schreibst du nicht, worum es sich eigentlich handelt. Offenbar hat das Rechtsmittel nicht dazu geführt, dass die Entscheidung zu deinen Gunsten revidiert wurde.

Das liegt daran, dass Gerichte nach der Akten-und Beweislage entscheiden. Wenn du deinen Standpunkt nicht glaubwürdig beweisen kannst, wird das Gericht gegen dich entscheiden.

Wenn du krank warst, kannst du eine "Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand" beantragen. Dann hast du sogar nach Ablauf der Rechtsmittelfrist noch die Möglichkeit, das Rechtsmittel einzulegen.

Ich nehme an, dass du einen Rechtanwalt hast. Bitte besprich alles mit ihm. Wir kennen weder die Akten noch den Sachverhalt noch wissen wir, worum es sich überhaupt handelt. Deine Frage ist sehr unpräzise gestellt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?