Wie kann man ohne Gott leben?

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42 Antworten

Es gibt eine Hand voll Sachen, die Atheisten nicht machen... zum Beispiel schlafe ich meistens noch wenn Christen Sonntags in den Gottesdienst gehen oder treffe mich zum Frühstücken mit anderen Atheisten. Ich verbringe auch keine Zeit mit beten und hoffen, daß etwas besser wird, sondern damit zu überlegen wie ich Dinge aktiv besser machen kann oder Dinge die ich nicht ändern kann akzeptiere.

Es ist nicht so, daß einem "was fehlt", aus meiner Sicht stellt es sich eher so dar, das Gläubige eine ganze menge (teils für mich ulkige) Extrasachen machen. Natürlich mehr, wenn sie ihren Glauben streng leben und weniger Sachen wenn sie nur Weihnachten mal in die Kirche gehen.

Auch immer wieder angeführte Argumente wie "Atheisten haben keine Werte" stimmen so nicht. Atheisten sind - wie andere Menschen auch - an die Gesetze des Landes gebunden und die Biologie hat uns allen als soziales Tier Grundwerte mit gegeben. Schon Kleinkinder merken wenn jemand nicht fair teilt und regen sich auf und auch andere Affenarten haben solche Grundwerte. Für ein größeres, umfassenderes Weltbild sind manche Atheisten dann z.B. Humanisten. Aber eben nicht alle, denn Atheismus bedeutet nur: Das Märchen das es Gott gibt nicht glauben. Mit dem Rest vom Leben hat das wenig zu tun.

Falls Du irgend welche speziellen Fragen hast, frag mich :-D

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Nicht nur Atheisten leben ohne Gott, alle Menschen leben ohne Gott.

Es gibt Menschen die ohne Gott leben und nicht glauben dass es einen gibt. Es gibt auch Menschen die ohne Gott leben, aber glauben dass es einen gibt. Die erste Gruppe nennt man Atheisten.
Um mit Gott leben zu können, müsste es zunächst mal einen geben, es wurde aber noch nie die Existenz eines Gottes nachgewiesen.
Deswegen verschwenden Atheisten ihre Zeit nicht damit in Kirchen zu sitzen, oder zu beten.
Das verschafft ihnen effektiv ein Plus an Lebenszeit.
Sie versuchen auch nicht, einem Gott zu gefallen, fürchten sich nicht vor göttlicher Strafe und bürden sich kein zusätzliches Regelwerk auf.
Unterm Strich leben sie also freier. 

Sie müssen auch keine Widersprüche in ihrem Weltbild ignorieren, wie es religiöse Menschen tun, sobald sie von ihnen erfahren.

Atheist sein schont auch den Geldbeutel, denn man zahlt keine Kirchensteuer und muss auch nichts geben, wenn irgend eine Religionsgemeinschaft anderweitig bei ihren Gläubigen bettelt.

Es ist also angenehm, Atheist zu sein, man muss den ganzen Unfug ja nicht mit machen.
Es ist aber nicht so, dass man sich dafür oder dagegen entscheiden könnte.
Entweder man kann etwas glauben, oder man kann es nicht glauben. Wenn ich dir erzähle dass es mittags um 12 Nacht ist, dann kannst du dich bemühen wie du willst, wenn du keinen Knoten in den Hirnwindungen hast, kannst du es nicht glauben.

Atheisten sind also nicht Atheisten weil sie es wollen, Atheismus ist lediglich die Konsequenz aus logischem Denken.

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Kommentar von AdiDP
05.07.2017, 02:19

danke danke danke. besser hätte ich es nicht sagen können.

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Ich sehe das Problem nicht.

Schreibe eben eine ganz normale Story. Über irgendwas. Wie Franz morgens aufsteht, duscht, sich ankleidet, frühstückt. Dann zur Schule geht, Klassenarbeit schreibt, nach Hause geht, Mittag isst, Hausaufgaben macht, sich mit Freunden trifft, dann wieder nach Hause geht, Abendbrot isst, zwei Stunden am Rechner zockt und dann schlafen geht. Fertig. Ganz normaler Tagesablauf. Wie alle.

Mal ehrlich: Kein Mensch, der noch alle Latten am Zaun hat, beschäftigt sich in irgendeiner Weise bei seinem alltäglichen Tun und Unterlassen mit "Gott" - sowas machen nur Verwirrte, naja, und wohl auch noch Geistliche. Aber sonst? Keiner. Egal ob Gläubige oder Atheisten.

Kannst aber auch was anderes schreiben:

Fritz wird aus dem Schlaf gerissen, durch sein Handy. Er muss sofort zur Einsatzzentrale, Notfall. Er streift sich seine Sachen über, fährt schnell zur Zentrale und muss auch sofort in den RTW, den er fährt. Unfall auf der A12345. Blaulicht und Martinshorn an und ab zur Unfallstelle. Große Sache, mehrere RTW stehen schon dort. Fritz tut seine Arbeit. Später stellt sich dann heraus, dass beim Unfall mehrere PKW und LKW ineinander gerast sind. Unter den Toten sind vier Schulkinder und zwei Säuglinge. Eine verzweifelte Mutter weint und schreit immer wieder "wie konnte Gott das zulassen?"
Fritz kümmert sich um die Frau. Er weiß - es gibt keinen Gott. Gäbe es ihn, müsste Gott ein psychopathischer Sadist sein.





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Kommentar von danhof
07.03.2017, 16:09

Nur weil Gott nicht so funktioniert, wie sich ein OnkelSchorsch das vorstellt, gibt es ihn nicht oder müsste er ein Sadist sein?

Aber gut, ich bin auch ein Verwirrter deiner Auffassung nach. Da bleibt wenig Raum für Argumentation.

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Hallo!

Wie man auf diese Weise leben kann, hängt damit zusammen, ob man in seiner Erziehung mit Gott bzw. Religion konfrontiert wurde oder eben nicht --------> man kann und darf das nicht verallgemeinern, da jeder Mensch eine individuelle Vita hat und nicht jeder gläubig ist.

Mein bester Kumpel trat 2009 nach einigen negativen Erlebnissen aus der katholischen Kirche aus.. er sagte mir mal, er glaubt an irgendwas aber eben nicht an die Lehre der katholischen Kirche oder die Götterwelt -------> er ist sich sicher, "dass da was ist"; nur was weiß man eben auf der Erde nicht. Ich bin zwar Mitglied in der Kirche & ein Austritt kommt für mich nicht in Frage, aber ansonsten geht es mir wie meinem Kumpel und ich komme damit klar.

Hoffe ich konnte dir damit soweit helfen!

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Gute Frage, die ich möglichst wertfrei zu beantworten suche...

Zu allen Zeiten gab es Menschen, die sich von Gott abwandten - sog. "aufgeklärte" (nicht abwertend gemeint) Menschen, die sich ihr Leben nicht diktieren oder vorschreiben lassen wollten von einer Religion...

Wobei man tunlichst unterscheiden sollte zwischen Gott und Religion, denn beides hat meines Erachtens nicht zwingend miteinander zu tun, im Gegenteil !

Viele Menschen haben den Glauben an Gott verloren, weil sie ihn verantwortlich machen für das Leid in der Welt, die Kriege, den Hunger, Hass, Mord und Krankheiten usw...

Andere wurden nicht religiös erzogen und sehen deshalb keinen Sinn in seiner Existenz...

Unsere Zeit ist schnelllebig geworden, hektisch, supermodern, laut, entpersonifiziert bzw. unpersönlich...Themen wie Krankheit, Sterben und Tod werden häufig tabuisiert und verdrängt, denn man hat möglichst lange jung und faltenfrei, tough, cool und agil zu sein - Medien und die Gesellschaft unterstützen und forcieren das, leider...

Dennoch bleibt tief im Inneren vieler Menschen eine Urangst, weil wir uns von unseren Wurzeln immer mehr entfernen.

Ich bin überzeugt, dass wir nicht nur dieses eine Erdenleben haben, um zu lernen, was wichtig ist - aber das sei nur am Rande erwähnt...

Ich wünsch dir viel Erfolg für deine Reli-Arbeit ! :)

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Ganz einfach, ohne viel Worte :

Atheisten haben ihren eigens bebildeten Gott im Kopf, durch intensives Nachdenken entstanden, der ihnen ihre Lebensweise empfiehlt zur Erhaltung und auch Förderung Guter Eigenschaften im Umgang mit ihrer Umwelt. 

Sie haben sehr wohl Kenntnisse über den Inhalt der vielen unterschiedlichen Religionen, lehnen aber das darin erhaltene Märchenhafte und Unwirkliche generell ab. Sie sind meist Wissenschaftler, die sich an das bisher Erforschte und Nachweisbare halten. Sie sind keinesfalls Fantasten oder gar Fanatiker.

Man könnte sie so fast als die besseren Menschen bezeichnen, weil bei ihnen das Humane Verhalten im Vordergrund steht.

dfllothar grüßt dich als Atheist.

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Ich lebe seit meiner Geburt ohne den Glauben an Gott. Mehr noch, ich bin zu 100 % überzeugt, dass es so etwas wie Gott oder ähnliches nicht gibt.

Am 2. März, also vor 5 Tagen, ist mein Vater für immer eingeschlafen. 30 Minuten später saß ich im Krankenhaus an seinem Bett und habe mich von ihm verabschiedet. Da spürte ich so etwas wie eine Hoffnung, ein Wunsch nach einem Zeichen, dass es für mich leichter macht. Dass ich es verstehe, ich es begreifen kann und den Sinn erkenne.

Und?

Nix kam. Absolut überhaupt nichts.

Nein mein Lieber, so was ähnliches wie Gott gibt es nicht.

Dahinter stehen Hoffnungen, Ängste und akzeptable Erklärungen, die das Leben erträglicher machen. Akzeptabel deshalb, weil eh eine höhere Macht entscheidet und man selbst nichts ändern kann. Also einfach nur Wünsche. Das tut dem Menschen gut und lässt ihn nicht verzweifeln. Eine gute Sache, aber eben nicht für mich.

Seit dem ich denken kann, habe ich mich immer nur auf mich selbst, und auf Menschen die mir sehr nahe stehen, verlassen.

Ich hoffe und wünsche mit Leidenschaft und ganzem Herzen. Aber ein "Gott" spielt dabei nicht mal die kleinste Rolle.

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Ohne Gott zu leben, ist wie mit Gott zu leben, es ändert sich kaum etwas, abgesehen von den Menschen die meinen Religion über alles zu stellen, und ihren Antagonisten , diejenigen die alles ablehnen was mit Religion zu tun hat. Die meisten Menschen machen sich da keine Gedanken darum wie man mit oder ohne lebt, man wird ja nicht gleich zum Mörder oder Dieb. Am einfachsten überlegst du dir wie du den Tag verbringst, und wie oft du dabei an Gott denken musst, dann versuchst du dir vorzustellen, wie es ist ohne und wie es dich beeinflusst.


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Wieso Ideen? Wieso was wir wissen?
Ich lebe ohne an Gott zu glauben. Und das sogar ganz gut.
Ich suche bei jedem "Phänomen" die Gründe.
Ich sehe vieles aus Sicht der Wissenschaft, für mich scheint alles erklärbar, wenn auch nicht begreifbar (zumindest nicht immer ad hoc).

Ich bin harter Determinist, heißt also in meinen Augen ist alles eine riesige kausale Kette. Ich glaube an die Evolutionstheorie und in meinen Augen (bitte wirklich als persönliche Empfindung sehen, will keinem zu Nahe treten), halten sich Gläubige einfach an der Religion fest, weil sie vieles entschuldigt und als Hoffnung für Besseres dient.
Aber ich persönlich benötige diesen Anker nicht und auch keinen "Sinn" im Leben.
Ich habe eine wundervolle Frau, bald ein Kind, eine tolle Familie und echte Freunde...ich genieße das Leben, wie es ist und freue mich auf das, was kommt.....dazu muss ich nicht meine Zeit in Kirchen verschwenden und mir von Leuten etwas vorbeten lassen, die entweder selbst nicht frei von Sünde sind oder vorgeben einen besonderen Draht zu etwas hohem zu haben, dass niemand gesehen oder bewiesen hat.

Gib einem Menschen, der meint Gott gesehen zu haben eine Kreide in die Hand, er wird die Gott so malen, wie er es aus Büchern und Filmen kennt...

Aber wie gesagt...ist meine persönliche Auffassung und ich respektiere und akzeptiere jeden, der glaubt, solange er damit friedlich ist und mir nicht in meine Welt reinpfuscht oder mich bekehren will.

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Ich finde es erschreckend, welche "Aufgaben" in der Schule gestellt werden. Welche kranken Hirne denken sich solche Fragen aus?

Das Leben des Atheisten unterscheidet sich nicht von dem des durchschnittlichen Gläubigen: beide gehen gehen ihrer Arbeit nach, sofern sie eine haben, gründen üblicherweise eine Familie, pflegen Freundschaften und Hobbies. In beiden Gruppen findet man sowohl Egoisten als auch selbstlose Menschen, umgängliche Mitbürger und Querulanten.

Wirklich "anders" leben nur fundamentalistische Gläubige: die können (je nach Glaubensrichtung und -intensität) unübliche und manchmal gesetzeswidrige Verhaltensweisen an den Tag legen: ständig in Erwartung des Weltuntergangs leben, sich kasteien, predigend durch die Lande ziehen, ihre Kinder verdreschen, um ihnen "das Böse" auszutreiben, gegen Schulpflicht prozessieren...

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Na wie sollen die schon leben. Jeder auf individuelle Weise, da der Nicht-Glauben an einen oder mehrere Götter nicht automatisch heißt, dass alle die gleichen Werte haben, im Gegenteil.

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Ganz einfach, man ist für seine Taten und sein Leben selbst verantwortlich und kann sich nicht auf Gott, Schicksal, Vorherbestimmung oder ähnliches berufen. Eine Tat im Namen Gottes gibt es also nicht. 

Es Bedeutet "Ich Denke also Bin ich".

Das heißt aber auch, das man sich vor niemanden "höheren" für seine Taten verantworten muss. 

Und kein "höheres Wesen" hat das recht sich in dein Leben einzumischen.

Und eben auch Tod ist Tod. 

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Geh doch mal auf die Tatsache ein, dass alle Menschen ohne Gott leben, es also offensichtlich können.

Der Unterschied ist, dass manche es bewusst tun, andere die Tatsache verdrängen.

Ist natürlich nur eine Idee, keine wirkliche Tatsache.
Dass Gott nicht existiert, ist eben nicht zu beweisen.
Schon weil die Eigenschaften sich anpassen.

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Eine Idee wäre, dass alle Menschen ohne Gott leben. Auch die, die an seine Existenz glauben, und nicht nur die sog. "Atheisten"! 

Denn irgendwo sollte "er" sich doch im Leben nachweisbar zeigen, und zwar in der Richtung, dass nicht nur der Gaube an "ihn" "seine" angebliche Existenz belegt, sondern wo "er" sich tatsächlich jeden Tag zeigt. 

Nähere Ausführungen gewünscht? No problem!

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Ich komme SEHR GUT OHNE "Jenes höhere Wesen, das wir alle verehren"(Heinrich Böll) zurecht. Die Institution "Kirche" brauche ich nicht und diesen ganzen Feiertagsquatsch fand ich nur als Kind richtig toll. Nach meinem heutigen Empfinden könnten Weihnachten und Ostern einfach wegfallen.

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Dein Lehrer ist ja 'ne Pfeife.

Seine Fragestellung suggeriert, dass es keinen Gott gibt. Der ist doch angeblich überall und liebt alle Menschenkinder.

Richtig formuliert müsste die Frage lauten: Wie kann man ohne den Glauben an Gott leben?

Um mal zu antworten: ich lebe sehr gut ohne religiöse Bevormundung und ständiger Angst vor göttlicher Strafe. Ich bin mein eigener Herr und das finde ich gut.

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Kommentar von matmatmat
07.03.2017, 12:41

Dein Lehrer ist ja 'ne Pfeife.

Pfeifen ist eines der Fächer im Theologiestudium ;)

Ich finde es gut, das der die Frage so herum stellt. Dieses ständige unterstellen da wäre ein Gott und dann auf der Grundlage los zu diskutieren ist ermüdend.

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Da GOTT "allgegenwärtig ist", kann ein Mensch nicht und niemals ohne Gott leben / existieren / sein.

D.h. existent sein innerhalb dieser (endlichen) "raum-zeitlichen" Welt setzt Gottes allgegenwärtiges SEIN und WIRKEN voraus.

"Allgegenwärtig" ist - einfach ausgedrückt - REALES Bewusst-SEIN mit     dem Zugriff zu jedem frei bestimmbaren Ort - zu jeder beliebig frei bestimmbaren Zeit - innerhalb jeder beliebig realen SEINs-Form (außerhalb unserer Welt) und/oder (endlichen) Existenz-Form (innerhalb unserer Welt).

Gott gab uns - aus seiner allgegenwärtigen ewigen Einzigkeit heraus - diese existierende Lebensform zu einem bestimmten "höheren" Zweck (möchte ich an dieser Stelle nicht weiter darauf eingehen da zu komplex).

Auch ein Atheist, welcher - warum auch immer -  nicht an Gottes Sein zu glauben vermag, wird dies nicht und niemals widerlegen/verändern können.

Das würde nämlich ggfs. bedeuten, seine eigene Existenz innerhalb dieser endlichen Welt zu verleugnen. Ein absoluter Widerspruch in sich selbst !

Ein Atheist könnte es sich zwar gedanklich-illusionär so vorstellen, aber     Gott ist nun mal da und wird es ewig sein (Ohne Anfang / Ohne Ende) !

Man sollte Atheisten aber deshalb nicht verdammen !  Auch Atheisten haben eine SEELE, welche gewiss wieder den Weg zurück zu "Gottes Quelle" finden wird !

Ich empfehle es Dir - absolut korrekt - so zu Deiner Aufgabe zu schreiben. 

Falls Du evtl. noch weitere Fragen dazu hast - sprich mich gerne an !


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Kommentar von AdiDP
05.07.2017, 02:28

Selbst wenn es Gott geben würde und er direckt vor mir stehen würde um mir die Hand zu reichen würde ich ihm in die Hand spucken und dieser abscheulichen Kreatur den Rücken zukehren. Es gibt keinen Gott und falls doch, kann er mich mal. Respekt vor Relligion? tut mir leid aber das kann ich nicht.

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Also, ich bin Agnostiker. Ein Atheist sagt, es gibt keinen Gott. Ein Agnostiker  sagt "ich kann es nicht wissen".

Ich glaube nicht an einen Gott, aber natürlich kann niemand irgendwas wissen. Deshalb finde ich Atheismus albern.

Warum man glaubt, ist sicher meist in der frühesten Erziehung begründet. Ich bin ohne Glauben aufgewachsen und bei uns war immer Wissen und Information wichtig. Ich liebte von je her Allgemeinbildung und Fakten ... ein Gott passt nicht in mein Weltbild, es erscheint mir nicht plausibel und es wirkt auf mich auch schwach und desinformiert. 

Das mag nun viele angreifen, aber ist eigentlich gar nicht bös gemeint, denn ich finde es auch schön wenn Leute mit ihrem Glauben in einem positiven Reinen sind. Das ist eine nette Vorstellung, auch wenn ich diese eben etwas naiv finde.

Klingt viel negativer als ich es meine ;-)

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Kommentar von AdiDP
05.07.2017, 02:37

Atheismus ist nicht albern. Genaugenommen ist Atheismus eine sehr viel naheliegendere und wahrscheinlichere Tatsache als der Glaube an einen Gott. somit ist Atheismus lediglich die feste Überzeugung einer für diese Person logischere Tatsache. Agnostiker sagen hald eher sie wissen es nicht weil sie vol keiner Seite zu 100% überzogen sind. .Ich als extremer Atheist kann (auch wenn ich nlch so sehr wollte) nicht mal das kleinste bisschen ei eine Existenz Gottes glauben, was es für mich unmöglich macht Agnostiker zu sein. ich bin soo seht davon überzeugt dass es unnmöglich einen Gott geben kann und was man glaubt und was nicht kann man sich nunmal meistens nicht aussuchen. es ist wie es ist. wenn ich dir sagen würde dass ein Apfel Blau ist kannst du noch so sehr versuchen es zu glauben, es geht nicht, da du das was du glaubst und was nicht, nicht kontrollieren kannst. (natürlich mit dem unterschied das das eine bewiesen ist und das snderd nicht.)

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Kommentar von AdiDP
05.07.2017, 02:38

sry viele tippfehler

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Als Erstes fällt mir Iwan Karamasow aus dem Roman "Die Brüder Karamasow" ein. ("Ich leugne Gott nicht - ich gebe ihm lediglich ergebenst meine Eintrittskarte zurück.")

Er ist übrigens der empathischste der Brüder.

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Das hängt dann von der Perspektive deiner Erzählung ab. Aus theologischer Perspektive (im christlichen Sinne) überhaupt nicht, da nach Überlieferung Gott Ursprung des Lebens ist.

Wie sich der Alltag gestaltet, wenn der Mensch sein eigener Gott zu sein glaubt, lässt sich anhand des Weltgeschehens einfach illustrieren. Manche entwicklen eine Lebensphilosophie, die der christlichen nahe ist. Aber ein ebenso großer Teil setzt seine Maßstäbe anders an und sieht nur oder nicht einmal das Gesetz als moralische Richtlinie an. Und dann nehmen Hass und Elend die Oberhand und Hierarchien setzen sich durch. Wie man den Vergleich aus Perspektive anderer Religionen aufstellt, ist dann wieder eine andere Thematik.

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