wie kann man möglichst viel beim Pferd sparen?

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12 Antworten

Die einzig sinnvolle Sparmöglichkeit beim Pferd dürfte in der Ausrüstung liegen. Also keine zig Schabracken, Gamaschen, Halfter etc. farbig dazu passend.

So viel kommt da aber vermutlich auch nicht zusammen (vor allen Dingen wird man davon eh nie so viel kaufen (können), wenn man eh nicht im Geld schwimmt), dass dadurch eine schwache finanzielle Basis verbessert oder ausgeglichen werden kann.

Natürlich kann man beispielsweise im Bereich des Einstellplatzes auch günstige und teure Ställe finden, jedoch sollte die Entscheidung für einen günstigen Stall nicht zu Lasten des Pferdes gehen. Kenn einige Leute, die ihre Pferde zwar günstig untergestellt haben, allerdings die Versorgung des Pferdes so miserabel war, dass dadurch Tierarztkosten entstanden sind, die in einem "preislich angemessenen" Stall mit adäquaten Leistungen gar nicht erst angefallen wären.

Nicht alle Ställe lassen sich auf "Selbstversorgungsmithilfe" ein, weil die Leute entweder so unzuverlässig sind oder aber so verschwenderisch mit dem "Material" dort umgehen, dass die Stallbesitzer dabei draufzahlen, also sollte man sich auch nicht unbedingt auf diese Möglichkeit der Sparmaßnahme verlassen.

Wenn ich eh nicht viel Geld habe, werde ich mich auch nicht zwingend für andere Versicherungen außer der dringend notwendigen Haftpflichtversicherung interessieren, auch hier sollte ich nicht nur nach der Höhe des Versicherungsbeitrages orientieren, sondern nach den Leistungen, da mir sonst ein Schaden auch noch weitere Kosten verursachen könnte, als mit einem vielleicht etwas höheren Versicherungsbetrag ausgeschlossen werden könnte.

Also Augen auf bei den Sparmaßnahmen und nicht nur nach reinen Zahlen gehen.

Wenn das Geld nicht vorhanden ist, würde ich mir kein Pferd anschaffen. Es ist schon schwierig genug, im Falle möglichen finanziellen Engpasses kurzfristig nicht in finanzielle Schieflage zu geraten, wenn das aber ein Dauerzustand ist, ist das auf die Dauer auch nicht mehr angenehm fürs eigene Nervenkostüm.

Deiner Frage entnehme ich, dass du das Pferd offenbar auch nicht selbst finanzieren kannst, sondern deine Familie dafür aufkommen müsste, "die nicht in Geld schwimmt". Dann lass es mit dem Pferd. Du kannst deiner Familie nicht einen dauerhaften Verzicht zumuten, nur damit du ein Pferd hast.

Ein Pferd kann auch dann noch angeschafft werden, wenn du älter bist und selbst über die finanziellen Möglichkeiten verfügst, eines anzuschaffen und zu unterhalten.

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Unnötiges Zeug wie 30 verschiedene Schabracken, 20 Reithosen, zig verschiedene Decken nicht kaufen. Einen günstigen, aber trotzdem guten Stall finden. Viel mehr kann man nicht sparen. Selbst dann muss man immer noch mit ca. 500€ pro Monat rechnen. Und wenn man Pech hat, gehört das eigene Pferd zu denen, die am lautesten hier schreien, wenn Krankheiten und Verletzungen verteilt werden...

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indem du ein tolles Pflegepferd findest, dessen Besitzer keine Zeit/Möglichkeit  mehr haben, sich drum zu nkümmern, und wo du reiten und tun kannst wie  mit dem eigenen

die Verantwortung für ein lebendes fühlendes leidensfähiges Lebewesen ist eine große Verantwortung, die nie NIE  NIE dem Sparzwang unterliegen darf !!!

geh in Dich !

den Pferden zuliebe

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Wenn man sparen muss, ist es vermessen, ein eigenes Pferd anzuschaffen. Spärestens, wenn zum Beispiel unvorhergesehen Tierarztrechnungen kommen ( schnell mal Dreitausend Euro...) endet das nämlivh in einer Katastrophe.

Reiten ist zwar inzwischen Breitensport - nicht aber aber ein eigenes Pferd!

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Sparen kannst du da ziemlich viel.

Bei der Anschaffung: Es muss nicht unbedingt das teuerste und bestens ausgebildete Pferd sein. Natürlich sollte es zu dir passen und auch dem entsprechen, was du dir vorstellst.

Bei der Haltung: Es muss nicht unbedingt der Top-Stall in der Umgebung sein, wenn du wirklich sparen willst reicht auch ein kleiner Privatstall mit evtl. einem Platz, die sind meistens relativ günstig. Wenn du die Zeit dazu hast, kannst du auch Selbstversorger sein, da musst du dann das Futter selbst kaufen, selbst füttern, selbst misten, selbst auf die Koppel bringen und selbst wieder in den Stall bringen. Offenställe sind meist auch günstiger als Boxenhaltung.

Bei der Ausstattung des Pferdes: Es müssen nicht die teuersten Schabracken, Sättel, Trensen, Bandagen usw. im Spint hängen. Es gibt auch qualitativ gute, aber günstige Ausstattung. Außerdem müssen es nicht extrem viele Schabracken, Bandagen usw. sein. 3-4 zum Wechseln reicht vollkommen. Ein Sattel und eine Trense reicht ebenfalls.

Bei deiner Ausstattung: Wie bei der Ausstattung des Pferdes, es muss nicht der teuerste Helm oder die teuersten Stiefel sein, es gibt genug qualitativ gute Stiefel, Helme, Reithosen, Handschuhe, usw. die günstig sind.

Versicherung: Schau welche du brauchst, manche sind ziemlich unnötig. Vergleiche dann auch, welche dir was bietet und wie viel diese kostet. Das machst du am Besten mit deinen Eltern zusammen.

Hufschmied und Tierarzt: Hier gibt es auch preisliche Unterschiede. Diese können ziemlich weit auseinander gehen. Da informierst du dich am Besten bei anderen Pferdebesitzern, welchen Hufschmied / Tierarzt sie in der Umgebung empfehlen können und wie es preislich aussieht.

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In dem man das Geld in Sinvolle Dinge investiert. Also wichtig ist ein Sattel der passt, also sollte man daran nicht sparen. Dann kann man natürlich sparen, in dem man nicht 1000 verschiedenen Pads/Schabracken , halfter, Gamaschen und sonst was käuft. Kein Pferd braucht das, ihm ist es egal das es nicht jeden Tag ein anderes Outfit trägt. Zudem bin ich der Meinung das man beim Kauf auf die Qualität achten sollte, lieber 40 Euro für ein Halfter ausgegeben und es hält dafür ein paar Jahre, als eines für 10 Euro das man drei mal im Jahr ersetzen muss. Zudem kann man natürlich sparen bei der Einstellung des Pferdes. Es ist eben günstiger ein Pferd privat oder in einem Stall der weniger zu bieten hat, wo man selbst misten, als in einem Vollpension Stall mit 2 Hallen, 2 Reitplätzen und so weiter.
Aber man sollte sich trotzdem darüber im klaren sein, das ein Pferd teuer ist. Und man immer was auf der Hohen Kante benötigt.... Wenn ein Pferd krank wird ist man schnell im vierstelligen Bereich

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Also man kann eine sogenannte Partenschaft für ein Tier übernehmen. Dies bedeutet,dass du für das Tier verantwortlich bisst es aber immer noch zu einem Pferdehof gehört also ist es quasi dein Pferd! Eine Partenschaft ist glaub ich auch nicht so teuer!

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Kommentar von ollikaly
20.10.2016, 04:28

patenschaft*?

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Kommentar von Boxerfrau
20.10.2016, 10:32

Man kann sich auch einfach eine Reitbeteiligung suchen 😉

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- Stall ist selbstversorger, ohne Halle oder anderen schnick schnack wie führanlage, solarium etc. Also je mehr man selbst macht (füttern, misten etc) und je weniger der Stall den einstellern zu bieten hat, desto günstiger wird es - Stall in Randlage suchen, bzw Spritverbrauch zu Mietpreis eines näheren Stalls vergleichen und das optimale Mittelmaß finden - Futter unabhängig vom Stall. Zum Beispiel kostet bei uns in der Umgebung ein ballen Heu 55€, 100km entfernt nur 15€. Dann lohnt es sich mal einen Hänger auszuleihen und so viel heu zu kaufen wie nur möglich - Robuste Pferderasse. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber es gibt schon gesündere, robustere Rassen als andere. So kann man am Tierarzt “sparen“ - Barhufer - Zubehör kann man auch gut gebraucht zum Beispiel über diverse facebookgruppen kaufen - gutes reiten. Ein gut gerittenes und gymnastiziertes Pferd lebt in der Theorie länger und bleibt gesünder - schnick schnack weglassen. Das Pferd braucht keine 100 futterzusatzmittel, es braucht keine 3 Sattel, 20 schabracken mit je passenden bandagen und fliegenhauben etc.

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Kommentar von Urlewas
20.10.2016, 11:18

Ein sogenanntes Robustpferd ist KEINE  Garantie, dass man wenig Tierarztkosten hat!

Auch Barhuf ist nicht unbedungt billiger - bei Problemen mit dem Huf braucht man doch Eisen oder einen Barhufspezialisten ,der noch teurer ist als der Schmied!

Ausbildung macht sich landfristig bezahlz - muss aber auch erst mal ( und meist dauerhaft!) investiert werden. Hier wird zim großen Leidwesen der Pferde meist am falschen Ende gespart!

Fazit: Hände weg vom eigenen Pferd, wenn man es sich nicht ohne weiteres leisten kann!!

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BEIM Pferd spart man nicht. Für ein Pferd kannst du sparen, aber das wars dann auch schon.

Du kannst schon nur zwei Schabracken kaufen, aber was bringt dir das, wenn du dann eine Kolik-OP bezahlen musst? 

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Kommentar von Koala94
20.10.2016, 14:36

Das sehe ich etwas anders (Ich gebe zwar auch 500 Euro im Monat für mein Pferd aus und stehe im besten stall der Umgebung) aber wenn jemand da was sparen will dann gibt's Offenstall-Haltung oder Selbstversorger stall. Und sinnvoll ist auch immer eine OP Versicherung abzuschließen dann ist man da vor riesigen kosten schon mal weitgehend sicher. Normale tierarztkosten können natürlich trotzdem hoch werden wenn das Pferd keine OP braucht dafür sollte man immer sparen!  Kenne auch eine die zahlt für ihre 2 Pferde nicht so viel wie ich für mein eines (ich schwimme übrigens auch nicht im Geld ich verzichte halt auf andere Sachen)

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Wenn ihr sogar an vielen Ecken sparen müsst um sich das Pferd überhaupt leisten zu können, lasst es besser. Da können mit einem blöden Trittfehler Kosten in Höhe von 5000€ oder viel mehr auftreteten. Dass das Tier wegen Geldmangel dann eingeschläfert werden muss wäre doch eine Schande.

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Ich habe 2 Ponys und auch kein Vermögen. Es müssen nicht immer die teuersten Markenklamotten sein und einfach jeden Monat Geld zur Seite legen, wenn das Tier mal etwas hat oder der Tierarzt kommen muss. Hatte so noch nie Probleme :-)

 Man muss kein Millionär sein um sich ein Pferd leisten zu können und es sind nicht alle Ställe teuer. Am jetzigen Stall zahle ich so viel wie am alten Stall für ein Pferd.

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Kommentar von Urlewas
20.10.2016, 11:21

Millionär nicht - aber zwischen diesem und jeden cent zusammenkratzen ist die Bandbreite groß!

Wenn Du bisher Glück gehabt hadt, weißt Du nicht, wie lange das so bleibt, und erst recht nicht, ob FS auch so ein Glück hat.

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Wenn das Geld nicht da ist, dann lass es bitte, bitte sein..... Das Pferd kann auch mal krank werden, und das kann echt viel kosten...

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