Wie kann man sein Urheberrecht bewahren, wenn man eine Geschichte zur Probe bei Verlag einschickt?

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6 Antworten

Das ist schon immer schwierig gewesen. Es gibt Autoren die in Ihrem Anschreiben an den Verlag, mit Strafe drohen, falls der Verlag die Geschichte ohne Genehmigung veröffentlicht. Das halte ich für den falschen Weg, es macht von vornherein keinen guten Eindruck. Am besten einfach darauf vertrauen das die Verlage korrekt arbeiten. Schick das Skript per Einschreiben und behalte alle Unterlagen, Rohversionen etc um später etwas in der Hand zu haben, falls es doch zu einem Streit kommt. Der Verlag schickt dir wahrscheinlich einen Eingangsbestätigung, auch das ist ein Beweis zu dienen Gunsten.

Viel mehr Aufwand würde ich nicht betreiben, es hätte auch nicht viel mehr Erfolg.

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Das Recht am eigenen Werk ist und bleibt immer beim Schöpfer der Arbeit, das ist der so genannte Urheber. Urheberrechte sind personenbezogen, also nicht übertragbar und erlöschen erst 70 Jahre nach Ableben des Urhebers.(Deshalb kann heute beispielsweise jeder Goethes Werke drucken).

Die Angst, ein Verlag würde einen Text heimlich für sich nutzen bzw. unter einem anderen Namen veröffentlichen, spiegelt die Unkenntnis des modernen Verlagsbetriebs wider. Verlage werden mit Manuskripten überschüttet, sie lesen nur in seltenen Fällen alles. Falls darunter mal etwas sein sollte, das dem jeweiligen Eingangslektorat gefällt, dann liegt es schon im unternehmerischen Interesse des Verlages, den entsprechenden Autor an sich zu binden, um weitere Texte zu bekommen und damit Geld zu verdienen.

Den Vorschlag, ein Duplikat des Werkes bei einem Notar kostenpflichtig zu deponieren, halte ich für pure Geldverschwendung.

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Es wäre in einem solchen Fall anzuraten, das Manuskript notariell zu hinterlegen. Ich empfehle einen Besuch von www.priormart.com, wobei es sicher noch weitere Angebote dieser Art im Internet geben dürfte.

Oft findet man den Tip, sich etwas selbst per Einschreiben mit Rückschein zuzuschicken und es geschlossen zusammen mit dem Beleg aufzubewahren. Das kann jedoch m.E. keinen gerichtsfesten Beweis darstellen.

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Man schickt ohne Aufforderung des Verlags keine komplettes Manuskript ein, sondern nur ein Exposé. Das ist die eine Geschichte. Die andere ist, dass ein Verlag kein Urheberrecht besitzen kann. Er müsste also einen anderen Autor aus dem Hut zaubern - das geht also nicht. Kein seriöser Verlag druckt etwas ab, ob es mit dem Autor abgesprochen zu haben.

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Ein Notar hilft. Wenn eien Notar das Manuskript für den Autor hinterlegt, kann es so gar keine Geschichten mit dem Copyright hinterher geben.

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gibt es bestimmt en amt für =)

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