Wie kann man sich auf eine MPU vorbereiten?

8 Antworten

Wichtig ist, dass er sein Verhalten einsieht, denke ich.

Die Ratschläge hier sind alle gut, aber zu allgemein. Die MPU ist eine EINZELFALLPRÜFUNG. Deswegen sollte Ihr Cousin als Erstes unbedingt bei einer MPU-Stelle ein Beratungsgespräch führen(am Günstigsten der TÜV-Rheinland für 59 Euro). In diesem Beratungsgespräch wird ihm ein Gutachter sagen,wie er sich genau vorbereiten soll. Jeder Fall ist nämlich anders, es ist deshalb sehr wichtig vorher herauszufinden,wie man sich genau vorbereiten soll. Wenn man dann den Empfehlungen aus diesem Gespräch folgt, besteht man die MPU. Bin selbst übrigens Verkehrspsychologin.

Hallo kettalotta, schon der Benutzername ist etwas besonderes. Wie ist es mit den ganzen Beratern und den Fahrschulen die MPU Beratung anbieten? Wie weit hilft das? Wer macht die Blutwertkontrollen über diesen Zeitraum? Bin für eine Antwort dankbar. LG

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Ein Freund von mir musste auch mal hin. Er hatte seinen Führerschein wegen Trunkenheit am Steuer abgenommen gekriegt. Da ist er zum Arzt und hat alle 4 Monate Leberwerte abnehmen lassen und hat sie dann vorgezeigt. Er sagte dass das besonders gut ankam.

Er sollte auf jeden Fall vorher zu einem der örtlichen Vereine der "Anonymen Alkoholiker" oder "Guttempler" gehen. Da sind etliche Leute, die ihm für seinen speziellen Fall gute Hilfen zu seiner MPU geben können. Vielleicht stellen sie ihm auch eine Bescheinigung zur Vorlage aus, dass er bei den Vereinen an therapeutischen Gruppen-Sitzungen teilnimmt; das macht sich sehr gut bei der MPU. Und alles ist kostenlos.

Die Ratschläge der Vorredner sind alle gut; unter dem Strich muss aber auch betont werden, dass es nicht reicht, irgendwo Veranstaltungen abzusitzen oder einfach irgendwelche Bestätigungen ausstellen zu lassen, sondern ganz wichtig ist im Psychologengespräch, dass der Proband sich in nachvollziehbarer Weise mit seinem Fehlverhalten auseinandergesetzt hat und sich Gedanken über Strategien gemacht hat, um zu vermeiden, dass er diese Fehler wiederholt. Ein plattes "Das ist vorbei, das kommt nicht mehr vor" reicht nicht!

Ohne Veränderung seines Verrhaltens auch nicht, und da liegt leider oft der Hase im Pfeffer und so viele Wiederholungstäter.

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