Wie kann man sein Geld am besten vor Inflation schützen?

10 Antworten

Wenn Du genügend Zeit hast und das Geld nicht benötigst. Lege es in Aktien an. Jetzt kommt gleich, der ist verrückt, aber mit nichten. Hier ein Beispiel: Die Deutsche Bank hatte einen Kurs im Januar 09 von 22 € je Aktie jetzt ist der Kurs 48 € je Aktie. Also eine gute Steigerung. Aber mit Aktien kannst du nur verdienen, wenn Du dein Geld mindesten 15 Jahre anlegst und in der Zeit dir die Kurse egal sind. Gute Fonds haben in den letzten 25 Jahren eine Rendite von 10 -14 % gemacht. Trotz 2 großer Krisen.

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...mein kleines Depot ist zurzeit mit über 40% im MINUS...und ich bin tiefenentspannt und freue mich über gute (runtergeprügelte CRIMEX) Kaufkurse....ABER: Was meint ihr, was passiert, wenn Gold-und Silberpreise steigen... Meine Explorer, Royalties, Streamer und Producer haben noch viele Mio. Unzen im Boden-weltweit...

+++Keine Handlungsempfehlung+++

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Auf keinen Fall Immobilien kaufen!

Nur wer sich auskennt, kann günstige Immobilien auch als solche erkennen und damit Gewinn machen. Ins Blaue hinein Immobilien zu kaufen kann böse nach hinten losgehen: Nicht nur ist die angenommene Wertstabilität meist de facto nicht vorhanden, als Eigentümer kommen ja auch noch weitere Arbeiten und Kosten auf einen zu.

Einige Rohstoffe wie Gold und Diamanten sollten zwar wertstabil sein, doch 100% sicher ist auch das nicht. Und Kunst erfordert ebenfalls - wie Immobilien - sehr viel Sachverstand und auch etwas Glück...

Und wenn tatsächlich irgendwann einmal die Hyperinflation vor der Tür stehen sollte, dann werden sich die meisten wohl weniger um ihr Vermögen, als um das tägliche Überleben Sorgen machen.

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Ganz génau: KEINE IMMOS, auch keine IMMO-Fonds... +++Keine Handlungsempfehlung+++ nur meine Meinung

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Also der beste Inflationsschutz sind Sachwerte:

  • Gold => Nachteil ist aber der Wechselkurs, da in $ gehandelt. Auch die kosten beim Goldkauf sind nicht zu vernachlässigen, von daher bieten sich für kleinere Summen Gold-ETCs und ETFs an. Aber Gold verdient nichts. Gold schüttet keine Zinsen oder Dividenden aus...

  • Immobilien => Nachteil: etwas teuer, Standort ist wichtig aber auch die Region, da in z.B. Amiland die Immo-Preise (jetzt zwar etwas langsamer) fallen...

  • Rohstoffe => sie stehen auch sehr weit vorne bei den Inflationstreibern. Bsp. Steigt der Ölpreis wieder auf alte hochs wird das Auto, die Heizung under Strom zuerst teurer, danach folgen alle anderen Waren!

  • und als drittes, genau das, was Kujawa77 gesagt hat: kauf die Bäckerei. Soll heißen Aktien. Eben ganus aus dem Grund, dass wenn die Brötchen von 20 auf 70ct steigt die Bäckerei 50ct mehr einnimmt. Oder die Kombination von 1 u. 3 => Goldminenaktien. Die verdienen nämlich auch was und es besteht ein Hebel auf Gold. Steigt Gold, steigen Minenaktien noch schneller!

Und zu guter letzt, eine Inflation von 3, vielleicht auch 5 Prozent könnte in der Tat kommen, aber das ganze Inflationsgeschwätz ist typische deutsche Panikmache. Solange die Kapatitäten so wenig ausgelastet sind, wird definitiv keine Inflation kommen, denn es exitieren dann nur wenige Spielräume für Preiserhöhungen. Wenn die Wirtschaft aber wieder boomt, wird die Sache schon wieder etwas spannender, was die Inflationssorgen angeht. Aber da sind Inflationsraten von über 5-10% auch reine panikmache. Solche ARtikel werden in den Zeitungen gelesen und deswegen gedruckt. Die reale Gefahr dafür aber ist äußerst gering.

Gute Vermögensverwalterfonds wie z.B. der Carmignac Investissement (weltweit WKN: A0DP5W oder Europa A0DP5X), der FMM-Fund (847811) oder der DJE Dividende + Substanz (164325) sollten ein guter Inflationsschutz sein, da es

  1. von (erfolgreichen!!!) Vermögensverwaltern gamanagete Fonds sind
  2. sie keine Zocker sind sondern Value-Investoren die ganz im Stile von Graham, Buffet + Co. werthaltige, unterbewertete Unternehmen kaufen ("Kaufe den Dollar für 60ct" - Graham)
  3. diese Vermögenmsverwalter (Eduart Carmignac, Dr. Jens Erhard) stetig ihre Vergleichsindizes schlagen. Sie gehören zu genau den 20% Fondsmanagern, die das Dauerhaft können und nach den Managementgebühren immer noch einen Mehrwert erschaffen!

Aber: auch diese Fonds können zeitweise im Wert sinken. Nur tun sie das dann weniger stark und holen es auch wesentlich schneller wieder auf als andere!

Das sind übrigens 4 dieser Fonds, die Joergzahn angesprochen hatte und auf eine durchschnittliche Wertsteigerung von über 12% p.a. kommen trotz der Krisen...

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