Wie kann man rechtlich damit umgehen - sollte man das überhaupt?

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Die Frage ist nicht so einfach zu beantworten.

Selbstverständlich kann der Arbeitgeber den Arbeitnehmer rechtlich nicht zwingen eine Freundschaftsanfrage anzunehmen. In wie weit sich das auf das Arbeitsklima auswirkt, kann ich Dir nicht sagen.

Ich habe Dir mal was zum nachlesen, entscheiden muss Dein Bekannter dann selbst:

http://www.cio.de/a/der-chef-ist-nicht-dein-freund,2967482

Wenn es einen Betriebsrat gibt, sollte man mal mit diesem sprechen. Der könnte den Arbeitgeber ja mal darauf ansprechen.

Kitharea 09.11.2016, 09:05

Ich werde den Link mal weitergeben - finde den sehr gute für's Erste - danke dir

0

das bleibt jedem selbst überlassen; würde keine Details über meine Fa. per FB weitergeben noch teilen.

Der Chef kann einen nicht zwingen

warum Rechtlich dagegen vorgehen? bringt doch nix



Darüber hinaus hat er ihm "nahegelegt" die Freundschaftsanfrage anzunehmen.

da befinden wir uns bereits am Weg zur Nötigung

Zwingen kann ein Chef einen wirklich nicht dazu und es ist wirklich unverschämt, muss man schon zugeben. Dein Kumpel ist nicht verpflichtet irgendwas von der Firma zu teilen oder über sie zu schreiben.

Wenn er sich mit der Firma identifizieren kann dann kann er das ruhig machen, aber wenn er das nicht will dann muss er es auch nicht machen.

Was dein Kumpel aber bezüglich der Freundschaftsanfrage des Chefs machen kann ist: Sie annehmen und ihn direkt auf die Liste ,,Eingeschränkt" setzen.

Damit kann der Chef nur Beiträge auf dem Profil sehen die Öffentlich geteilt oder gepostet wurden. Dies gilt auch für die persönlichen Angaben.

Also sind sie dann befreundet sprich die Anfrage wurde angenommen, doch was das sichtbare angeht ist das ja wieder was anderes.

Hallo,

das mit dem Annehmen der Freundschaftsanfrage ist eine ziemliche Sauerei vom Cheffe! Gibt es eine Mitarbeitervertretung - da würde ich das mal ansprechen oder ist´s ein kleiner Laden?

Ich denke ein höfliches Ablehen mit dem Hinweis, dass man gern Privates und Arbeit voneinander trennt und der AG ja auch kaum begeistert von privaten Angelegenheiten auf der Arbeit sein dürfte sollte ausreichen...

Als nette Geste kann man dann ja das eine oder andere "liken", um den Frieden wieder herzustellen.

Viel Erfolg dabei wünscht

HotteX

Kitharea 09.11.2016, 09:04

Ist ein kleiner Laden - ich gehe davon aus dass der Chef genau deswegen a) null Ahnung hat was er damit anrichtet und b) so halt Mundpropaganda machen will.
Ich weiß auch nicht ob es eine Idee ist für ihn ein eigenes Profil zu erstellen, damit er nur sieht was man auch will, dass er sieht - möglich wäre es ja.

0

Was möchtest Du wissen?