Wie kann man schnell sein 3.Auge öffnen-also spezielle Atemtechniken etc-meditation-frequenzen?

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2 Antworten

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Es ist sehr töricht zu denken dass so etwas wie das dritte Auge überhaupt existiert.

Viel wichtiger wäre es die Welt und sich selbst in seiner Ganzheit zu begreifen.

Meditation verlangt einen erstaunlich wachen Geist. Meditation ist das Verstehen des Lebens in seiner Ganzheit; jede Art der Zersplitterung hat in diesem Zustand aufgehört. 

Meditation ist keine Gedankenkontrolle, denn wenn das Denken kontrolliert wird, erzeugt es im Menschen Konflikt. Aber wenn Du die Struktur des Denkens verstehst, dann wird sich das Denken nicht einmischen. Dieses Verstehen der Denkstruktur ist an sich Disziplin, und das ist Meditation.

Meditation bedeutet, eines jeden Gedankens, eines jeden Gefühls gewahr zu sein, niemals zu sagen, sie seien richtig oder falsch, sondern sie einfach zu beobachten und ihnen nachzugehen. 

In diesem Betrachten beginnst Du alle Regungen des Denkens und Fühlens zu verstehen. Und aus diesem Gewahrsein erwächst das Schweigen. 

Ein Schweigen, das vom Denken zustande gebracht wurde, ist Stagnation, ist unfruchtbar; aber das Schweigen, das entsteht, wenn das Denken seinen eigenen Anfang, sein eigentliches Wesen verstanden hat, wenn es begriffen hat, daß alles Denken niemals ungebunden ist, sondern immer mit der Vergangenheit beladen ist – dieses Schweigen ist Meditation, in der es keinen Meditierenden gibt. 

Wenn Du diesen Text eine Stunde lang aufmerksam gelesen hast, ist das Meditation. 

Wenn Du nur ein paar Worte mitgenommen hast und ein paar Ideen gesammelt hast, um darüber später nachzudenken, dann ist das keine Meditation mehr. 

Meditation ist ein Zustand des Geistes, der auf alles mit vollkommener Aufmerksamkeit schaut, der das Ganze betrachtet und nicht nur Teile. 

Und niemand kann Dich lehren, achtsam zu sein. Meditation ist eine der größten Lebenskünste, vielleicht die größte, und man kann sie unmöglich von jemanden erlernen; darin liegt ihre Schönheit. 

Sie hat keine Technik und daher keine Autorität. Wenn Du dich selbst kennenlernst, dich selbst beobachtest, dich betrachtest, wie Du gehst, wie Du ißt, was Du sagst, das Geschwätz, den Haß, die Eifersucht – wenn Du das alles in Dir ohne jede Rangfolge wahrnimmst, ist das Teil der Meditation.

Du kannst meditieren, wenn Du in einem Bus sitzt oder durch einen Wald gehst, voller Licht und Schatten wanderst oder dem Gesang der Vögel zuhörst oder in das Gesicht Deiner Frau, Deines Mannes oder Deines Kindes blickst.

Meditation zu verstehen, heißt zu lieben, und Liebe ist nicht das Produkt von Systemen, von Gewohnheiten; sie wird nicht durch das Befolgen einer Methode erzeugt. 

Liebe kann nicht durch Denken entwickelt werden. Liebe kann vielleicht im vollkommenen Schweigen entstehen, in einer Stille, in der der Meditierende gänzlich fehlt. 

Und der Geist kann nur still sein, wenn er die Regungen seines Denkens und Fühlens versteht. Um diese Regungen zu verstehen, dürfen wir sie nicht verurteilen, während wir sie beobachten. In dieser Weise zu betrachten, ist wahre Disziplin, und diese Art der Disziplin ist beweglich, frei, es ist nicht die Disziplin der Gleichförmigkeit.“

(Es ist die Disziplin der Freiheit)



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