Wie kann man nicht an die Allmacht und Allwissenheit Gottes, wie er in der Bibel beschrieben wird, glauben?

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84 Antworten

Ganz einfach.

Man wurde nicht christlich erzogen und betrachtet die Bibel (ein Buch welches vor Jahrhunderten/Jahrtausenden von verschiedenen Leuten geschrieben und andauernd verändert wurde) genauso kritisch wie den Wachturm, die Bibel der Mormonen, die Tora, den Koran oder sonstige religiöse Schriften.

Für DICH ist Gott dieses Allwissende Wesen das alles perfekt hingebastelt hat. Für MICH ist der Mensch ein Geschöpf welches sich durch Evolution hin zu dem entwickelt hat, was es jetzt ist.
Ein aufrecht gehendes Säugetier dessen Gelenke und inneren Organe sich noch nicht 100% an unsere Lebensweise anpassen konnten. Sonst würden wir uns nicht mit Dingen wie Arthritis, Krebs etc. herumschlagen.

Bei jeder Religion verlässt man sich auf die Aussagen anderer Leute. Wirklich WISSEN können wir nicht ob Jesus vor 2000 Jahren existiert hat. Man kann höchstens daran glauben. Und der Glaube ist für jeden Menschen etwas ureigenes.

Manche Leute glauben an einen allwissenden Gott, andere an das fliegende Spaghettimonster, wieder andere glauben daran, dass alles im Universum aus Energie besteht aus der sich physische Dinge (Körper, Steine etc.) sowie nicht physische Dinge (Seele, Geist etc.) bilden. Wenn die Energie aufgebraucht wird, fliesst sie zurück in das grosse Ganze aus dem sich wieder neue Dinge bilden (Lifestream-Theorie).

Wichtig ist auch nicht die Frage ob man an Gott glaubt oder nicht. Wichtig ist, ob man ein gutes Leben führt. Denn egal ob christlicher, jüdischer, islamischer, hinduistischer oder fernöstlicher Glaube.
Beinahe jede Religion hat als Kernaussage, dass man andere Menschen mit Respekt und Liebe entgegen tritt.

Macht es also einen Unterschied ob mein Gott Jahwe, Jehova, Allah oder Harald heisst?

"...ein Buch welches vor Jahrhunderten/Jahrtausenden von verschiedenen Leuten geschrieben und andauernd verändert wurde)

Die Bibel hat insgesamt 44 Autoren und enthält 66 Bücher, aber sie wurde nicht "andauernd verändert", sondern zunehmend vervollständigt, und zwar in völliger inhaltlicher Übereinstimmung mit den vorangeganenen Schriften.

Das allein ist schon ein gewaltiges Wunder, wenn man bedenkt, dass sich diese Schreiber nicht untereinander abgesprochen haben konnten und in völlig unterschiedlichen Verhältnissen zu völlig unterschiedlichen Zeiten gelebt haben.



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@scrutinize

Wer's glaubt...  Ich würde mal empfehlen, auf youtube z.B. nach Bart Ehrmann zu suchen. Der ist (gläubiger Bibelforscher - also unverdächtig, ein kritischer Atheist zu sein) und beschreibt schön, wie die Bibel über die Jahrhunderte durch Kopieren von Kopien von Kopien... teilweise bewusst, teils unbewusst verfälscht wurde.

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@scrutinize

Ein noch gewaltigeres Wunder zu sein scheint mir, dass es noch so viele Menschen gibt, die ohne eine Krücke weder sich wohl fühlen, noch mit der Unvollständigkeit des Wissens zurechtkommen, noch die Vorzüge eines tugendhaften Lebens ohne eine bestrafende und belohnende Instanz erkennen können.

Zu früheren Zeiten wurden verstorbene Ahnen verehrt. Da war die annähernde Menschengleichheit noch erkennbar. Zug um Zug aber wurden verehrte Figuren erhöht und damit gleichzeitig das menschliche Dasein erniedrigt und entwertet. Eins ist jedoch geblieben: "Und der Mensch erschuf Gott nach seinem Ebenbilde." Möge jeder seinen Gott basteln, wie er ihn braucht.

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Wichtig ist nicht, was du über Gott denkst, sondern was er über dich denkt. Und da steht in der Bibel: da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer. 

so lautet Gottes Urteil über uns.

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@Hooks

Und weil dies so in der Bibel steht, ist dies dann deswegen auch richtig?

Das wäre schon ein grober Fehlschluß nicht wahr?

Gruß Fantho

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@Hooks

@ Hooks:

So ist es.

"Die Gesunden bedürfen des Arztes nicht, sondern die Kranken.

Ich bin gekommen zu rufen die Sünder zur Buße, und nicht die Gerechten." (Lukas 5,31-32)

Mit anderen Worten: Nur wer sich selbst als Sünder erkennt, wird nach Rettung fragen, sowie der Kranke nach dem Arzt.


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@scrutinize

Oder anders formuliert: Nur wer an die Erfindung der Erbsünde durch Augustinus glaubt, muss auch von ihr erlöst werden. Wer die für erdachten und schlecht begründeten antiken Blödsinn hält wie ich, braucht auch keine Erlösung davon.

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@Hooks

@Hooks: Stimmt. Die Menschenverachtung Gottes trieft aus jeder Zeile der Bibel.

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Ist Jesus nicht angeblich für uns gestorben um uns von allen Sünden rein zu waschen? Dann wäre die Erbsünde sowieso egal.

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@Shinjischneider

Shinjischneider

Eben weil wir Sünder sind, brauchen wir es, daß uns einer die Sünden abnimmt. Aber das ist kein Automatismus. Dafür gibt es Bedingungen.

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Wir wissen, dass Jesus vor etwas mehr als 2000 Jahren gelebt hat, da die Römer früher ein sehr bürokratisches Volk waren und auch sorgfältig Buch geführt haben. Nur diese Wunder, die er vollbracht hat können nicht zu 100% bestätigt werden.

Dein Text ist sehr gut geschrieben. Nur dieses "Wirklich WISSEN können wir nicht ob Jesus vor 2000 Jahren existiert hat." fand ich irgendwie nicht ganz korrekt ;)

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@Kaiser197

Wobei wir nur wissen, dass EIN Jesus von Nazareth zu der Zeit lebte.

Wir wissen aber nicht ob es der uns bekannte, über Wasser laufende, Wasser zu Wein machende, Sohn Gottes-Jesus war.

Aus Sicht eines Atheisten kann es sich genausogut um einen Trickbetrüger gehandelt haben, der sich eine gute Geschichte ausgedacht hat.

Das ist eben der Unterschied zwischen GLAUBEN und WISSEN.

Gefährlich wird es, wenn Leute so tun als wäre ihr Glaube ihr Wissen. Wo wäre die Leistung darin an Gott zu glauben, wenn man klare Beweise für seine Existenz hat?

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Bei mir war es so, dass ich weder Chistlich erzogen wurde noch in der Grundschule wirklich mit einer Religion großartig in berührung gekommen bin.

Erst in der 5. Klasse bin ich auf eine Katholische Schule gekommen wo viel wert darauf gelegt wurde zu beten und an das Wort Gottes und das der Bibel zu Glauben und umzusetzten. Die sache war nur die das ich nicht Katholisch sondern Evanggelisch Getauft wurde und mein Lehrer streng Katholisch war. Er hat versucht mir den Glauben an Gott aufzuzwingen und immer wieder gepredigt, dass solange man an Gott glauben würde, es der ganzen Familie und Freunden gut gehen würde, mann selbst sich wohlfühlen und alles mögliche andere gerede.
 Da ich noch zimlich Jung war hab ich ntürlich versucht ihm zu Glauben, doch kurz nach Schulbeginn hatte meine Mutter einen sehr schweren Unfall. Mein Lehrer hat nur gesagt das es von Gott gewollt war und es so vorgesehen war. Ich war gerade 10 und hab beschlossen, das kein Gott gut sein kann wenn er alles Leid auf der Welt zulässt, egal ob es vom Menschen selbst verschuldet oder auch eine Umweltkatastrophe war.                                                                Wenn man der Bibel glauben schenken will, dann sind wir alle ein Abbild Gottes, das heißt wir würden immer wie Gott entscheiden. Doch kannst du mir die Frage beantworten welcher Mensch eien Vulkanausbruch, einen Tsunami oder auch einen Autounfall nicht verhindern würde wenn er auch nur ein bisschen Mitgefühl für andere Menschen empfinden würde?

Mein Lehrer nahm das mit dem Glauben sehr ernst und hat von anfang an versucht mich dem Glauben näher zu bringen und alles, was mich letzendlich zu meiner jetzigen Meinung bringt das es Gott in dem Sinne von "Er schickt uns seinen Sohn um uns zu Befreien" nicht gibt. Allerdings Glaube ich sehr wohl das es nicht alles erklärbar ist,von seiten der naturwissenschaften, wie die Welt entstanden ist.

Am wahrscheinlichsten, meiner Meinung nach, ist es das es eine "höhere Macht" geben könnte diese aber nicht in einer solchen Perfektion geben kann wie sie in er Bibel beschrieben wird.

Aber wenn es wirklich einen Gott geben sollte, und er uns befreien will und wird, hat er uns eine Welt versprochen, in der keine Ungerechtigkeit, kein Hass, kein Unwissen, alles was den menschen unperfekt macht, nicht mehr Existiert.

Doch wenn jeder einzelne Mensch perfekt sein würde woher wüsste er das er perfekt wäre? Der Mensch lern aus Erfahrungen, Gefühlen und Erzählungen. doch wenn er perfekt wäre, wüsste er es noch zu schätzen? Würde er nicht weiter versuchen sich selbst zu perfektionieren, so wie er es von Anfag an getann hat?

Ich glaube das es unmöglich wäre für den Menschen jemals einen solchen Zustand von Frieden und Freiheit zu erreichen, eben da er sich selbs zu Kritisch beobachten würde, oder gar nicht erst wüsste das er perfekt wäre, da er ja nicht wissen kann wie es ist unvolkommen zu sein.

Ich denke das die meisten zu Meiner Meinung sagen würden, dass ich noch keine Erfahrungen machen konnte mit meinen 15 Jahren und mich aus einer solchen Diskusion heraushalten sollte. Doch ich finde das egal wie alt man ist man sich immer mit solchen dingen auseinander setzten sollte.

Niemals würde ich andere Menschen in ihrem eigenen und Persönlichem Glauben einschränken wollen, da solch ein Glaube vielen Menschen aus schwierigen, ja beinahe unlösbaren Situationen geholfen hat. Egal ob aus Depressionen, einer Sucht oder um den Verlust eines Geliebten Menschen zu verarbeiten.                                                                                                             Doch sollte niemand einfach blind einem Buch vertrauen, welches vor Tausenden von Jahren von Unzähligen und auch unbekannten Menschen geschrieben wurde. Denn wie viele Tote gab es im Namen der Christlichen Kirche, des Islam oder jedlichen anderen Religion schon?

Auch heute noch werden unzählige Kriege im Namen eines oder vielen Götter geführt, man muss nur die Anschläge auf Paris anschauen, die Flüchtlinge welche aus Syrien, Irak, Iran und anderen Ländern zu uns kommen um sich in Sicherheit zu bringen vor dem IS.

Um es nocheinmal zu betonen das ist meine Meinung und jeder Mensch sollte diese Respektieren, wie ich auch ihre Meinungen zu einem solchen Thema respektieren würde.

Ich glaube nicht das es deine Frage direkt beantwortet hat, aber es ist ein standpunkt von dem ich den glauben an einen Gott und an eine Religion sehe.

MFG Nixchecker123

sovele menschen glauben nicht an gott weil sie entweder tatsachen und der wissenschaft den vorzug geben, sie nicht akzeptieren wollen das sie hilflos einer unbekannten macht ausgesetzt sind ohne irgendeine entscheidende kontrolle über ihr leben zu haben, weil sie erkannt haben das man sich weiter entwickeln muss und nicht auf ewig an irgendetwas festhalten sollte das irgendjemand mal vor 2000 jahren geschrieben hat, weil ihnen religion einfach unnütz erscheint oder sie ganz einfach kein interesse an religion haben, oder ganz einfach weil so eine religion ihnen sas leben schwer machen würde da sie alle möglichen dinge die sie gern tun und für selbstverständlich halten als sünden abstempelt.

die menschen können aus vielen gründen auf der erde enstanden sein, die urknall und evolutiontheorie sind dabei die bisher glaubhaftesten und nachvollziehbarsten varianten. zumindest glaubhafter als das irgend ein übermächtiges wesen die menschen aus einer laune raus erschaffen hat, ein wesen das auch hätte irgendwie entstehen müssen.

prophezeiungen sind humbug, sie basieren teils auf willkürlichen behauptungen und teils sicher auch auf logischen kausalketten die sich der ein oder andere in der damaligen zeit wohl gut gebildete schriftsteller/mönch oder was auch immer ausgerechnet hat. mit genügend weitblick kann man vieles vorraussagen, das geschieht heut zu tage fast jeden tag, sei es mit der wettervorhersage, stau vorhersage oder anderen dingen die man auf grund von statistiken relativ zuverlässig vorraussagen kann. wenn man sci-fi filme von vor 20 oder 30 jahren anschaut so findet man viele dinge die damals nicht existierten, aber inzwischen von fast jedem genutzt werden, das internet z.b. würde man es so sehen müssten auch ein grossteil der sci-fi filme so wie bücher als prophezeiungen akzeptiert werden. was willkürliche behauptungen betrifft so steigt mit der menge der verstreichenden zeit die chance darauf das etwas willkürlich behauptetes das einigermassen im rahmen der naturgesetze bleibt früher oder später tatsächlich passiert.

die meisten menschlichen körper sind weit davon entfernt perfekt zu sein, ich sage nur krebs und was es da so alles gibt. die körperform eines jeden lebewesens wurde durch die evolution über jahrmillionen mit jeder generation minimal verbessert um sich an die gegebenheiten des lebensraumes anzupassen. daran ist nichts göttliches.

was erlösung angeht so kann ich nur für mich selbst sprechen. ich finde nicht das ich dermaßen leide das ich von meinem leben erlöst werden wollen würde. zumal mir die vorstellung einer erlösung im christlichen sinne in form von in den himmel aufsteigen. für alle ewigkeit harfengeklimper von engeln ertragen zu müssen und dann auch noch für alle ewigkeit auf all die körperlichen freuden die es so gibt verzichten zu müssen nicht sehr erstrebenswert wirkt. so eine erlösung gibt es zwar nicht, aber nur mal angenommen es gäbe sie in genau dieser form, dann würde ich alles in meiner macht stehende tun diese nicht erfahren zu müssen.

  1. Evolution
  2. Die Bibel und alles darin wurde von Menschen geschrieben. M E N S C H E N! Stinknormalen, absolut sterblichen, nicht allwissenden Menschen aus Fleisch und Blut.
  3. Evolotion!

Es passt zudem nicht alles perfekt zusammen...oder kannst du dir erklähren warum:

  1. Männer Nippel haben
  2. Wir einen ansatz für einen Schweif an unseren Steißbein haben(da wir von den Affen abstammen)
  3. Einige von uns Missbildungen und Allergien haben wo Gott doch "UNFEHLBAR" ist.
  4. Babys Muttermilch aus den Brüsten ihrer Mütter saugen müssen anstatt von anfang an wie ein normales Wesen kauen und schlucken zu können wie es zahlreiche Tiere können?

All diese Dinge deuten auf Evolution hin. Die Evulotion brachte die Menschen an den Punkt an dem sie eigenständig überleben und sich problemlos Fortpflanzen können ohne sich weiter verändern zu können. Die Natur gibt uns das nötigste und dann sind wir auf uns allein gestellt. Sie ist keine Mutter, kein Kindermädchen und kein Führsorglicher Gott. Sie ist die Natur und die Natur stattet uns nur grob mit allem aus was wir brauchen und sieht zu was wir daraus machen. Ein Allwissender Gott hätte das nicht nötig. Er hätte uns von anfang an als ein "perfektes Wesen" erschaffen können welches all die Fehler der Menschen verhindert hätte.

Also entweder Gott ist gütig und existiert ist aber nicht allmächtig oder allwissend,

Gott ist allwissend und allmächtig und existiert ist aber nicht gütig

Oder es gibt ihn nicht und wir Menschen sind so wie wir sind weil wir uns durch Jahrtausende von Evolution gekämpft haben um ein relativ bequemes überleben sichern zu können. Und daran glaube ich.

Ich bin Christ, doch sollte man sich im Klaren sein, dass es das Wort "Allmacht" im hebräischen Originaltext des AT nicht gibt. Das ist schonmal ein Problem, worauf eine Kritik an den Übersetzungen aufbauen kann. Der Rest, den du da schreibst, halte ich nicht für sinnvoll. Willst du andere konvertieren, geh auf Mission. Vorwürfe und offensive Suggestivfragen werden jedenfalls niemanden vom Glauben überzeugen.

Schön geschrieben, ganz meine Meinung. Sowas sollte aus freien Stücken kommen. Ich bin Atheist, aber gönne jedem seine Meinung und das auch ohne Hohn. Jeder sollte die Möglichkeit haben, selber zu entscheiden, woran er glauben möchte..leider sehen das nicht alle so.

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DH! 

Ich bin zwar Atheist. Aber besser hätte ich es auch nicht ausdrücken können. 

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Also, als erstes muss ich sagen, du hättest die Frage anders stellen sollen!

Denn das "WIE" verwirrt mich jetz n' bisschen.

Wie kann man nicht an die Allmacht und Allwissenheit Gottes, wie er in der Bibel beschrieben wird, glauben?

Ganz einfache Antwort.

Man nehme eine Portion Logik

2 Kisten Gehirn und 1 Brise Verstand

Alles auf einen Haufen geben, zusammen Mixen und Voilà, heraus kommt das Ergebnis!

Kennst du villeicht das Spiel "Stille Post"?

Nein? Dann sieh mal hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Stille_Post

Falls doch, kann ich dir sagen, dass genau das mit der Überlieferung der Gottes-Geschichte passiert ist.

Sämtliche Stories die was mit Gott zu tun haben wurden über Jahrhunderte weitergegeben, da kann schon mal der eine oder andere Schnick-Schnack bei Rauskommen.

Immerhin weiß NIEMAND so genau was damals eigentlich genau ablief. Klar es ranken sich einige Geschichten darum, aber kannst du es beweißen?

Und bitte schreibt nicht: Ja mit der Bibel!

Denn auch die wurde Opfer des Stillen Post Prinzips (was ich als Kind übrigens sehr gerne gespielt habe :D)!

Meiner Meinung nach, sollte es einen Gott geben, dann hätte der sich doch schon längst gezeigt. Ich meine, was hätte er schon zu verlieren? Er ist ja ALLMÄCHTIG, oder?

Hmm.. und: Es werde Licht!, beweißt auch schon mal den schlechten Humor der damaligen Verfasser. Immerhin WUSSTEN die ja schon bevor sie lebten was Gott so alles gemacht hatte und das sagt meinem Verstand schon mal dass da wat nicht mit rechten Dingen zugeht.

Woraus wurde Licht? Hat er mit den Fingern geschnippt, wodurch eine gigantische IKEA Lampe entstand? (tut mir leid ich musste irgendwas sinnloses einbauen, sonst wäre mir langweilig geworden xD)

Denkt mal genau darüber nach immerhin hängt euer restliches Leben davon ab.

Also bitte nicht falsch verstehen ich habe keine Problem damit dass du an Gott glaubst oder an sonst irgendwem, aber ich mag es nicht so, wenn Christen versuchen andere zu bekehren.

Auch wenn mein kleiner Aufsatz sich so anhören möge, als würde ich versuchen dich von deinem Glauben abzuwenden, habe ich damit was ganz anderes gemeint!

Trotzdem schön dass du was hast an das du festhalten kann, glaub bitte aber ja nicht dass das Leben dadurch einfacher wird.

Immerhin kann Karma eine ganz schön harte B**** sein, wenn du verstehst was ich meine? ;)

Mit freundlichen Grüßen

       RexoZZeX :D

Ich bin Buddhist und glaube nicht an Gott. Alle wesentlichen Frage die ich mir stelle, werden entweder durch die Wissenschaften, oder die Lehre des Buddhismus für mich hinreichend beantwortet.

Damit ist die Frage der Existenz oder Nicht-Existenz Gottes aus meiner Sicht ohne jeden Belang für mein Leben.

Vorstellungen von Paradies und Hölle sind nach meinem Verständnis lediglich Machtmittel, um Gläubige zu einem bestimmten Denken und Verhalten zu erziehen und ggf. Folgsamkeit einzufordern.

Zuckerbrot für die Folgsamen, Peitsche für die Ungläubigen. Natürlich meist verbunden mit dem Hinweis, man bestrafe sich ja letztlich nur selbst, wenn man die falsche Wahl treffe. Für mich nur ein emotionaler Erpressungsversuch.

Auch ein schlechtes Gewissen wegen einer angeblichen "Erbsünde" lasse ich mir nicht machen - die Augenfarbe mag genetisch weitervererbt werden, wieso und auf welche Weise das bei moralischen Verfehlungen auch sein soll, ist mir nicht plausibel.

Ich treffe schon selbst oft genug morralisch fragwürdige Entscheidungen - da braucht mir niemand auch noch eine Erbsünde aufdrücken zu wollen

Ich respektiere die religiösen Vorstellungen anderer Menschen - offensive Fanatiker und Feuer-und-Schwefel-Prediger mit Absolutheitsanspruch kann ich aber grundsätzlich nicht als religiöse Gesprächspartner ernst nehmen

Es gibt doch auch im Buddhismus eine Art Hölle und Paradies. Oder hab ich da was falsch verstanden ?

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@BibelGeschichte

Das Verständnis von Himmel und Hölle im Buddhismus ist etwas anders, als etwa im Christentum, oder Islam.

Es gibt die Vorstellung der Wiedergeburt und in diesem Kreislauf kann man angeblich sowohl aufsteigen, als auch absteigen.

Alle diese Zustände, als göttliches Wesen (Deva) in einem Paradies, oder als hungriger Geist (preta) in einer Hölle zu leben, sind nicht ewig, sondern der Veränderung unterworfen.

Das ist wie bei einer Premium-Mitgliedschaft: Irgendwann läuft der Vertrag aus und man steigt wieder ab.

In  allen Erscheinungsformen - Deva, Mensch, Tier, Hungergeist, leidet man an irgendetwas.

Selbst die Götter leiden an Angst, da sie wissen, dass sie ihren Premium-Status wieder verlieren werden.

Die einzige "Erlösung" ist also nicht der Aufstieg in das Paradies, sondern der komplette Ausstieg aus dem Daseinskreislauf der Wiedergeburten.

Wiedergeburt als Symbol

Ich gehöre zu jenen Buddhisten, für die eine solche Theorie über mögliche Ereignisse nach dem Tod nicht besonders wichtig ist.

Für mich sind Himmel und Hölle symbolisch zu verstehen und sind Sinnbilder für Freude und Leiden, die wir uns selbst schaffen und an denen wir haften.

Wenn wir in einer glücklichen Beziehung leben, erfahren wir den Himmel der Zweisamkeit. Endet die Beziehung, steigen wir in die Hölle der Einsamkeit hinab.

Letztlich sind Partnerschaften und Single-Daseins weder der Himmel, noch die Hölle - durch unser Anhaften und unsere geistigen Projektionen machen wir uns diese Himmel und Höllen selbst.

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... Naja ! ... ' Enzylexikon ' .. du bist dann wohl ein ungläubiger Buddhist mit der jüdischen Flagge im Avatar ...

... Voila ! ...

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@AgeRestricted

Weshalb sollte man wegen eines Internet-Avatars ungläubig sein?

Ich könnte auch einen Halloween-Kürbis dort haben, ohne deswegen den großen Kürbis anzubeten. Das hat mit Religion oder Nationalität nichts zu tun.

Sind römisch-katholische Christen die außerhalb des Vatikan leben, etwa keine Christen?

Religion ist nicht national gebunden, sonst würde es keine weltweiten christlichen/muslimischen usw. Missionierungen geben.

Zum einen gibt es auch in Israel eine buddhistische Minderheit, zum anderen gibt es auch buddhistischer Lehrer jüdischer Herkunft,

Dazu gehört etwa Bernhard Tetsugen Glassman, der u.a. buddhistische Retreats in Konzentrationslagern abhält.

Man sollte keine voreiligen Schlüsse aufgrund irgendeines Bildchens ziehen - schon gar nicht, wenn es um die Ernsthaftigkeit des Glaubens einer Einzelperson geht.

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Warum glauben so viele Menschen nicht an Gott und Jesus Christus, wollt Ihr denn erlöst werden?

Hierauf kann ich noch eine konkrete Antwort geben:

Die ganze Geschichte mit der Erbsünde, von der uns Jesus angeblich erlöst hat, ist eine Erfindung des Kirchenvaters Augustinus, die letztlich auf einem Übersetzungsfehler von ihm basiert sowie auf der Annahme, dass unser gesamtes Leben durch Gott vorherbestimmt ist (Prädestinationslehre) und der Einzelne selber keinerlei Einfluss darauf habe, ob er Sünder wird oder  nicht. Das lässt sich in Dokumenten nachlesen, die die kath. Kirche selber veröffentlicht hat.

Wenn man nun an die Erfindung des Augustinus glaubt, muss man von dieser Ausgeburt menschlicher Fantasie natürlich auch erlöst werden.

Hat man jedoch erkannt, dass die Erbsünde nur menschliche Fantasie ist aber keinesfalls real, muss man auch nicht mehr davon erlöst werden.

Es heißt "Glauben", nicht wissen. Du glaubst, dass es so ist, wie man es Dir erzählt. Menschen in einer längst vergangenen Zeit haben diese Geschichten erdacht, erfunden, um für unerklärliche Dinge eine Erklärung zu haben oder um dem Leben einen Sinn zu geben oder als Trost für ihr Leiden oder um die Angst vor dem Tod zu überwinden oder letztendlich, um Macht über andere Menschen auszuüben. Nicht Gott hat die Welt und die Menschen erschaffen, die Menschen haben Gott erschaffen oder in anderen Religionen andere höhere Wesen. Auch die Bibel und andere sog. heilige Bücher sind von Menschen geschrieben worden. Im Namen der Religionen ist schon viel Unheil und Leid über die Welt gekommen: Religionskriege, Kreuzzüge, Völkermorde. Alle glaubten und glauben immer noch, sie hätten den wahren, den richtigen Glauben. Es geht eigentlich immer nur um Machtausübung. In der heutigen Zeit übernimmt diese Rolle oft das Geld. Menschen scheinen laut neuster Forschung einen Bereich im Gehirn zu haben, der für religiöse Empfindungen zuständig ist. Scheint so, als brauchen die meisten Menschen die Religion. Wenn ein Gott die menschen usw. erschaffen hätte, dann wäre der Mensch in seiner jetzigen Form von Anfang an so auf der Welt gewesen. Das dem nicht so ist, beweist jede Naturkundeforschung. Und in fernen Galaxien könnte sich ein ähnlich intelligentes Wesen entwickelt haben, wenn die Voraussetzungen für die Moleküle günstig waren.

Grüß dich,

ich denke, dass es mehrere Gründe gibt, warum wir Menschen dem Glauben nicht mehr so viel Achtung schenken,wie beispielsweise noch vor 200 Jahren.

1. Die Unwissenheit

Spätestens seit der Epoche der Aufklärung ist der Mensch, ok nicht alle, darauf bedacht alles zu hinterfragen. Schließlich glaubt jeder nur das was er sieht bzw. was bewiesen ist. Nun ist es mit der Bibel ja so: Wer von uns kann schon sagen ob es stimmt was in der Bibel steht, schließlich war niemand von uns dabei, oder? Natürlich kommt jetzt wieder das Argument der Kirche, wir seien zum glauben da und nicht um zu wissen! Doch das ist, wie oben geschildert nicht im Sinne des modernen Menschen.

2. Die Urknalltheorie

Viele Menschen halten sich auch an die Urknalltheorie, die so gut wie bewiesen ist. Denn seien wir ehrlich, es macht durchaus Sinn, dass die Erde aufgrund ihres perfekten Abstands zur Sonne für uns wertvoll ist, auch Molekültheorien und der Darwinismus passen Ungläubigen in den Kragen.

3. Der Unrealismus

Man muss schon zugeben, dass einige Passagen der Bibel unrealistisch geschildert sind, was aber nicht heißt, dass sie nicht der Wahrheit entsprechen. Doch man braucht schon etwas Fantasie um sich den heiligen Geist oder das Auffahren des Jesu in den Himmel bildlich vorstellen zu können. Was aber keine Ausrede sein darf um Ungläubigkeit zu vergelten.

4. Die moderne Welt

In der modernen Welt geht es oft darum sich anzupassen und mit dem Strom zu schwimmen. Schwimmt also die breite Masse in Richtung Urknall, so ziehen viele einfach aus Prinzip mit, sie passen sich an.

Ich hoffe ich konnte meine Theorie etwas aufschlüsseln.

Lg

Die Urknalltheorie wurde abgelehnt von großen bekannten Astrophysiker. Diese Leute wissen schon seit einiger Zeit dass da etwas sein muss, was über dem Menschen steht, da einige Dinge so nicht möglich sein können. So stellen sich sich zwar nicht als Christen da, aber trotzdem zeigen sie dass daa etwas  "übernatürliches" sein muss.

Auch die Evolutionstheorie ist mittlerweile mehr umstritten. Das Füchse in verschiedenen Lebensräumen ihr Ohren angepasst haben ist logisch und nachvollziehbar. Dass allerdings durch eine Mutation Tiere von Wasser an Land gekommen sind, ist absoluter SChwachsinn. Ich meine als ob durch eine Mutation eine Lunge entstehen kann. Dies erscheint mir weitaus unrealistischer als der Glaube and den heiligen Geist oder ähnliches. ( Gott ist so unvorstellbar groß, dass man ihn sich nicht vorstellen kann!)

So weit jedenfalls zu meiner Meinung.

LG

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@Wronker

Wenn du die Evolutionstheorie verneinst oder sogar als Schwachsinn abtust, dann vergisst du einen Faktor. Die Zeit. Die Lunge ist nicht mit einem Mal durch eine Mutation entstanden, sondern das hat schon Millionen von Jahren gedauert. Und sie ist nicht durch Eine Mutation entstanden, sondern durch Millionen von winzigen Mutationen.

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@Wronker

@wronker: um welchen bekannten Astrophysiker handelt es sich da. Und wenn es tatsächlich einen gibt, stellt er sich gegen zig-tausende, die anderer Meinung sind. Zugegeben, gibt ja sogar ein paar wenige young-earth-Gläubige, die Physik oder Astronomie studiert haben und dennoch weiter ihre Ansichten verbreiten. Damit wird das aber nicht automatisch realistischer. Genauso gibt es Kreativisten mit z.T. fragwürdigen akademischen Titeln die sie sich selbst in ihren christlichen Privatunis geben. Guck auch mal, wo diese angestellt sind, und wessen Brot sie essen...
Das bringt mich zu Punkt 2: die Evolutionstheorie ist mitnichten umstritten (und schon gar nicht "mehr", wie Du schreibst). Gerade da gibt es kirchlich finanzierte Institute, die mit viel Geld versuchen, den Laien diesen Eindruck zu vermitteln, in dem sie (heute unter dem Deckmäntelchen "ID") ihre ansonsten nicht ernst genommenen Hypothesen (es sind im wissenschaftl. Sinn noch nicht mal Theorien) verbreiten.
Gerade die Evolutionstheorie gehört mit zu den gesichertsten Theorien überhaupt. Und sie wird durch viele Hin- und Nachweise (auch nicht biologische) gestützt. Ich denke, Du bist da sehr einseitig (wenn überhaupt) informiert, und es grenzt an bodenlose Frechheit, dies hier als "absolutem Schwachsinn" zu bezeichnen.

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@Wronker

:D Evolutionstheorie ist natürlich umstritten, denn Dinge werden nicht wahr, nur weil man an sie glaubt! SO SAGT ES DER ALLMÄCHTIGE HERR IM HIMMEL!
Mal im ernst: Diese Art von Abgrenzung der Wissenschaft im Glauben ist nicht nur ein wenig kontraproduktiv, sie ist auch komplett unnötig.
Der Glaube an Allmacht bedingt, dass Allmacht Mittel und Wege zur verfügung stehen unrealistische vorkommnisse auch logisch durchzuführen.

Das weil dein Verstand zu klein ist, dir den Weg von Prokaryonten zur Lunge vorzustellen kann nicht als legitime abschließende Beweißführung verwendet werden, um die Existenz dieses Prozesses abzustreiten.

LG

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Ich glaube einfach an die Wissenschaft.

Die Vorstellung das es einen Gott gibt der all seine Werke so leiden lässt wäre unerträglich. Hunger, Armut, Krieg, Schmerz, Leid.. Wenn es wirklich einen Gott geben würde, so müsste er eines der Gefühlslosesten und kältesten Wesen sein das man sich vorstellen kann. Das hat für mich nichts mit Erlösung zu tun, das wäre nur die traurige Gewissheit das der der alles erschaffen hat nicht mehr ist als das was er laut der Bibel verabscheuen müsste. Dieser Mensch wäre schlimmer als alle Diktatoren der Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit zusammen.

Das kommt auf die Erziehung an. Die wurde als Kind erzählt es gäbe Gott und er hätte alles erschaffen. Und wurde beigebracht Sachen zu hinterfragen und nicht alles zu glauben was man uns sagt, oder man hat uns einfach nicht erzählt es gäbe einen Gott. Wie mit dem Weihnachtsmann sind viele Leute schon von alleine darauf gekommen dass einige Dinge einfach keinen Sinn ergeben und haben sich deshalb dagegen entschieden die zu glauben. 

Viele haben auch entdeckt dass Religion uns zurück hält, zum Beispiel gehen Leute in die Kirche und beten wenn etwas nicht stimmt, anstatt zu versuchen ihr Problem zu lösen. Das nennt man Fortschritt. Früher war Religion praktisch um die Massen unter Kontrolle zu halten, schließlich gab es keine besonders ausgereifte Politik. Man benutzte die Macht der Religion um Leute zu beeinflussen und sie davon abzuhalten sich gegen die unterdrückende Macht der Religion aufzulehnen. Wieder ein Zeichen dafür dass das Ablegen von Religion für den einzelnen Menschen ein Fortschritt ist. 

Natürlich hat auch Religion seine Vorteile, sie vereint Menschen und gibt ihnen Hoffnung wenn es ihnen schlecht geht. 

Um auf deinen Punt zurück zu kommen Gott hätte Perfektion erschaffen, ich denke wir wissen beide dass dies nicht war ist. Krankheiten, Tod, Menschen die Psychische oder Physische Probleme haben. Homophobie, die Unterdrückung von Frauen und Kindern überall auf der Welt. Gott hätte, wenn es ihn gäbe, außerdem nie eine Welt erschafft in der es andere Religionen gibt als die seine, wenn er diese doch so verabscheut. Wenn es Gott tatsächlich gibt, dann ist er wohl alles andere als Perfekt. Wieso sollte er so viele unschuldige Menschen täglich aus Hunger und Durst sterben lassen, wenn nicht aus purem Sadismus? 

Um dass ganze zusammen zu fassen: Es gibt viele Leute die nicht am Gitt glauben weil sie nicht nach seiner Lehre erzogen wurden, oder sie als eigenständig denkender Mensch in Frage gestellt haben.

Um dass ganze zusammen zu fassen: Es gibt viele Leute die nicht am Gitt glauben weil sie nicht nach seiner Lehre erzogen wurden, oder sie als eigenständig denkender Mensch in Frage gestellt haben.

Scheinbar kannst du es dir nicht einmal vorstellen, dass ein Mensch zum Glauben an Gott gekommen, gerade weil er damit angefangen hat, eigenständig und kritisch zu denken, und so den Weg zur Bibel fand.

Spätestens im Teenageralter fängt man an, alles zu hinterfragen, was einem so erzählt wird. Nicht selten wird dann alles, was einem aus dem Elternhause beigebracht wurde, über Bord geworfen (leider). Schließlich wird man auch mal erwachsen. Dein Argument mit der Erziehung ist also sehr schwach. Die Gesellschaft will dem Ruf ihres Schöpfers nicht folgen, weil sie die Sünde liebt und Gott hast. Das hat weder was mit der Erziehung zu tun noch mit der Wissenschaft. Man will einfach nicht tun, was Gott gesagt hat. So einfach ist das. Darum sprechen sie auch alle wie aus einem Mund.


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@scrutinize

Korrektur: hasst

P.S.

In Johannes 7,16-17 sagte Jesus etwas sehr Interessantes zu diesem Thema:

Meine Lehre ist nicht mein, sondern des, der mich gesandt hat. So jemand will des Willen tun, der wird innewerden, ob diese Lehre von Gott sei, oder ob ich von mir selbst rede.

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@scrutinize

mir hat Gott nichts gesagt. Und Dir vermutlich auch nicht!
Es waren und sind andere Menschen, die Dir sagen, was Gott will. (und wenn Dir Gott tatsächlich etwas sagt, solltest du zu einem Psychiater gehen.)

Es sind die, welche die Bibel und andere Bücher in ihrem eigenen Sinn in nach heutigem Moralverständnis barbarischen Zeiten geschrieben haben.
Zuletzt: Bibelsprüche helfen nicht, sondern wirken eher peinlich - wenn ich so ein Buch schreiben würde, wäre mein erster Satz: "und wehret denen, die dieses heilige Buch oder dessen Autor angreifen, denn sie sind des Teufels".
Ist doch logisch - oder? Aber beweisen tut das rein gar nichts.

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@scrutinize

@scrutinize: ist Lügen nicht 'Sünde'? - Für dich als Gläubigen muss es doch sehr gewagt sein, zu behaupten, die Gesellschaft WOLLE dem Ruf des Schöpfers nicht folgen, "weil sie die Sünde liebt und Gott hasst". Selbst der bornierteste Gläubige kann nicht ignorieren, dass das eine Lüge ist. Ein Unglaebiger kann Gott doch nicht hassen, weil er für ihn gar nicht existiert. Also kann nur ein Gläubiger Gott hassen, aber das würde er schon aus reinem Egoismus und Selbstschutz nicht wagen zu tun, angesichts der unerbittlichen Strafen, die ihm seiten seines Gottes in diesem Fall drohen.

Ich weiss auch aus eigener Erfahrung, dass deine Aussge grundfalsch ist. Ich war gläubig und bin es nicht mehr. Ich liebe die 'Sünde' jetzt weder mehr noch weniger als damals, und der Verlust des Glaubens hat weder an meinem Gewissen, noch an meinem Charakter, noch an meiner Lebensweise auch nur das Geringste verändert.

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Nachtrag

Die Urknalltheorie und der Schöpfungsmythos widersprechen sich insofern nicht, dass beide etwas benötigen, das vor der Entstehung des Universums vorhanden sein muss.

Daher auch die Einstellung von Glaubensbrüdern - welcher Ausrichtung auch immer -, beides vereinbaren zu können.

Indes ist eine Theorie, wie der Name es sagt, nur eine Theorie, und bleibt so lange gültig, bis sie widerlegt und/oder durch eine bessere, umfassende, oder eine mit geringeren Voraussetzungen auskommende ersetzt wird.

Unser Wissen, unsere Wissenschaft, ist keine exakte, sondern eine sich der Realität annähernde. Wir können und müssen mit dem Näherungswissen - wie auch mit den Näherungswerten - arbeiten. Das aber soll uns nicht dazu verleiten, aus unserem Wissen - und aus unserer Wissenschaft - eine heilige Schrift zu machen. Aber auch nicht, in Bausch und Bogen alles in Frage zu stellen.

Wer ein wenig rumforscht, erfährt bald, dass auch die Urknalltheorie nicht einheitlich akzeptiert wird. Es gibt Varianten und Zweifler.

Mich hat sie nie überzeugt. Aus dem einfachen Grunde: Wenn ein Urknall ein solcher sein soll, ist die Theorie nicht im Stande, die Frage zu beantworten, was davor war.

Wenn man hingegen davon ausgeht, dass es einen relativen Urknall gegeben hat, was beispielsweise bei einem schwingenden System der Fall wäre (Zyklus bestehend aus Explosion - Ausbreitung - Erschöpfung - Implosion), dann kann man die Berechnungen nach der Urknalltheorie beibehalten, ohne bei der Frage nach dem Anfang aus der Wäsche zu gucken.

Und: Man braucht keinen Gott oder etwas Metaphysisches vorauszusetzen. Es "genügt", die Unendlichkeit des Universums vorauszusetzen, vor allem in der Zeitdimension. Das Universum hat es immer gegeben und wird es immer geben - allerdings mit teilweise dramatischen Veränderungen.

Wenn einer ein besseres Modell anbieten kann, nehme ich es gerne an. Bis dahin (und wohl auch darüber hinaus) meine ich, dass man die als einmalig verstandene Urknalltheorie in die Tonne treten sollte.

Es gibt ja noch die Variante, daß unser Universum wie eine Blase aus einer höheren Dimension entstand. (wie eine Kaugummiblase aus einer 2D Fläche in 3D hinein wächst, so unser 4D Universum aus was-weiss-ich). Das bringt natürlich sofort die Frage, woher dieses Hyperversum kam... Aber die Wissenschaft ist auch fair genug, zuzugeben, wo die Grenzen des Erklärbaren liegen.
(Unlauter ist es, dann einfach zu behaupten, man wisse was dahinter liegt, denn es kann ja keiner widerlegen. Und ein unerklärbarer Gott ist ja so praktisch... und beendet jede unangenehme Diskussion sofort)

Zweitens:

es ist EINE Frage, ob es einen Schöpfer des Urknalls gibt oder gab. Aber eine ANDERE, ob er sich bei all dem Großen was er schuf dann auch noch für meine Stellung beim Sex oder den Erfolg einer Fußballmannschaft interessiert (Herr, ich bete, daß meine Mannschaft gewinnt), oder ob zwei Gleichgeschlechtliche im Bett Spaß haben, oder... (1000 andere Dinge hier einfügen)

Daß ist äusserst unwahrscheinlich und m.E. dann schon sehr kindlich naiv (tatsächlich sehe ich es als ein krankhaft überzogenes, egozentrisches Selbstbild).

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Ich bin kein Christ aber ich denke auch das es kein Zufall sein kann wie komplex unserer eigener Körper aufgebaut ist aber deshalb glaube ich nicht an Gott nehmen wir mal an es gibt Gott und er uns alle erschaffen dann heißt das ja auch nicht unbedingt das er uns dann so dermaßen liebt wie es in der Bibel beschrieben ist ich meine wenn du aus Langeweile ein Lego haus baust dann machst du es höchstwahrscheinlich irgendwann aus genau der selben Langeweile wieder kaputt und baust etwas neues und außerdem wie ist denn Gott entstanden war er irgendwann auch einfach da das klingt in meinen Ohren nach genauso großem Blödsinn wie das wir menschen einfach irgendwann mal da waren

Du musst einfach verstehen, dass andere Menschen einfach die Realität anders wahrnehmen, sozusagen durch andere "Filter" und es anders deuten. Keiner von uns kann die Realität komplett objektiv wahrnehmen. Es gibt auch Menschen, die nicht verstehen können, wie man an einen Gott glauben kann.

Ich bin selber Atheist, aber ich habe kein Problem damit, wenn andere Leute an einen Gott glauben. Es ist sogar sinnvoll, wenn es sie glücklich macht. 

Meiner Meinung nach ist es auch sinnlos darüber zu diskutieren, ob es einen Gott gibt. Jeder muss selbst eine Antwort darauf finden.


Ich glaube nicht an Gott.

Erstmal glaube ich nicht an etwas 'Göttliches', was im Himmel ist, auf die Erde herunter schaut oder diese erstellt hat. Wie soll dass denn funktionieren? Ich glaube nicht ans Übernatürliche, da es für mich sehr irrational ist, ergo glaube ich auch nicht an eine höhere Macht im Sinne eines Gottes.

Desweitern gibt es viele Gründe, nicht an Gott zu glauben. Einmal die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Evolutionstheorie, beispielsweise. Desweitern passiert soviel Leid und Terror etc. auf der Welt, als dass ich garnicht daran glauben kann, dass ein Gott so ein Egoist sein kann, so etwas zu zu lassen.

Ein weiterer Grund ist, dass sich laut der Schöpfungsgeschichte ja alle Menschen nur daher entwickelt haben sollten, dass Adam und Eva sich vermehrt haben, und alleine das ist schon mehr als unrealistisch.

Ich sage mal : jeder soll das glauben , oder nicht was er will ! Das ist jedermanns Recht . Tatsache ist jedoch das die Schöpfertheorie mal garnicht stattgefunden hat . Das ist schon seit einigen Jahrzehnten bewiesen . Allein schon wo die erschaffenen Menschen , Adam und Eva auf die Welt geschickt wurden , gab es nach Berechnungen den Menschen schon 250000 Jahre . Das die Erde vor 450 Millionen Jahren entstanden ist , ist genauso eine Tatsache wie die Tatsache das der Mensch durch viele tausend Zufälle entstanden ist und nicht durch den Willen eines Überwesens . Übrigens wer hat dieses Überwesen geschaffen ? Das vorherige Überwesen ? Und das wurde von dem vorvorherigen . . .  Was soll das hier werden ? Wenn es einen Gott gibt wieso gibt es Kriege hungernde Kinder Krüppel Kranke Blinde ? Warum lässt der barmherzige Gott unschuldige Kinder verhungern ? Warum lässt er nicht das Pack abkratzen was an dem Hunger schuld ? Gott der Gerechte !

Gruß Sloterking

Ich finde es schwer im Einklang mit den Naturwissenschaften an einen Gott zu glauben. Es ist ja erwiesen, dass Gott nicht die Erde (so wie sie ist) erschaffen hat und, dass es Evolution gibt.

Aber es gibt durchaus Grenzen der Naturwissenschaft, zum Beispiel warum es den Urknall gab. Hier wäre doch der Gedanke, dass Gott das Alles initiiert hat, eine Möglichkeit.

Ich finde es jedoch schwer mit dem jetzigen wissenschaftlichen Fortschritt noch an die Schöpfung zu glauben.

Die Urknalltheorie wurde abgelehnt von großen bekannten Astrophysiker. Diese Leute wissen schon seit einiger Zeit dass da etwas sein muss, was über dem Menschen steht, da einige Dinge so nicht möglich sein können. So stellen sich sich zwar nicht als Christen da, aber trotzdem zeigen sie dass daa etwas  "übernatürliches" sein muss.

Auch die Evolutionstheorie ist mittlerweile mehr umstritten. Das Füchse in verschiedenen Lebensräumen ihr Ohren angepasst haben ist logisch und nachvollziehbar. Dass allerdings durch eine Mutation Tiere von Wasser an Land gekommen sind, ist absoluter SChwachsinn. Ich meine als ob durch eine Mutation eine Lunge entstehen kann. Dies erscheint mir weitaus unrealistischer als der Glaube and den heiligen Geist oder ähnliches. ( Gott ist so unvorstellbar groß, dass man ihn sich nicht vorstellen kann!)

So weit jedenfalls zu meiner Meinung.

LG

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@Wronker

Wer hat denn die Urknalltheorie abgelehnt, und was ist sein (Wissenschaftlich belegter) Vorschlag?

Ich finde, jeder kann glauben was er will. Ich glaube an die Wissenschaft.

Und ja, es kann eine Lunge durch Anpassung an den Lebensraum entstehen. Erst haben die amphibien über hautatmung geatmet, dann hatten die, die auch innen mit der haut atmen konnten einen vorteil und haben sich häufiger fortgepflanzt. Evolution ist ja nicht, dass sich ein einzelnes individuum anpasst, sondern eine gattung über millionen von jahren.

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@Wronker

@wronker: Du wiederholst Dich; ich paste meine Antwort nicht nochmal rein, sondern verweise auf oben...

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Das ist eine Frage der Erziehung. Wenn man damit aufgewachsen ist, dann glaubt man mit Sicherheit daran. Für mich als Atheisten ist es unverständlich wie Leute an sowas glauben können, wo es doch zwar nicht immer eindeutige wissenschaftliche Beweise aber doch meistens viele Indizien für vieles gibt. Evolution zum Beispiel, es gibt so viele Indizien dafür, dass die Wissenschaft richtig liegt. Warum sollte ich also daran glauben, dass alles so wie es ist von Gott erschaffen wurde. Kann sein, dass ich mich einfach nicht genug mit der Bibel und dem Christentum im Allgemeinen beschäftigt habe, aber mir persönlich fehlen einfach Beweise.

Ich sag dir mal was. Vielleicht gibt es irgendwie ein höheres wesen aber dieses wesen hätte dann meine Idee nach nur das universum als solches geschaffen, nicht aber den Menschen o.ä. Ich glaube einfach an die Wissenschaftlichen Dinge wie evolution und physikalische erklärung. Die sind plausibler als ein Bärtiger Mann in den wolken und sein Sohn der Menschen heilt. Religion kann toll sein aber in vielen Fällen wird sie einfach missbraucht, über andere Religionen gestellt und dann werden kriege im Namen der Religion geführt. Was die Menscheit braucht ist eine sekuläre Ethik die über jeder Religion steht und das ist keine Idee von mir sondern von einer stark religiösen Person dem Dailai Lama. Also wie gesagt theoretisch ist gegen Religion nichts einzuwenden aber wenn ich so sehe wie sie missbraucht wird denk ich manchmal ohne ir besser dran.  

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